Janni Hönscheid: Emotionaler Appell gegen Bodyshaming

In einem Instagram-Posting spricht sich Janni Hönscheid für mehr Selbstliebe aus - und gegen Verurteilungen und Bodyshaming.

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Selbstliebe. Die wird mittlerweile immer häufiger gepredigt, doch fällt vielen Frauen in Zeiten von  Social Media und Afterbabybody-Wettläufen richtig schwer. Der Vergleich und der Druck sind schließlich allgegenwärtig.

Appell an die Fans

Genau dieses Thema hat nun auch Janni Hönscheid, 29, zum Anlass für ihr aktuelles Posting genommen. Auf Instagram schreibt die ehemalige Surferin über das komplizierte Verhältnis zu ihrem eigenen Körper.

"Akzeptanz. Dankbarkeit. Respekt. Liebe. Sind alles Wörter und Werte die ich jetzt für meinen Körper empfinde," schreibt die Ehefrau von Peer Kusmagk unter ein Bild, das sie aktuell im Bikini zeigt, dahinter ist ein früheres Bild platziert. 


"Auf dem zweiten Bild seht Ihr mich mit 23. Auch wenn ich zu diesem Shooting damals so unglaublich viel {positive} Resonanz bekam und ich mich rückblickend wunderschön finde, war ich zu dem Zeitpunkt am unsichersten in meinem Leben." Sie wusste, was ihr Körper leisten konnte und fand sich doch nicht immer schön. "Ich fand meine Arme zu groß, ich fand meinen Bauch zu umfangreich. Ich fand meine Brüste viel zu klein, so dass es sogar Zeiten gab in denen ich oft davon träumte sie vergrößern zu lassen und dies sogar vorhatte." Sie wollte gefallen und dem Ideal entsprechen. Auch schreibt Janni darüber, dass sie in einer Beziehung war, die sie nicht ganz glücklich gemacht hat.

"Zu große Nase", "Keine perfekten Zähne"

Auch als sie mit Peer zusammenkam wurde sie von der Öffentlichkeit weiter bewertet: „Keine klassische Schönheit“, „dämliches Lachen“, „zu große Nase“, „Keine perfekten Zähne“, „Lass Dir doch mal Deine Augenbrauen machen“.

Erst seit sie Kinder hat, habe sie ihren Frieden gefunden. "Obwohl ich so viel weicher geworden bin in vielen Hinsichten, oder vielleicht gerade deswegen, habe ich gelernt Negativität zu neutralisieren, und mir Dinge nicht mehr zu Herzen zu nehmen die über mich wertend gesagt werden."

Daher appelliert sie mit den Hashtags #positivelife, #bodypositivity und #selflove an ihre Fans, andere nicht so schnell zu verurteilen: "Seid gut, seid liebevoll. Seht Ihr selbst das positive in anderen, wird auch Euer Leben und das was Euch umgibt viel positiver." 

Dieser Artikel ist zuerst erschienen bei GALA.de.