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Die besten Hausmittel für kranke Kids

Bewährte Hausmittelchen helfen ganz natürlich dabei, Erkältungssymptome zu lindern. Wir erklären, wie Wadenwickel, Zwiebelsäckchen und Co wirken

Schniefnasenzeit: Die besten Hausmittel für kranke Kids
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Omas Hausmittel helfen auch heute noch

Eltern kennen das: Ab einem gewissen Alter jagt bei den Kindern ein Infekt den nächsten. Wenn die Nase verstopft ist und der Husten die Kleinen quält, leiden Mama und Papa mit. Doch es gibt Hausmittel, die schon seit Generationen ganz natürlich dabei helfen, die Symptome zu lindern.
 
Wadenwickel
 
Von Wadenwickeln hat jeder schon gehört. Sie können bei Fieber helfen und die Körpertemperatur um ein halbes bis ein Grad senken. Zudem können sie Benommenheit, Unruhe oder Kopfschmerzen lindern. Achtung: Wadenwickel niemals bei Kindern unter 6 Monaten anwenden und stets beobachten, wie es dem Kind geht. Fängt es an zu frieren, sofort die Wickel entfernen! Bei kalten Händen und Füßen keine Wickel anwenden.
 
Anleitung: Eine wasserdichte Unterlage oder ein dickes Handtuch zum Schutz als Unterlage unter die Beine legen. Zwei kleine Baumwoll- oder Leinentücher in handwarmes Wasser legen und gut auswringen. Kein kaltes Wasser verwenden! Die Tücher um die Unterschenkel des Kindes legen. Jeweils ein trockenes, größeres Tuch darüberlegen. Nach etwa fünf Minuten die Wickel erneuern, also erneut in das Wasser tunken, auswringen, um die Beine legen und abdecken. Beim zweiten Durchgang können die Wickel auch etwas länger (ca. 10 Minuten) am Bein bleiben. Wieder erneuern und maximal 30 Minuten am Bein lassen. Wickel entfernen und anschließend die Temperatur kontrollieren.

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Bewährtes Hausmittel: Wadenwickel gegen Fieber

Kartoffelwickel
 
Die warmen Kartoffeln wirken wohltuend bei Husten, durchblutungsfördernd, schleim- und krampflösend. Achtung: Gekochte Kartoffeln sind sehr lange heiß, hier unbedingt darauf achten, dass das Kind sich nicht verbrennt!
 
Anleitung: Drei bis vier Kartoffeln kochen, schälen und in ein Tuch, beispielsweise ein Geschirrtuch, wickeln. Die eingewickelten Kartoffeln im Tuch zerdrücken. Den Umschlag mit den zerquetschten Kartoffeln mit einem zweiten Tuch, beispielsweise einer Stoffwindel, umwickeln. Temperatur am Unterarm prüfen und abkühlen lassen, bis der Wickel nur noch angenehm warm und nicht mehr zu heiß ist. Kartoffelwickel auf die Brust legen und mit einem dicken Wollschal umwickeln, bis die Kartoffeln erkaltet sind. Danach am besten noch ein bisschen ausruhen.
 
Zwiebelsäckchen
 
Der Geruch ist zwar nicht jedermanns Sache, aber vielen Kindern tut ein Zwiebelsäckchen im Zimmer bei einer Erkältung sehr gut. Die Zwiebel wirkt antibakteriell und entzündungshemmend und hilft dabei, festsitzenden Husten und Schnupfen zu verflüssigen.
 
Anleitung: Eine Zwiebel in kleine Stücke schneiden. Geschirrtuch, ausrangierte Socke, Stoffwindel o. Ä. anfeuchten und die Zwiebelstückchen darin einschlagen. Das Säckchen mit einem Band zuknoten und in der Nähe des Kinderbetts aufhängen.
 
Inhalieren
 
Um Schleim zu lösen und die Nase frei zu kriegen, kann es helfen zu inhalieren. Kopf über den Topf mit heißem Wasser und ein Handtuch drüber? Diese Methode ist bei Kindern viel zu gefährlich, hier ist die Verbrennungsgefahr sehr hoch. Lieber spezielle, standfeste Dampfinhalatoren aus der Apotheke verwenden. Zudem sollte bei Kleinkindern auf ätherische Öle oder andere Zusätze verzichtet werden – eine einfache Kochsalzlösung ist am besten geeignet.
 
Natürliche Arzneimittel
 
Es gibt auch Arzneimittel, die ganz natürlich helfen können. Der Contramutan® N Saft (für Erwachsene und Kinder ab 6 Monaten) und der Contramutan® Junior Sirup (ab 1 Jahr, mit kindgerechtem Geschmack sowie ohne Farb- und Aromastoffe oder Konservierungsmittel) beispielsweise nutzen unter anderem die Heilkraft des Wasserdosts, einer traditionellen Arzneipflanze, die schon früher erfolgreich gegen Fieber, Schnupfen, Hals- und Gliederbeschwerden eingesetzt wurde. Zahlreiche Untersuchungen belegen die vielfältigen Effekte von Wasserdost, beispielsweise seine antivirale Eigenschaft.* Der große Vorteil: Contramutan® bekämpft Fieber, ohne es zu unterdrücken. Das ist wichtig, denn Fieber aktiviert das Immunsystem und hemmt die Vermehrung der Erreger. Durch die schonende Behandlung bleibt dieser wichtige Lerneffekt – gerade für das kindliche Immunsystem – erhalten.

* Derksen A. et al., PlantaMed 2012; 78:1027–1310 – im Labor nachgewiesen (in vitro).
 
Contramutan® Junior Sirup Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Fieberhaft grippale Infekte mit Entzündungen der oberen Luftwege. Warnhinweise: Enthält 3,7 Vol.-% Alkohol. Enthält Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
 
Contramutan® N Saft Anwendungsgebiete: Fieberhafte und grippale Infekte, Katarrhe und Entzündungen in Nasen- und Rachenraum. Auch zur Vorbeugung bei erhöhter Ansteckungsgefahr. Warnhinweis: Enthält 3,6 Vol.-% Alkohol. Packungsbeilage beachten! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.