Hallo zusammen, ich bin neu hier. Habe die letzten Tage viele Beiträge zum Thema "2. Kind" gelesen, was mir bereits sehr geholfen hat. Danke. Mich würde konkret interessieren, wie ihr die Umstellung vom 1. zum 2. Kind erlebt habt. So sehr wir uns ein zweites Kind wünschen (unser Sohnemann wird bald 3), so gross ist auch der Respekt vor der Umstellung. Dabei spielen so viele Faktoren eine grosse Rolle (u.a. das Finanzielle sowie die Angst, nicht allen Bedürfnissen gerecht werden zu können (Bedürfnisse der Kinder, Partner, Arbeitgeber und sich selber!) etc. Aber auch die Angst, nicht genug Energie und Nerven zu haben. Die ersten Monate der SS waren sehr happig (enorme Übelkeit und bleierne Müdigkeit). Die ersten Monate zu Dritt waren auch alles andere als einfach (Blähungen, Reflux, Schreibaby und das Zahnen erst...) und nun stecken wir Mitten in der Trotzphase. Seit knapp 3 Jahren fallen wir Abends meistens erschöpft (aber glücklich!) ins Bett - und das mit nur einem Kind. Gut, ich muss dazu sagen, dass wir keine Grosseltern, Tanten, Paten etc. in nächster Nähe haben, welche mal einspringen könnten, wenn mal wieder die Luft draussen ist. Wie habt ihr die Umstellung erlebt? Wenn ich daran denke, dass ich nebst einem trotzenden Dreijährigen noch ein Schreibaby managen müsste, bekomme ich es wirklich etwas mit der "Angst" zu tun, irgendwann als klassische Schreimutter zu enden. Dabei ist der Wunsch nach einem zweiten Kind so gross... Vielleicht könnt ihr mir mit euren Erfahrungswerten und Alltagstipps etwas weiterhelfen und mir damit Mut machen. Vielen Dank im Voraus.