Verhütungsmethode für Männer
 
Wippschalter statt Kondom

Mädels, freut Euch: Es gibt neue Hoffnung auf eine Art der Empfängnisverhütung, die der Mann ganz allein übernimmt. Ein Wippschalter wird dafür unter die Haut des Hodensacks implantiert. Wie die Sache genau funktionieren soll, zeigt Euch unser Video.

Kondom oder Sterilisation: Mehr Möglichkeiten haben Männer bis heute nicht, wenn sie sich selbst um die Empfängnisverhütung kümmern wollen - trotz jahrzehntelanger Forschung. Jetzt hat sich ein Tischler der Sache angenommen. Clemens Bimek hat ein sogenanntes Samenleiterventil entwickelt, das in den Hodensack implantiert wird und sich durch die Haut mit einem Wippschalter steuern lässt. In die eine Richtung gedrückt, verschließt das Ventil die Samenleiter, so dass keine Spermien mehr durchkommen. Möchte der Mann wieder zeugungsfähig sein, muss er den Schalter nur in die andere Richtung umstellen. Einen Investor für die Verwirklichung gibt es schon, mehr als interessierte 2.000 Männer stehen für eine klinische Studie bereit. Hier das Video dazu:



 

Ein paar Fragen müssen aber sicher noch geklärt werden: Wie lange muss der Mann warten, bis nach der Aktiivierung des Schalters auch alle Spermien aus der Samenflüssigkeit verschwunden sind? Wie kann er sich merken, welche Stellung des Schalters was bedeutet? Trauen Frauen der ganzen Sache? Und: Wie viele Männer werden überhaupt bereit sein, sich einen Fremdkörper an die empfindlichste Stelle ihres Körpers implantieren zu lassen?

Zur Sicherheit deshalb hier ein Überblick über alle gängigen Verhütungsmethoden.