VG-Wort Pixel

Schon wieder Waschtag? So fetten Haare langsamer

So fetten Haare langsamer: Fettiger Ansatz braune Haare
© Alon Za / Shutterstock
Erst gestern Haare gewaschen und heute schon wieder ein fettiger Ansatz? So kann es nicht weiter gehen! Wer hat schließlich Zeit, sich ständig die Haare zu waschen? Mit diesen Tipps fetten Haare langsamer. Und ganz wichtig: Ihr könnt sie auch im stressigen Elternalltag schnell und einfach umsetzen. 

Artikelinhalt

Haare tragen einen großen Teil zu unserem Wohlbefinden bei – kein Wunder also, dass wir unsere fettigen Haare schnell wieder loswerden wollen. Weil dafür im Familienalltag manchmal einfach keine Zeit bleibt, wäre es doch geschickt, wenn man sie erst gar nicht so oft waschen müsste. Das spart Zeit und ist auch noch viel gesünder für Haare und Kopfhaut! Diese Tipps helfen euch dabei. 

Fettige Haare? 4 Tipps, die sofort helfen

  1. Spülungen, Haarkuren oder feuchtigkeitsspendende Leave-In-Pflege wie Öle oder Balsame haben nichts am Haaransatz zu suchen. Diese Produkte sind nur für die Haarlängen bestimmt und lassen den Ansatz schneller fetten.
  2. Dass Trockenshampoo ein wahrer Lebensretter ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Aber wusstet ihr auch, dass es präventiv fast noch besser wirkt, als wenn man es in die bereits fettigen Haare sprüht? Am besten direkt nach der Haarwäsche im trockenen Haar verteilen, kurz einmassieren und mit einer Haarbürste auskämmen. 
  3. Auch dieser Tipp setzt auf Trockenshampoo: Es wirkt nämlich besser, wenn ihr es vor dem Schlafengehen aufsprüht, einmassiert und erst am nächsten Morgen ausbürstet. 
  4. Volumen-Sprays für den Ansatz, die direkt ins handtuchtrockene Haar gegeben werden haben einen netten Nebeneffekt: Der Ansatz bleibt länger frisch. Denn die Formulierungen entziehen den Haaren fett, wodurch sie mehr Griffigkeit und Volumen bekommen. 

Wenn ihr eine trockene und/oder irritierte Kopfhaut habt, solltet ihr vorsichtig bei Trockenshampoo sein: Ihre waschaktiven Stoffe können die Kopfhaut reizen. Das trifft allerdings auch auf eine Vielzahl an Shampoos zu – auf diese Dinge solltet ihr deshalb unbedingt achten! 

Übeltäter Haarwäsche: Vorsicht bei Shampoos

Nach der Haarwäsche fühlt sich euer Ansatz so richtig rein und sauber an? Das ist doch super ... oder? Nicht ganz: So angenehm dieses Gefühl auch ist – eurer Kopfhaut gefällt das nicht ganz so gut.

Bei jeder Haarwäsche werden Schmutz, Schweiß und Talg entfernt. Shampoos und ihre waschaktiven Stoffe greifen aber auch immer den natürlichen Säureschutzmantel (= Hautbarriere) der Kopfhaut an. Eine zu reinigende Formulierung (wie zum Beispiel bei einer Seife) kann die Kopfhaut austrocknen und der Säureschutzmantel gerät aus der Balance. Um dieses Ungleichgewicht auszugleichen, produzieren wir noch mehr Talg – die Haare fetten schneller.

Shampoo-Guide: Darauf solltet ihr achten 

Weil kein Shampoo auch keine Lösung ist, solltet ihr bei der Produktauswahl auf eine milde Formulierung achten. Kinder- und Babyshampoos sind hier eine sehr gute Wahl! Auch wenn das Haargefühl nach dem ersten Waschen nicht wie gewohnt rein ist, führen mildere, hautverträglichere Tenside langfristig zu langsamer fettenden Haaren. Zu stark reinigende Shampoos bewirken das Gegenteil.

Der pH-Wert des Shampoos sollte zwischen 4,5 und 5,5 liegen. Dies entspricht dem natürlichen pH-Wert der Haut. Ist der Wert zu hoch (also zu basisch) kann die Hautbarriere ebenfalls ins Ungleichgewicht geraten, was erneut zu einer übermäßigen Talgproduktion führen kann. 

Weniger Schaum bedeutet außerdem nicht, dass das Shampoo weniger reinigt. Schaum wird nur aus benutzerfreundlichen Gründen dem Shampoo zugesetzt – Sulfate, die die Haut reizen und austrocknen können, werden ebenfalls aus diesem Grund eingesetzt und sollten generell vermieden werden. 

Reset: Die Kopfhaut beruhigen

Alles, was die Haut irritiert, sollte weggelassen werden. Zu heißes Wasser, Duftstoffe und austrocknende Konservierungsstoffe (zum Beispiel Alkohol) stören die Hautbalance, was zu schneller fettender Kopfhaut führen kann. 

Weil die Kopfhaut Trockenheit mit übermäßiger Talgproduktion ausgleicht, ist es keine schlechte Idee, ihr etwas Pflege zu gönnen. Eine Kopfhautmaske mit Öl spendet ihr wichtige Lipide, die sie zur Regeneration des Säureschutzmantels benötigt. Einfach etwas Mandel-, Jojoba- oder Avocadoöl mit den Fingerspitzen am Haarwaschtag vor dem Duschen auf die Kopfhaut auftragen. So lange wie möglich einwirken lassen – die Maske stört euch bei keiner Tätigkeit. Die Haarspitzen freuen sich übrigens auch über etwas Öl, wenn noch was übrig bleibt.

Es gibt auch spezielle Kopfhautmasken mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Panthenol, Niacinamide, Allantoin oder Ectoin. Achtet hier erneut auf eine parfümfreie Formulierung. 

Verwendete Quellen: 

ELTERN

Mehr zum Thema