Machen Geschwister dumm?

Machen Geschwister dumm?
  • Die besten Schulleistungen zeigen Einzelkinder und Erstgeborene, gefolgt von Nesthäkchen. Mittelkinder belegen meist einen mittleren Platz.
  • Nesthäkchen sind die schwächsten Leser in der Familie. Vermutlich, weil ihnen oft von Geschwistern oder Eltern vorgelesen wird.
  • Alle sieben Astronauten der ersten Mercury-Mission waren ebenfalls Erstgeborene.
  • Ein großer Teil von Erstgeborenen ergreift Hochleistungsberufe im medizinischen, juristischen und naturwissenschaftlichen Bereich, die ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit, Disziplin und Genauigkeit erfordern. Mittelkinder sind unter Diplomaten, im gehobenen Management, in den Medien und in psychotherapeutischen Berufen stark vertreten. Nesthäkchen betätigen sich am liebsten als Showmaster, Schauspieler, Musiker, Reisekaufmann.
  • Letztgeborene Frauen, vor allem die mit einem älteren Bruder, und erstgeborene Männer sind auf wissenschaftlichem Gebiet häufig besonders erfolgreich.
  • Mit wachsender Familiengröße und mit der Geschwisterposition nimmt angeblich der IQ ab. Dieses Phänomen soll allerdings nicht auftreten, wenn der Altersabstand fünf und mehr Jahre beträgt.
  • Bei einem bis zwei Prozent aller Geburten kommen Zwillinge zur Welt. Die Häufigkeit steigt mit dem Alter der Mutter. Entgegen der landläufigen Meinung konnte bisher eine Erblichkeit von Zwillingsgeburten nicht nachgewiesen werden.
  • Eineiige Zwillinge sind sich in Aussehen, Verhalten und Interessen wesentlich ähnlicher als zweieiige. Auch, wenn sie bei der Geburt getrennt werden und in verschiedenen Familien aufwachsen, gibt es in der Berufs- und Partnerwahl und in Geschmacksfragenverblüffende Übereinstimmungen.
  • Am glücklichsten sind Partnerschaften zwischen dem jüngsten Bruder von älteren Schwestern und der ältesten Schwester von jüngeren Brüdern und zwischen der jüngsten Schwester von älteren Brüdern und dem ältesten Bruder von Brüdern.
  • Einzelkinder führen schwierigere Ehen als Kinder mit drei und mehr Geschwistern.
  • Partnerschaften von zwei mittelgeborenen Kindern, so das Ergebnis einer amerikanischen Studie zur Partnerwahl, sind zwar am harmonischsten, gleichzeitig aber auch besonders langweilig.
  • Die heftigsten Konflikte zwischen Geschwistern sind bei einem Altersabstand zwischen drei und fünf Jahren zu beobachten.
  • Erstgeborene sind eifersüchtiger und emotionaler als Einzelkinder oder Nachgeborene und erholen sich schwerer von Auseinandersetzungen. Häufig grenzen sie sich gegenüber ihren Geschwistern stark ab.
  • Spätergeborene sind altruistisch, einfühlsam und mehr an Gleichaltrigen orientiert als Erstgeborene.
  • Je größer die Geschwisterzahl und je geringer der Altersabstand zwischen ihnen, desto schüchterner sind die nachgeborenen Geschwister.
  • Erstgeborene mit einem drei bis fünf Jahre jüngeren Geschwister durchleben heftigere Konflikte mit den Eltern als Erstgeborene mit Geschwistern in anderen Altersabständen.
  • Einzelkinder, Nesthäkchen und spätergeborene älteste Söhne sind besonders reiselustig.
  • Erstgeborene bevorzugen Sportarten wie Schwimmen, Tennis, Golf und anderes. Jüngere Geschwister mögen Mannschafts- und Kampfsportarten.