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Nina Bott: Meine Fragen an den Kinderarzt

Nina Bott bei Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Horn
Nina Bott bei Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Horn
© GSK
Schauspielerin und Moderatorin Nina Bott ist als Vierfach-Mama quasi ein Profi auf diesem Gebiet. Doch auch für sie ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten, wie sie ihre Kinder bestmöglich schützen kann – zum Beispiel vor Meningokokken. Vor der Impfung ihres kleinsten Kindes stellt Nina dem Kinderarzt daher all ihre Fragen – und nimmt dich mit bei ihrem Besuch.

Seit mittlerweile 18 Jahren beschäftigt sich Nina mit Impfungen für ihre Kinder. Ein Thema liegt ihr besonders am Herzen: der Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen. Denn gerade hier ist es schwierig, den Durchblick zu behalten, da nicht alle verfügbaren Impfungen gegen Meningokokken im Standardimpfplan enthalten sind. Meningokokken-Erkrankungen sind zum Glück sehr selten, doch wenn ein Kind daran erkrankt, kann es schnell lebensbedrohlich werden.1

„Es herrscht so viel Halbwissen bei Eltern“
Als Eltern möchte man das eigene Kind so gut wie möglich vor allem beschützen – besonders vor Erkrankungen, die man mit Impfungen verhindern könnte. Nina, die bereits seit einiger Zeit andere Eltern über Meningokokken aufklärt, stellt immer wieder fest, dass viel Halbwissen bei Eltern herrscht, wenn es um den Schutz vor Meningokokken geht. Viele Eltern sind in dem Glauben, ihr Kind sei mit der Standardimpfung gegen Meningokokken C umfassend geschützt. Diese wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder im Alter von 12 Monaten empfohlen.2

Es gibt jedoch unterschiedliche Meningokokken-Gruppen und daher verschiedene Impfungen. Neben der Standardimpfung kann auch gegen die Gruppen B und ACWY (in Kombi) geimpft werden. Da sind Eltern oftmals gefragt, sich zu informieren und auch ihre Kinderärztin bzw. ihren -arzt auf die verfügbaren Impfungen anzusprechen und sich beraten zu lassen.

Und das macht Nina beim Besuch bei Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Horn mit ihrem jüngsten Sohn – und nimmt dich in diesem Video mit:

Ninas Fragen an den Kinderarzt
In der Praxis angekommen, legt Nina direkt mit ihren Fragen los, die sie auf dem Herzen hat. Die Antworten von Dr. Horn haben wir hier für dich zusammenfasst: 

Warum gibt es unterschiedliche Meningokokken-Impfungen, die wichtig sind?
Das liegt daran, dass es unterschiedliche Erregergruppen der Meningokokken-Bakterien gibt. Gruppe B ist in Deutschland für die meisten Erkrankungsfälle verantwortlich, gefolgt von Y, C, W, A und anderen. Da es keine Impfung gibt, die vor allen Meningokokken-Gruppen schützen kann, empfiehlt Dr. Horn, sich über alle verfügbaren Impfungen zu informieren.

Wenn die Kinderärztin bzw. der Kinderarzt nicht von sich aus auf die Eltern zukommt, sollten Eltern dann auch selbst nach den verschiedenen Impfungen fragen?
Unbedingt – Ärzt*innen seien immer begeistert, wenn Eltern vorbereitet in die Praxis kämen und sich schon Gedanken gemacht hätten, erzählt Dr. Horn.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?
So früh wie möglich. Babys und Kleinkinder haben in den ersten zwei Lebensjahren das höchste Risiko, an Meningokokken zu erkranken. Dementsprechend wäre im Alter von 4 bis 6 Lebenswochen die U3 ein guter Zeitpunkt, um über die Impfungen zu sprechen.

Warum stehen die verschiedenen Meningokokken-Impfungen nicht alle im Impfkalender?
Bislang empfiehlt die STIKO nur die Impfung gegen Meningokokken C standardmäßig für alle Kinder. Daher wird auch nur diese Impfung im Impfkalender aufgeführt. Die Impfungen gegen Meningokokken B und ACWY werden aber bereits von vielen Krankenkassen erstattet. Ob auch eure Krankenkasse die Kosten übernimmt, kannst du in dieser Übersicht sehen. Nachfragen lohnt sich!

Tut man dem Kind einen Gefallen, es so früh schon gegen unterschiedliche Erkrankungen impfen zu lassen?
Auf jeden Fall. Die modernen Impfstoffe enthalten meist nur einzelne Erregerbestandteile. Im täglichen Leben ist das Immunsystem der Babys viel mehr Erregern ausgesetzt und daher für die Impfungen gut gewappnet. 

Diese Antworten von Dr. Horn bestätigen Nina darin, ihren Sohn umfassend gegen Meningokokken zu schützen und sie ist beruhigt, dass sie sich so ausführlich mit dem Kinderarzt unterhalten konnte. Sie verlässt die Praxis mit einem guten Gefühl: Eine Sorge weniger!

Informiere dich direkt auch bei deiner Kinderärztin bzw. deinem -arzt
Wir haben für dich hier eine Übersicht an Fragen, die du bei deinem nächsten Besuch bei der Kinderärztin bzw. dem -arzt mitnehmen kannst: 

Checkliste Kinderarztbesuch
Checkliste Kinderarztbesuch
© GSK

Sprich deine Kinderärztin bzw. deinen -arzt direkt auf die unterschiedlichen Meningokokken-Impfungen an und lass dich beraten. 

Weitere Infos unter www.meningitis-bewegt.de

NP-DE-MNX-WCNT-220031; 05/22

1 BZgA: „Erregersteckbrief Meningokokken“. Verfügbar unter: https://bit.ly/32Bnccl. Mai 2022.

2 RKI: „Epidemiologisches Bulletin 04/2022“. Verfügbar unter: https://bit.ly/3HGNm1C. Mai 2022.