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U5 Untersuchung: Was wird gemacht?

Mindestens ein halbes Jahr ist dein Baby nun alt und die U5 Untersuchung steht an. Was gemacht wird und worüber du von deinem Kinderarzt aufgeklärt wirst, erfährst du hier.

U5 Untersuchung Baby beim Arzt
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U5 Untersuchung: Was wird gemacht?

Die U5 Untersuchung findet zwischen dem sechsten und siebten Lebensmonat statt. Dein Baby ist nun mobiler, lässt sich necken und lacht mit dir. Vielleicht fängt es sogar schon an, mehrsilbige Lautketten wie dei-dei-dei oder ge-ge-ge zu sagen. Außerdem ergreift dein Schatz nun Gegenstände mit beiden Händen und steckt sie sofort in den Mund. Das hat den simplen Grund, dass Babys in dem Alter die Dinge nicht nur mit den Augen erforschen, sondern vor allem mit dem Mund. Zudem sind Kinder nun in der Lage, Gegenstände von einer Hand in die andere zu geben.
Um den Zeitraum der U5 Untersuchung herum oder etwas später setzt auch bei vielen Kindern das Fremdeln ein. Dein Schatz fängt jetzt an, zwischen bekannten und unbekannten Personen zu unterscheiden. Auf diesen Entwicklungsmerkmalen liegt auch der Fokus der U5. Der Kinderarzt oder die Kinderärztin schaut, ob es Verzögerungen oder Risiken in der Entwicklung gibt.  
 
Neben einer gründlichen körperlichen Untersuchung (die bei allen U-Untersuchungen stattfindet), überprüft der Arzt auch das Sehvermögen, um frühzeitig Hinweise auf eine Sehstörung zu bekommen. Außerdem beobachtet er die Kommunikation zwischen dir und deinem Baby. Er fragt dich auch nach dem Essverhalten und schätzt ein, ob dein Kind altersgemäß entwickelt ist. Dein Kleines kann nun auch mit beiden Händen seinen Oberkörper nach oben stemmen und federt mit den Beinen. 

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U5 Untersuchung: Worüber werde ich aufgeklärt?

Wieso fremdelt mein Kind und was kann ich tun? 
Es kann sein, dass euer Kind nun anfängt zu fremdeln – auch ein Thema bei der U5. Fremdeln beginnt bei Kindern meist ab ungefähr dem achten Lebensmonat und ist ein wichtiger Entwicklungsschritt. Es äußert sich meistens darin, dass dein Baby beim Auftauchen eines fremden Menschen den Blick abwendet und seinen Kopf in deine Schulter gräbt. Seine Körpersprache sagt eindeutig „Komm bloß nicht näher!“ Beruhigen können es jetzt nur noch die engsten Vertrauten. Die Ursachen fürs Fremdeln sind nicht komplett geklärt. Die Kinder können nun registrieren, dass die fremde Person nicht so aussieht, riecht, spricht, und gestikuliert wie Mama und Papa. Das Gehirn meldet: Da passt etwas nicht zusammen – Fremdeln ist die Folge. Wie sehr ein Kind fremdelt, ist auch immer abhängig vom Charakter. Bei manchen ist es besonders stark ausgeprägt und sie weinen sofort, wenn die Tante nur durch die Tür kommt, andere sind einfach nur etwas zurückhaltender. 
Jetzt helfen deinem Baby Nähe und die Bestätigung, dass alles in Ordnung ist – durch dich oder eine andere vertraute Person. Bitte die fremde Person, Abstand zu halten und es nicht persönlich zu nehmen. In diesem kindlichen Panikzustand verstärken Annäherungsversuche à la „Du kennst mich doch. Ich beiße schon nicht!“ die Angst nur noch mehr.
 

Zähneputzen mit Baby
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Worauf muss ich bei der Mundhygiene meines Kindes achten?
Während der U5 spricht die Kinderärztin mit dir auch über die Mundhygiene deines Babys. Im sechsten Lebensmonat beginnen meistens die ersten Zähnchen durchzubrechen – nun ist Zähneputzen angesagt: Reinige täglich die Zähne mit einer kleinen, weichen Zahnbürste und nimm in der ersten Zeit anstatt Zahnpasta nur Wasser. Schön ist es für die Kinder, wenn du daraus ein spielerisches Ritual machst. Sing deinem Schatz währenddessen etwas vor oder erzähle ihm dabei eine Geschichte. Für gesunde Zähne und eine spätere Zahnhärtung ist Fluorid sehr wichtig. Besprich mit deinem (Kinder-)Zahnarzt, in welcher Dosis und welcher Art er dir Fluorid-Zusatz empfiehlt. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. und die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e. V. empfiehlt eine Tagesdosis von 0,25 mg Fluorid.  
 
Wie schütze ich mein Kind vor UV-Strahlungen?
Vor allem in den heißen Sommermonaten ist es wichtig, das Baby richtig vor der Sonne zu schützen. Und der richtige Schutz heißt Schatten! Ein Baby sollte sich im ersten Lebensjahr grundsätzlich nicht in der Sonne,  sondern nur im kühleren Schatten aufhalten. Und auch da gibt es einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

  • Sonnenhut mit Nackenschutz
  • Kindgerechte, mineralische Sonnencreme mit LSF 30 oder 50+
  • dünne, lange Hose und ein weites, langärmeliges T-Shirt 
  • für die Füße zum Beispiel Baumwollsocken
  • Kleidung mit UV-Schutz kaufen. Die UV-801 Standard-Kennzeichnung bietet den besten Schutz.
  • Sonnensegel am Kinderwagen

Generell ist es nicht gut, Babys im ersten Lebensjahr mit Sonnencreme einzucremen, da die Kleinen eventuell einen Teil der enthaltenden Chemikalien über die Haut aufnehmen. Bist du doch mal in der Situation, Sonnencreme für dein Baby zu benötigen, nimm auf jeden Fall kindergeeignete, mineralische Sonnencreme. 
Außerdem solltest du darauf achten, dass sich im Kinderwagen keine heiße Luft staut. Lass dein Kind niemals alleine im warmen Auto. Auch nicht für eine kurze Zeit.
 
Schlafstörungen
In den ersten sechs Lebensmonaten muss sich dein Baby erst noch an den Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnen. Dementsprechend unregelmäßig ist auch sein Schlafverhalten. Ab dem sechsten Monat hat sich das Schlafverhalten meistens eingependelt. Allerdings nicht immer. Experten sprechen von einer Schlafstörung, wenn das Kind

  • nur mit sehr aufwendiger Hilfe der Eltern einschlafen kann.  Zum Beispiel, wenn Mama und Papa es die ganze Zeit herumtragen
  • regelmäßig länger als 30 Minuten zum Einschlafen braucht
  • in einer Woche an mindestens vier Nächten drei Mal oder öfter aufwacht
  • beim nächtlichen Aufwachen länger als 20 Minuten wach ist
  • die Hilfe der Eltern zum Wiedereinschlafen braucht 

Die Ursachen für die Schlafstörung können vielfältig sein: Von Bauchweh über Vermissen von Mama, zu viel Lärm oder Licht, manchmal ist auch Rauch in der Wohnung schuld. Meistens ist der Grund aber einfach eine ungünstige Schlafgewohnheit. Während der U6 kannst du dir Rat bei deinem Kinderarzt holen. Es kann schon helfen, wenn du euren Tagesablauf genau strukturierst und frühzeitig erkennst, wenn dein Schatz müde ist. Auch ein simples(!) Einschlafritual und einfache Regeln für die Schlafangewohnheit können helfen. 

Wie schon in den letzten U-Untersuchungen berät dich eure Kinderärztin auch bei der U5 zu wichtigen Themen rund ums Leben mit Kind. 

Was muss ich zur Ernährung von Babys wissen?
In den ersten vier Monaten stillst du dein Baby am besten voll oder fütterst es ausschließlich mit Zusatzmilch. Die Beikost-Fütterung startet frühestens mit dem fünften Monat, spätestens mit dem siebten. Am besten beginnst du damit, die Mittagsmahlzeit deines Babys mit Beikost zu ersetzen. Setze bei dem Brei ruhig auf eine Vielfalt an Gemüse. Das senkt das Allergierisiko. Mische dem Gemüse irgendwann etwas Fett dazu, danach Kartoffeln und Fleisch. Nach der Mittagsmahlzeit kannst du die Abendmahlzeit mit einem Milch-Getreide-Brei ersetzen. Danach folgt die Getreide-Obst-Mahlzeit am Nachmittag. Idealerweise isst dein Kind zum Ende seines ersten Lebensjahrs mit euch am Tisch. Wenn ihr noch eine oder zwei Stillmahlzeiten beibehalten wollt, bieten sich dafür der Morgen und der Abend an. Mehr zum Thema findest du in unserem Artikel Beikostplan.

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Wie fördere ich mein Kind in der Sprachentwicklung?
Von Anfang an geben Babys Laute von sich. Mit rund drei Monaten fangen sie an zu lallen. Jetzt, mit rund sechs Monaten, kommen mehrsilbige Lautketten wie dei-dei-die oder ge-ge-ge dazu. Damit testen sie den Klang ihrer Stimme und probieren hohe und tiefe sowie laute und leise Töne aus. Viele Eltern antworten ganz spontan, indem sie die Laute nachmachen. Besonders spannend ist es für die Kinder außerdem, wenn Mama und Papa einfach kommentieren, was gerade passiert – zum Beispiel: „Wir ziehen jetzt die Schuhe an“ oder „Max badet jetzt.“ Auch rhythmische Lieder kommen sehr gut bei den Kleinen an. Für Babys ist es auch wichtig, immer wieder ihren Namen zu hören. Er dient als eine Art Anker oder Stoppsignal in dem Redefluss der Erwachsenen und hilft den Kleinen, sich zu orientieren. Das Gleiche gilt für häufige Wörter wie „und“, „mit“ oder Artikel. 

Übrigens: Der Fernseher ist kein guter Sprachlehrer – im Gegenteil: Das Gebrabbel aus dem TV empfinden Babys als störendes Hintergrundrauschen. Denn: Die Stimmen aus dem Fernseher reagieren nicht auf die Signale wie echte Menschen. Aber genau diesen Dialog braucht es, um Sprache zu lernen. Und: Es fällt Babys in dem Wirrwarr sehr schwer, die Stimmen der Eltern herauszufiltern.
 
Hast du weitere Fragen, steht dir deine Kinderärztin bei der Förderung der Sprachentwicklung beratend zur Seite. Sprich sie während der U5 einfach dazu an.

Dein Kind wird mobil

Baby krabbelt
iStock, Kate Aedon

Zwischen sechs und acht Monaten beginnen manche Babys damit, zu robben oder gar schon zu krabbeln. Also steigt auch die Unfallgefahr. Darauf solltest du jetzt in deinem Zuhause achten und gegebenenfalls nachrüsten:  

  • Steckdosen-Schutz
  • Schutzgitter an Treppen und gegebenenfalls Türen herunterhängende Kabel und Elektrogeräte in Reichweite wegräumen
  • Möbelecken und –kanten abpolstern
  • Möbelstücke kippsicher verankern
  • Gefährliche Gegenstände (Zigaretten, gefüllte Aschenbecher, Messer, Scheren, Medikamente, Batterien und Co.) wegräumen
  • Giftige Pflanzen und Blumen eventuell weggeben oder sehr hoch stellen
  • Putzmittel und Medikamente außer Reichweite räumen
  • Verzichte auf Lauflernhilfen. Mit ihnen passieren viele Unfälle, besonders Treppenstürze, und sie verzögern das Laufenlernen eher. 

Was muss ich über Unfallverhütung wissen?
Jetzt, wo dein Schatz mobiler wird, liegt auf der Unfallverhütung ein großer Fokus. Das können potenzielle Gefahren sein:

  • Halte immer eine Hand am Kind, wenn es erhöht liegt – zum Beispiel auf dem Wickeltisch oder dem Sofa. 
  • Achte darauf, dass nichts in Reichweite deines Babys ist, was es nicht auch in den Mund stecken darf.
  • Du solltest auf heiße Getränke verzichten, wenn du dein Schatz zum Beispiel auf dem Schoß hast. Nicht, dass es nach der Tasse greift und sich an dem heißen Kaffee oder Tee verbrüht! 
  • Mit der zunehmenden Beweglichkeit deines Schatzes solltest du jetzt besonders auf Erstickungsgefahren achten: Keine Decken, Kissen und Co. in der Nähe des Kindes, in dem sie sich verheddern können oder die sie über ihr Gesicht legen können. Auch das Kleinteile wie Erdnüsse, Knopfbatterien, Münzen, Bonbons und co. bedeuten eine potenzielle Erstickungsgefahr. 
  • Stelle keine Pflegemittel, vor allem aber keine Puderdosen, in Greifweite von Babys. Beim Einatmen des Puders besteht Erstickungsgefahr. 
  • Halte deinen Schatz in der Badewanne immer fest und setze es erst hinein, nachdem das Wasser eingelaufen ist UND du die Temperatur kontrolliert hast. 
  • Verzichte auf Spielketten über dem Bettchen oder Kettchen um den Hals. Die Schnullerkette sollte immer nur an der Kleidung befestigt werden und maximal 10 Zentimeter lang sein. 

Impfungen: Was ist wichtig zu wissen? 
Während der U5 Untersuchung bespricht die Kinderärztin mit dir das wichtige Thema Impfungen und checkt den Impfstatus von deinem Kind entsprechend der Schutzimpfungs-Richtlinie des Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Hat dein Kind während oder nach der U4 Untersuchung noch nicht die erste Schutzimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Haemophilus Influenzae (Hib), Hepatitis B, Kinderlähmung und Keuchhusten (Kombinationsimpfstoff) sowie gegen Pneumokokken bekommen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür.
 
Übrigens: Die Kosten für empfohlene Impfungen übernimmt die Krankenkasse. Empfohlen werden Impfungen von der Ständigen Impfkommission (abgekürzt STIKO), einem unabhängigen Expertengremium. 
 
Hast du dazu Fragen? In unserem Artikel über Impfungen für Kinder findest du viele Antworten. 

Wie gehe ich mit einem Schreibaby um?
Experten schätzen, dass etwa jedes fünfte Kind in Deutschland ein sogenanntes Schreibaby ist. Während der Vorsorgeuntersuchung spricht der Arzt mit dir über dieses Thema und bietet dir Hilfe an, wenn dein Baby auch ein Schreibaby ist. Gerade Mütter und Väter von Schreibabys fühlen sich häufig machtlos. Doch dieses überwältigende Gefühl kann schnell in Aggressionen umschlagen – gegen den Partner, aber auch gegen das eigene Kind. Misshandlungen sind nicht selten die Folge: Der Impuls ist zu stark, dass kleine schreiende Bündel zu nehmen und zu schütteln. Doch das ist für Säuglinge lebensgefährlich! Gerade in solchen extremen Situationen ist es dann wichtig, sich Hilfe zu suchen. In vielen Städten gibt es mittlerweile Schrei-Ambulanzen, an die alle mit einem Schreibaby wenden können. Lass dich dazu von deinem Kinderarzt beraten.
 
Sucht in der Familie: Was muss ich wissen? 
Rund 2,6 Millionen Kinder unter 18 Jahren leben im Haushalt mit alkoholkranken Müttern und / oder Vätern. Das meint der Kölner Suchtforscher Michael Klein von der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen. Bei weiteren rund 40 000 Kindern konsumiert mindestens ein Elternteil illegale Drogen. Für die Entwicklung von Kindern sind suchtabhängige Eltern allerdings eine echte Gefahr. Denn Kinder von abhängigen Eltern weisen ein sechsfach erhöhtes Risiko auf, ebenfalls suchtkrank zu werden. Sie erben den Hang zur Sucht, da sie von ihren Müttern und Vätern lernen, dass die Droge Stress abbaut. Außerdem weisen sie ein extrem hohes Risiko für spätere Suchtstörungen und zahlreiche weitere psychische und soziale Probleme auf – und das bis ins Erwachsenenalter hinein. Während der U5 Untersuchung will die Kinderärztin über diese wichtige Problematik aufklären und gegebenenfalls gemeinsam mit den Eltern Lösungen finden. 

Warum ist Vitamin D so wichtig? 
Kinder haben ab der Geburt bis zum zwölften Lebensmonat einen erhöhten Bedarf an Vitamin D. Es unterstützt einen gesunden Knochenaufbau und schützt vor Rachitis (Knochenverformungen). Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (DGKJ) empfiehlt sowohl gestillten als auch nicht gestillten Kindern täglich eine Vitamin D-Tablette von 10-12,5 µg (400-500 IE) zu geben – bis zum Ende des ersten Jahres. Im zweiten Lebensjahr deines Schatzes kannst du die Prophylaxe in den Wintermonaten fortführen. Die Tablette kannst du beispielsweise auf einem Teelöffel mit Wasser auflösen und deinem Baby in den Mund träufeln. Manche legen die kleinen Tabletten auch innen in die Wange des Babys. Dort lösen sie sich mit dem Speichel auf. 
 
Wo bekomme ich Informationen zu regionalen Unterstützungsangeboten?
Bei der U5 klärt dich die Ärztin erneut über Eltern-Kind-Angebote in deiner Umgebung auf und sagt dir, wo du Unterstützung finden kannst. 

U5 Untersuchung: Zusammenfassung

Das untersucht und überprüft der Kinderarzt während der U5: 

  • Fontanellen
  • Grob- und Feinmotorik
  • Sprache, Kommunikation und Kontaktaufnahme
  • Körperlich und geistig altersgerechte Entwicklung
  • Hör- und Sehvermögen
  • positive Grundstimmung
  • Betreuungssituation
  • besondere Belastungen in der Familie
  • soziale und emotionale Kompetenz 
  • schwerwiegende Erkrankungen oder Operationen seit der U4
  • altersgemäßes Essverhalten
  • Farbe des Stuhlgangs
  • Haut
  • Brustkorb
  • Lunge und Atemwege
  • Herz und Kreislauf
  • Abdomen
  • Genitalien inklusive Analregion
  • Reflexe und Beweglichkeit des Babys
  • Kopf inklusive Mundhöhle, Kiefer, Nase und Augen

Außerdem berät die Ärztin die Eltern während der U5 zu folgenden Themen:

  • Fremdeln
  • UV-Schutz
  • Mundhygiene 
  • Schlafstörungen
  • Sprachentwicklung 
  • Unfallverhütung
  • Impfen
  • Umgang mit einem Schreibaby
  • Sucht in der Familie
  • Rachitis-Prophylaxe
  • regionale Unterstützungsangeboten

U-Untersuchungen im Überblick:
U1: Gleich nach der Entbindung
U2: 3.-10. Lebenstag
U3: 4.- 5. Lebenswoche
U4: 3.- 4. Monat
U5: 6.- 7. Monat
U6: 1 Jahr (10.-12. Lebensmonat)
U7: 2 Jahre (21.-24 Monate)
U7a: 3 Jahre (34.-36. Monat)
U8:  4 Jahre (46.-48. Monat)
U9: 5 Jahre (60-64. Lebensmonat)

Wichtig zu wissen: Die Vorsorgeuntersuchungen sind in Deutschland nicht verpflichtend, werden aber dringend empfohlen. Sie sind eine Pflichtleistung der Krankenkassen. Das heißt, du brauchst für die Untersuchungen nichts zu zahlen. Ausnahme: Bringst du dein Kind zu spät, also nach dem empfohlenen Zeitraum, zur Untersuchung, gilt es als eine individuelle Gesundheitsleistung und du musst sie doch selber zahlen. Also vereinbare am besten schon frühzeitig Termine für die anstehenden Vorsorgeuntersuchungen.