Grundsätze des Wahlrechts

  • Wahlen in der Bundesrepublik müssen


  • allgemein sein: Alle Staatsbürger ab 18 Jahren, unabhängig von Einkommen, Rasse, Geschlecht usw., sind wahlberechtigt.
  • unmittelbar sein: Die Abgeordneten werden direkt vom Volk gewählt, nicht durch ein zwischengeschaltetes Gremium wie Wahlmänner oder der gleichen.
  • gleich sein: Alle abgegebenen Stimmen haben den gleichen Wert.
  • geheim sein: Somit ist sichergestellt, dass eine Wahlentscheidung für niemand anderen nachvollziehbar ist.
  • frei sein: "Frei" stellt eigentlich keinen neuen Aspekt dar, sondern fasst die Anforderungen an Wahlen in freiheitlichen Demokratien zusammen. Die Wähler müssen sich zwischen mehreren Parteien oder Kandidaten mit unterschiedlichen Programmen ohne jeden Druck und Zwang entscheiden können.