Neurodermitis
 
Neurodermitis - Behandlung bei Kindern

Wie kann man akute Neurodermitis-Schübe lindern?

Bekommt Ihr Kind trotz intensiver Hautpflege und Meidung von Allergenen einen Neurodermitisschub, helfen ihm am besten und schnellsten antientzündliche Medikamente. Grundsätzlich gibt es neben Antihistaminika noch Kortisonpräparate, die Kortisonalternative Tacrolimus und Pimecrolimus sowie Gerbstoffe. Gut tun auch feuchte Umschläge mit physiologischer Kochsalzlösung. Bei stark entzündeter Haut kommt man um den Einsatz einer kortisonhaltigen Creme meist nicht herum.

Wichtig: Leider bieten die nässenden oder durch Kratzen lädierten Hautstellen eine ideale Angriffsfläche für Bakterien, Viren oder Pilze. Schon wenn das Kind sein Schnupfensekret auf der wunden Haut verteilt, können sich so eitrige Pusteln ausbreiten. Bei einer solchen "Superinfektion" reicht eine Behandlung der Haut von außen meist nicht aus: Das Kind benötigt je nach Erreger Antibiotika oder Medikamente gegen Viren oder Pilze.