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Natürliche Geheimwaffe Drei Wege zu gesundem, starkem Haar mit Rosmarin

Haarwachstum ankurbeln: Rosmarin Tonic
© Nick Alias / Shutterstock
Stress, Erschöpfung und Schlafmangel wirken sich nicht nur auf unseren Gemütszustand, sondern auch auf die Gesundheit unserer Haare aus. Viele Mütter und Väter haben deshalb mit dünner werdendem Haar und Haarausfall zu kämpfen. Rosmarin als natürliche Geheimwaffe kann helfen – wir zeigen euch drei Wege, wie.

Unsere Haare haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Hormonelle Schwankungen wie eine Geburt, aber auch äußere Einflüsse können dazu führen, dass die Gesundheit der Kopfhaut und Haare leidet. Neben einer ausgewogenen Ernährung, die mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt werden kann, kennen viele diese Geheimwaffe für gesunde Haare noch nicht: Rosmarin! Wie ihr den am besten und ohne viel Aufwand in euren Alltag integriert, erklären wir euch hier:

Die Kopfhaut: Der Ursprung schöner Haare

Die Pflege unserer Kopfhaut ist ebenso wichtig wie die Gesichtspflege. Das Kopfhautmilieu hat wissenschaftlich erwiesen direkten Einfluss auf das Haarwachstum und das Aussehen der Haare. Viele Shampoos sind zu reizend formuliert: Das greift den natürlichen Fettsäureschutzmantel der Haut an und bringt die Hautbarriere aus der Balance. Auch äußere Einflüsse wie Heizungsluft, UV-Strahlung und Stylingprodukte können die Kopfhaut irritieren. Die Folge sind Mikro-Entzündungen und Ablagerungen, die die Haarfollikel blockieren und das Haarwachstum verlangsamen können. Eine behinderte Zufuhr von Nährstoffen kann die Haare außerdem dünner und brüchiger machen. Um dem entgegenzuwirken, hilft Rosmarin. 

Rosmarin: 3 Wege für gesundes, starkes Haar

Rosmarin enthält bis zu 78 Prozent Eucalyptol (1,8-Cineol). Das ist ein ätherisches Öl, das die Durchblutung der Kopfhaut fördert. Durch die verbesserte Blutzirkulation werden die Haarfollikel mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, was ein normales Haarwachstum begünstigt. Durch die enthaltenen Antioxidantien hat Rosmarin auch eine entzündungshemmende Wirkung, was die Kopfhaut beruhigt. Hier findet ihr 3 Wege, wie wir Rosmarin in unseren Alltag integrieren können.

1. Rosmarin-Öl ins Shampoo mischen

Für den schnellste Weg, Rosmarin in eure Haar-Routine zu integrieren, benötigt ihr Rosmarin-Öl. Fügt davon drei bis vier Tropfen dem Shampoo in eurer Handfläche hinzu, bevor ihr ganz normal mit der Haarwäsche fortfahrt. 

2. Kopfhautmasken mit Rosmarin

Ein total unterschätzter Geheimtipp sind Kopfhautmasken mit Öl. Die versorgen die strapazierte Haut mit wertvollen Lipiden, wodurch die Hautbarriere gestärkt wird. Das reguliert die Talgproduktion, lässt mögliche Entzündungen abklingen und trägt zu einem gesunden Haarwachstum bei. Und keine Angst: Eure Haare fetten danach nicht schneller, sondern sogar langsamer. Hier erfahrt ihr wieso:

Kopfhautmasken hören sich vielleicht aufwendig an, sind sie aber nicht. Alles was ihr tun müsst, ist Argan-, Jojoba- oder Olivenöl am Haarwaschtag auf der Kopfhaut einzumassieren und so lange einwirken lassen, bis ihr eben unter die Dusche hüpft. Für den Durchblutungs-Kick mischt ihr noch ein paar Tropfen Rosmarin-Öl in das neutrale Öl. Damit habt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Barriere gestärkt und Durchblutung gefördert! 

3. Rosmarin-Tonic DIY

Neben Rosmarin-Öl könnt ihr die Vorteile des Krauts auch als Haarwasser genießen. Dieses sprüht ihr vor der Haarwäsche oder auch einfach zwischendurch auf die Kopfhaut und Haarlängen auf – das sorgt zusätzlich für einen gesunden Glanz. Diese Zutaten braucht ihr dafür:

  • zwei Tassen Wasser (etwa 500ml) 
  • mindestens zwei frische Rosmarinzweige
  • eine (leere) Sprühflasche
  • optional: 1 TL pflanzliches Glycerin (bekommt man günstig in der Apotheke) 

Für das Rosmarin-Tonic das Wasser mit den Rosmarin-Zweigen für 20 Minuten köcheln lassen. Den Rosmarin-Sud vollständig abkühlen lassen und optional einen Teelöffel Glycerin für mehr Feuchtigkeit untermischen. Anschließend in eine leere, ausgewaschene Sprühflasche umfüllen. Das Haarwasser im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Wochen aufbrauchen. 

Vorsicht: Das gibt es zu beachten

Weil Rosmarin so reich an Antioxidantien ist, werden freie Radikale und Wasserstoffperoxid eingefangen. Diese sind für die Ausdünnung und das Ergrauen verantwortlich. Die Verwendung von Rosmarin färbt Haare also dunkler und verlangsamt das Auftreten von grauen Haaren. Blondinen müssen jedoch vorsichtig sein, weil auch ihre Haare bei intensiver Verwendung abdunkeln können. Am besten nicht länger als fünf Minuten einwirken lassen. 

Experten raten die erwähnten Rosmarin-Behandlungen nicht zusammen mit oralen oder topischen Medikamenten gegen Haarausfall (wie zum Beispiel das Haarwuchsmittel Minoxidil) zu verwenden. Sprecht bei Bedenken mit eurer Ärztin oder eurem Arzt. 

Verwendete Quellen: 

ELTERN

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