Neue Schule, neuer Alltag - So wird's leichter

Viele Kleinigkeiten verändern sich, die alltägliche Routine gerät aus ihren Bahnen. Eltern family.de gibt Tipps für den besseren Start in den neuen Schulalltag.

: Neue Schule, neuer Alltag - So wird's leichter
  • Damit sich der Stress am Frühstückstisch in Grenzen hält, sollten Sie Ihr Kind dazu anhalten, die Schultasche am Abend zuvor einzupacken. Planen Sie dazu eine halbe Stunde Zeit ein. Anhand des Stundenplans kann Ihr Kind sehen, welche Bücher, Hefte und Materialien es für den nächsten Tag mitnehmen muss. Wenn die Tasche fertig gepackt ist, wird sie immer an den gleichen Platz gestellt. Am Anfang können Sie Ihr Kind beim Einpacken noch unterstützen, nach und nach aber sollte es lernen, selbstständig an alles zu denken.

  • Beim Einschlafen gibt es Probleme? Führen Sie ein kleines Abend-Ritual ein. Entfernen Sie alle Gegenstände aus dem Kinderzimmer, die vom Schlafen ablenken, wie etwa Fernseher, Computer oder spannende Bücher. Geben Sie Ihrem Kind eine Tasse warmer Milch zu trinken und setzen Sie sich eine Weile zu ihm ans Bett. Mit beruhigender Musik und den Lieblingskuscheltieren im Arm schläft es sich dann noch besser ein.

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind eine feste Schlafenszeit einhält, wenn es am nächsten Tag in die Schule muss. Dann geht das Aufstehen mit der Zeit leichter. Stellen Sie den Wecker für den nächsten Morgen 10 Minuten eher, so dass Ihr Kind noch ein wenig dösen kann, bevor es aus dem Bett muss. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen helfen kaltes Wasser auf Gesicht und Armen oder ein paar Turnübungen.

  • Eltern sollten Ihr Kind nur in Ausnahmefällen mit dem eigenen Auto zur Schule bringen oder abholen. Auch wenn es bequemer ist, den Privat-PKW zum Taxi umzufunktionieren: Sie nehmen Ihrem Kind damit den Erfahrungsbereich vor und nach der Schule. An der Bushaltestelle treffen sich Freunde und Schulkameraden, sie tauschen Erfahrungen aus über die schwere Mathearbeit oder die die Englisch-Hausaufgaben. Das Gespräch mit den Mitschülern baut Stress ab, fördert den sozialen Kontakt mir den Schulkameraden. Ihr Kind wird selbstständiger und unabhängiger vom privaten Fahrdienst - ein weiterer Schritt zur Lösung von den Eltern.

  • Weil der neue Schulweg meist weiter ist als noch zu Grundschulzeiten, sind viele Kinder abgekämpft und erschöpft, wenn Sie nach Hause kommen. Ermöglichen Sie Ihrem Kind darum eine kurze Phase der Entspannung! Lassen Sie es im Garten mit dem Vierbeiner spielen oder es einige Zeit in seinem Zimmer verschnaufen, bis es ich erholt hat.