Neurodermitis
 
Neurodermitis - Behandlung bei Kindern

Was sollte beim Baden von Neurodermitis-Kindern beachtet werden?

Wasser strapaziert zwar die Haut, aber auch Kinder mit Neurodermitis können unter bestimmten Voraussetzungen zwei bis dreimal pro Woche baden, wenn sie es gern mögen und unbedingt wollen:

  • Seifen und Shampoos meiden. Hautschonendender als Seife sind medizinische Ölbäder. Denn Wasser und Waschsubstanzen lösen natürliche Fette aus der Haut, welche die Aufgabe eines Schutzschildes wahrnehmen. Bei Neurodermitikern ist dieser Schutzschild angegriffen und durchlässig, weil ihre Haut Feuchtigkeit und Fette schlecht bindet. Die Folge: die Haut wird trocken und reizbar, entzündet sich, wird rissig und juckt. Allergene, Bakterien und Pilze können sich so leichter ansiedeln. Damit die Haut nicht zusätzlich austrocknet, sollte das Wasser immer mit einem medizinischen Badeöl angereichert und das Kind nach dem Bad eingecremt werden.
  • Ölbäder benutzen. Am besten geeignet ist ein spreitendes Ölbad, weil es einen geschlossenen Fettfilm auf der Haut hinterlässt. Eine weniger wirksame, aber auch gute, Alternative ist das Emulsionsölbad. Nach dem Bad ist es ideal, wenn Ihr Kind sich innerhalb von drei Minuten nach dem Abtrocknen eincremt, denn dann nimmt die Haut die Pflegecreme besonders gut auf.
  • Katzenwäsche machen. Ist die Haut bereits sehr trocken, können einige Wochen Katzenwäsche mit dem Waschlappen oder gelegentliches kurzes Abduschen ihre Regeneration unterstützen. Nach dem Waschen tupfen Sie die Haut am besten trocken - besonders in den Hautfalten und Gelenkbeugen. Zum Waschen eignen sich unparfümierte, alkalifreie Seifen.


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