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Pickel abdecken So lasst ihr Unreinheiten einfach mit Make-up verschwinden

Pickel abdecken: Frau mit Concealer Applikator und Pickel
© Lina Ptashka / Shutterstock
Schlafmangel und Stress bescheren uns nicht nur schlechte Laune, sondern auch Pickel. Wir zeigen euch, wie ihr Unreinheiten makellos mit Make-up abdeckt – und den ganzen Tag so bleibt. 

Wer kennt es nicht? Nach langer Zeit steht endlich wieder ein Treffen mit Freundinnen, ein Geburtstag oder der Besuch von Bekannten an. Doch über Nacht erscheint plötzlich ein Gast, der nicht eingeladen war: der Pickel. Leuchtend rot sticht er hervor und in jedem Spiegel seht ihr nur noch diesen schmerzenden Oschi. Doch Rettung naht! Mit unserer Anleitung deckt ihr alles, was keine Miete zahlt, gnadenlos und ewig haltbar ab. 

Die Vorbereitung macht den Unterschied

Drücken ist ein absolutes No-Go! Nicht nur, weil der Pickel viel langsamer abheilt, nein. Auch, weil er dadurch anschwillt und noch viel schwieriger abgedeckt werden kann. Und falls ihr mit viel Gewalt irgendeine Flüssigkeit herausquetscht, ist das zum Abdecken kontraproduktiv. Wenn der Pickel nässelt, hält das Make-up darauf kaum. Deshalb: Finger weg! 

Wenn ihr noch Zeit vor eurem Termin habt, dann klebt ein Pimple-Patch (Pickel-Pflaster) darauf. Das schließt den Bereich ab, sodass weder Schmutz, noch neue Bakterien die Schwellung verschlimmern können. Alternativ oder gleichzeitig tragt ihr im besten Fall etwas Entzündungshemmendes und Beruhigendes wie Zinksalbe auf. Auch Kälte kann helfen! Aggressive Anti-Pickel Produkte, die die Haut reizen und austrocknen, solltet ihr unbedingt vermeiden. Make-up sieht auf trockenen Hautstellen immer krustig und unschön aus. Hier findet ihr noch mehr Informationen dazu, wie ihr Pickel am schnellsten los werdet:

Vor dem Make-up macht ihr einfach eure ganz normale Pflegeroutine und lasst sie mindestens 30 Minuten einziehen. Falls ihr Zinksalbe aufgetragen habt, wischt ihr sie einfach mit einem Wattepad weg. Wichtig ist nur, dass ihr zuvor keine fettigen Cremes oder Öle verwendet, denn dadurch rutscht das Make-up leicht von der Haut. Das Motto ist: so klebrig wie möglich! Ein Hyaluron-Serum, Produkte mit Aloe Vera und Glycerin oder einfach ein klebriger Make-up-Primer sind die beste Lösung. Denn wenn eure Haut klebt, haftet das Make-up am aller besten daran – vertraut uns, die richtige Vorbereitung macht einen riesigen Unterschied!

Weniger ist mehr

Das Ziel ist, so wenig Produkt wie möglich zu verwenden. Denn je weniger wir auf der Haut tragen, desto weniger kann über den Tag schief gehen. Wir sind Fan von punktuellem Abdecken, anstatt die ganze Haut in Make-up zu hüllen. Dafür braucht ihr:

  • Einen Concealer: Ein Abdeckstift ist eine wahre Bakterienschleuder. Wir bevorzugen Concealer, der am besten eine sehr hohe Deckkraft und eine flüssige Textur hat. Camouflage-Cremes sind zu wachsig und hinterlassen kein natürliches Ergebnis. Wir schwören auf den E.l.f. "16HR Camo Concealer" (um 6 Euro) oder den L'Oréal Paris"Infaillible More Than Concealer" (um 10 Euro). 
  • Ein transparentes Puder: Um die Haltbarkeit zu verlängern, fixieren wir den Concealer mit einem transparenten, also farblosen Puder. Wir empfehlen das Essence "All About Matt! Fixing Compact Powder" (um 3 Euro) oder das Nyx "Can't Stop Won't Stop Mattifying Powder" (um 10 Euro). 
  • Ein deckendes Puder: Eine Puder-Foundation schenkt zusätzlich Deckkraft. Wir empfehlen das Mac "Mineralize Skinfinish" (um 25 Euro) und das L'Oréal Paris "Infaillable 24h Fresh Wear Puder" (um 13 Euro). 
  • Pinsel: Im besten Fall habt ihr einen sehr kleinen Pencil Brush und einen mittelgroßen fluffigen Pinsel zur Hand. Damit kann der Concealer ganz genau und das Puder besonders ebenmäßig aufgetragen werden. Sonst kann man auch auf seine Finger zurückgreifen. 

In drei Schritten zu makelloser Haut

Nachdem eure Hautpflege gut eingezogen ist, starten wir mit dem Make-up. Mit dieser Anleitung deckt ihr auch den größten roten Pickel verlässlich ab. 

  1. Gebt eine kleine Menge Concealer auf euren Handrücken. Das Produkt mit einem schmalen Pinsel oder eurem kleinen Finger jetzt direkt auf den Pickel aufgeben. Nicht zu viel verwenden und das Produkt lieber in mehreren dünnen Schichten aufbauen. Mit tupfenden Bewegungen auf der Stelle (nicht wischen!) den Concealer einblenden. So lange tupfen, bis der Übergang ebenmäßig ist.
  2. Mit einem mittelgroßen fluffigen Pinsel oder eurem Ringfinger das transparente Puder aufnehmen und auf und um den Pickel auftupfen. Für einen natürlichen Effekt das Puder mit einem Puderpinsel auf dem gesamten Gesicht verteilen, sonst sticht die matte Stelle um den Pickel hervor. 
  3. Diesen Schritt braucht ihr nur, wenn der Pickel noch durchscheint: Mit dem Ringfinger das deckende Puder aufnehmen und erneut auf den Pickel auftupfen. Mit dem mittelgroßen fluffigen Pinsel nochmal in das deckende Puder gehen und weitläufig über die betroffene Hautstelle tupfen, sodass der Übergang ebenmäßig ist. 

Falls ihr eine Foundation oder BB-Cream tragen wollt, empfehlen wir, den ersten Schritt davor und die folgenden Schritte nach der Grundierung aufzutragen – so wird das Ergebnis besonders natürlich. Berührt über den Tag nicht mehr die Pickel-Region und verlasst euch auf euer Make-up. Alles ist und bleibt abgedeckt! 

ELTERN

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