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Sport für Kinder: Welcher passt zu meinem Kind?

Die Suche nach der passenden Sportart für Kinder ist gar nicht so einfach. Das Angebot ist riesig. Kinderturnen, Fußball, Kinderyoga oder doch erstmal schwimmen lernen? Hier findest du Klassiker und neue Sportarten im Vergleich.

Kleinkinder beim Kinderturnen in der Halle
iStock, DGLimages
Auf einen Blick
Artikelinhalt
  • Auch für ganz kleine Kinder ist Sport schon gesund und wichtig
  • Erste Erfahrungen können die Kleinsten beim spielerischen Kinderturnen machen.
  • Sportwissenschaftler warnen vor einer zu frühen Spezialisierung
  • Es ist normal, dass Kinder die Sportart häufiger wechseln wollen
  • Die Eltern sind das Vorbild für einen bewegten Alltag

Sport macht fröhlich, selbstbewusst und schlau. Wenn ihr den natürlichen Bewegungsdrang eurer Kinder schon früh fördert, werden sie gesünder aufwachsen. Sport trainiert dabei nicht nur die Muskeln und die Koordination. Regelmäßige Bewegung ist auch wichtig für die Entwicklung der Hirnstrukturen und für das Selbstbewusstsein der Kleinen. Außerdem schützen sportliche Aktivitäten die Kids vor Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und Haltungsschäden. In Deutschland ist das Angebot verschiedener Sportarten groß. Klasse, wenn Kinderturnen und Babyschwimmen spielerisch den Weg zu einer späteren Lieblingssportart bereiten.

Welcher Sport eignet sich für mein Kind?

Kleiner Junge klettert an der Kletterwand
iStock, AzmanL

Die Antwort ist so einfach wie kompliziert. Die beste Sportart für euer Kind ist die, die ihm Spaß macht. Aber das rauszufinden, ist nicht so einfach. Zum einen ist die Auswahl in vielen Sportvereinen riesig, und zum anderen ist nicht jede Sportart schon für Kita-Kinder geeignet. Die Koordinatoren des Kinder- und Jugendsports in den Vereinen haben euch da schon einiges an Erfahrung voraus. Nutzt ihr Fachwissen und fragt nach, welchen Einstieg sie für das Alter eures Kindes empfehlen.

Toller Einstieg: Eltern-Kind-Turnen im Verein

Viele Vereine bieten für kleine Sporteinsteiger zunächst Kinderturnstunden an. Da geht es noch nicht um eine richtige Sportart, sondern um den Spaß an der Bewegung und um die allgemeine Förderung von Muskelaufbau, Gleichgewichtssinn und Koordination. Neben Laufen, Klettern und Balancieren kommen beim Spielen auch Bälle in unterschiedlichen Größen, Bänder oder Rollbretter zum Einsatz. Ein- bis Fünfjährige können sich hier ohne Druck ausprobieren und mögen es, wenn die Eltern zu Beginn dabei sind (Eltern-Kind-Turnen). Haben sie mehr Sicherheit erlangt, können sie dann später auch alleine turnen. In der Gruppe mit anderen Kindern lernen sie dabei auch gleich noch eine ganze Reihe sozialer Kompetenzen wie Teamgeist, Fairness, Regeln einhalten sowie Teilen, Verlieren, Warten können.

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Wie findet mein Kind seine Lieblingssportart?

Stellt euch darauf ein, dass die eine Lieblingssportart erst später kommt. Bis zum 12. Lebensjahr probieren Kindern sich in Sachen Sport und Bewegung noch aus. Klasse, wenn ihr Eltern sie dabei unterstützt und ihnen die Möglichkeit gebt, unterschiedliche Sportarten in den Schnupperstunden der Vereine kennenzulernen. Lasst euer Kind möglichst alleine entscheiden, was ihm gefällt und stellt eure eigenen Vorlieben lieber hintenan.

Es ist in diesem Alter völlig normal, wenn euer Kind zu euch kommt und sagt, dass es keine Lust mehr auf Hockey oder Reiten hat, obwohl das noch vor vier Monaten der größte Wunsch seines Lebens war. Für uns Eltern ist das manchmal anstrengend und geht auch ganz schön ins Geld. Aber die Sportwissenschaft ist mittlerweile eher auf der Seite des unentschlossenen Nachwuchses. Eine Studie an der Universität von Indianapolis (USA) kam zu dem Ergebnis, dass eine frühe Spezialisierung im Sport eher schadet. Die Forscher fanden heraus, dass Kinder, die zwischen ihrem sechsten und dreizehnten Lebensjahr mehrere Sportarten ausüben, zu besseren sportlichen Ergebnissen kommen als kleine Sportler, die sich schon ganz früh auf eine einzige Sportart fokussieren.

Die Erklärung ist einleuchtend. Kinder, die mehrere Sportarten treiben, trainieren unterschiedliche athletische Fähigkeiten, Muskelgruppen und Bewegungsabläufe. Hinzu kommt, dass bei einer frühen Spezialisierung häufiger Verletzungen vorkommen und das Kind vielleicht irgendwann keine Lust mehr hat. Das ist dann der Punkt, an dem oft Druck eingesetzt wird, um die Kinder zum Weitermachen zu bewegen. So bleibt der Spaß oft leider auf der Strecke.

Welche Sportarten eigenen sich für Kinder besonders?

Mädchen und Jungen in Trikots sitzen beim Fußball auf der Ersatzbank
iStock, FatCamera

Fußball und Turnen gehören immer noch zu den beliebtesten Sportarten. Aber das Angebot deutscher Sportvereine ist heute sehr viel größer und vielfältiger. Wie wäre es mit Kinderyoga, Klettern oder Zumba? Hier kommt der Überblick zu Klassikern und neuen Angeboten:

  • Kinderturnen (ab 1 bis 3 Jahre)

Die ganz Kleinen können am besten beim Turnen ihre motorischen Fähigkeiten schulen. Das Gute ist, dass die Eltern am Anfang noch dabei sein können, wenn gehüpft, balanciert, gerannt und geklettert wird. Schließlich wollt ihr ja auch gemeinsam mit eurem Kind Spaß am Bewegen haben. Ab einem gewissen Alter ist es den meisten Übungsleitern dann lieber, wenn die Großen sich verabschieden. Denn weniger mutige Kinder laufen sonst schnell zu Mama oder Papa, wenn sie einmal hingefallen sind. Eine Kinderturnstunde sollte spielerisch aufgebaut sein. Oft starten die Übungsleiter mit einem Lied oder einem Fingerreim im Begrüßungskreis. Auch am Ende steht meistens ein festes Ritual. Das gibt euren Kleinen Sicherheit und macht Spaß.

  • Leichtathletik (ab 4 Jahre)

Auch Leichtathletik gilt als klassische Einstiegssportart. Mit Laufen, Springen und Werfen lernt euer Kind Grundfertigkeiten, die es auch später in anderen Sportarten gut gebrauchen kann. Zum Beispiel Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Koordination. Da aber das spielerische Element oft fehlt, verlieren viele hier häufig die Lust. Andere finden es spannend, sich mit anderen Kids zu messen und sie packt schon früh der Ehrgeiz. Probiert aus, ob das zu eurem Nachwuchs passt. Zum Schnuppertraining sind nur ein paar Turnschuhe nötig.

  • Kombiangebote (ab 3/4 Jahre)

Viele Sportvereine bieten im Anschluss an das klassische Kinderturnen Kombikurse an, die sich oft Kindersportschule nennen. Dort können Mädchen und Jungen an einem festen Termin unterschiedliche Sportarten ausprobieren und lernen immer etwas Neues. So wird eine zu frühe Spezialisierung vermieden und die Eltern müssen nicht ständig das Angebot wechseln. Erkundigt euch, ob es das auch in eurer Nähe gibt.

  • Schwimmen (ab 5 Jahren)

Natürlich können eure Kinder auch schon früher mit euch schwimmen gehen oder einen spielerischen Wassergewöhnungskurs machen. Um richtig schwimmen lernen zu können, muss euer Kind aber die Bewegung von Armen und Beinen synchronisieren können. Und das ist eher selten vor dem fünften Geburtstag der Fall. Hat es dann das Seepferdchen geschafft, ist es wichtig, nicht aufzuhören. Sicher schwimmen können Kinder erst mit dem Bronzeabzeichen (früher Freischwimmer genannt).

  • Kampfsportarten (ab 3/5 Jahre)

Mit Karate können Kinder schon ab 3 Jahren beginnen, mit Judo ab 5 Jahren. Bis zum ersten Gürtel müssen sie dann aber noch warten. Denn die erste Judo-Prüfung ist frühestens mit sieben Jahren möglich. Beide Kampfsportarten schulen Geschicklichkeit, Beweglichkeit und Kraft und lehren Respekt und Toleranz. Toll finden viele Kids die praktizierten Rituale und die Begriffe in einer fremden Sprache. Auch das Selbstbewusstsein wächst, wenn man schon mal einen Größeren auf die Matte gelegt hat. Außer einem speziellen Anzug braucht man keine weitere Ausstattung.

  • Fußball (ab 4/5 Jahre)

Der Klassiker unter den Sportarten ist in Deutschland nach wie vor der Fußball. Kein Wunder, es macht einfach Spaß, um den Ball zu kämpfen, viel zu laufen und nach und nach auch die Spielregeln zu durchschauen. Hinzu kommen soziale Kompetenzen wie Teamgeist und Fairness. Allerdings nur, wenn die Trainer gute Pädagogen sind. Da aufgrund der Vielzahl der Teams oft ein Übungsleitermangel herrscht, springen schon mal sportbegeisterte Väter ein. Achtet darauf, dass der Spaß im Vordergrund steht und andere Eltern und Trainer am Spielfeldrand nicht zu viel Druck aufbauen. Nicht jedes fußballbegeisterte Kind möchte später Nationalspieler werden.

  • Reiten/Voltigieren (ab 4 Jahren, besser etwas älter)

Beim Reiten trainieren die Kinder ihren Gleichgewichtssinn und alle Muskeln in Rücken, Beinen und Gesäß. Allerdings geht es nicht nur um das körperliche Training. Reiten bedeutet auch, sich um die Pferde zu kümmern und eine Beziehung zu den Tieren aufzubauen. Achtet darauf, dass auch das Putzen und Satteln Teil der Reitstunden ist. Reitstunden kosten zwischen 15 und 25 Euro. Voltigieren ist häufig günstiger. Reithosen und Stiefel bekommt man auch gebraucht.

  • Tanzen/Ballett (ab 3/4 Jahren)

Beim Ballett, Modern Dance, Hip-Hop oder Zumba können schon ganz kleine Tänzer:innen ihr Körpergefühl in der Gruppe trainieren. Und Spaß macht das Ganze auch noch. Dazu trägt vor allem die Musik bei. Lasst eure Kinder verschiedene Kurse ausprobieren. Wenn eure Tochter nicht so auf Tütüs steht, ist vielleicht eine Zumba-Stunde die bessere Wahl. Wie hoch die Kosten sind, hängt vom Anbieter ab. Wenn euer Sportverein Ballettkurse anbietet, ist das meistens günstiger als in einer Ballett- oder Tanzschule. Dafür ist die Ausrüstung nicht so teuer. Am Anfang reichen ein paar Turnschläppchen.

  • Tennis (ab 5/6 Jahre)

Laufen, Ballgefühl, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer: Tennis verbindet Spaß mit einem Ganzkörpertraining. Spielen die Kinder dann noch in einer Mannschaft, kommt auch noch Teamfähigkeit hinzu. Ein Schläger bekommt man auch günstig gebraucht. Leider gehen aber der Vereinsbeitrag und die Trainerstunden oft ins Geld. Wer Glück hat, kann in Schul-AGs die ersten Erfahrungen auf dem Tennisplatz sammeln.

  • Yoga (ab 4 Jahre)

Die Mischung aus Körperübungen und philosophischer Lehre ist nicht nur etwas für gestresste Eltern. Viele Vereine und Studios bieten heute auch Kinder-Yoga an. Nach einem anstrengenden Vormittag in der Schule kann eine Yogastunde helfen, Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Ob Kindern das Spaß macht, ist eine Typfrage. Sicher ist: Man muss es ausprobiert haben, um sich ein Urteil bilden zu können.

  • Klettern/Bouldern (ab 6 Jahre)

Auf Bäume klettern Kinder heute immer seltener. Dafür geht es jetzt in Hochseilgärten oder Kletterhallen hoch hinaus. Klettern fördert Kraft, Konzentration und Geschicklichkeit. Und Mut braucht es auch. Ein tolles Erfolgserlebnis, wenn man oben ankommt und Mama aus der Höhe zuwinken kann. Vielleicht klettert sie beim nächsten Mal einfach mit?

Nicht jeder Sportartenwunsch lässt sich erfüllen

Maedchen reitet auf einem Pony
iStock, JTSorrell

Segeln ohne Gewässer in der Nähe, Skifahren in Mecklenburg-Vorpommern, Eishockey ohne Eissporthalle? Einige Sportarten sind auch vom Wohnort abhängig. Wenn euer Kind sich unbedingt wünscht, auch mal auf Skiern zu stehen, bleibt da nur ein Einsteigerkurs im Urlaub oder ein Feriencamp. Ein regelmäßiges Training ist dann zwar nicht möglich, dafür bleibt die Sportart aber als aufregende Urlaubserinnerung lange im Gedächtnis. Auch Reiten, Surfen und Segeln sind klassische Feriensportarten.

Auch andere Gründe können Kinder daran hindern, ihre Wunsch-Sportart regelmäßig auszuüben. Denn viele Familien können sich einige Sportarten schlicht nicht leisten. Zu Vereinsbeiträgen und Aufnahmegebühren kommt schließlich noch die Ausrüstung hinzu. Während man zum Tanzen nur ein paar Schläppchen und Leggins, und zum Fußball ein paar Schuhe, Schienbeinschoner und Stutzen braucht, ist die Ausrüstung fürs Fechten, Reiten oder Segeln sehr viel teurer.

Dennoch: Lasst euch durch die Finanzen nicht gleich davon abhalten, eurem Kind eine bestimmte Sportart zu ermöglichen! Wenn alle Beteiligten das wirklich wollen, findet sich bestimmt ein Weg. Bei ebay und auf Kinderflohmärkten könnt ihr günstige, gebrauchte Sportausrüstung kaufen, und in Sachen Vereinsbeiträge können Familien auch staatliche Hilfen in Anspruch nehmen. Im Rahmen des Bildungspakets des Arbeitslosengelds II erhalten Kinder 15 Euro monatlich für eine Mitgliedschaft in einem Sportverein.

Und für den Fall, dass ein Lockdown den Sport nur noch innerhalb der eigenen vier Wände mögich macht, haben wir hier viele Anregungen für Sportübungen zuhause.

Übrigens: Sportarten sind keine Frage des Geschlechts. Heute gibt es Skispringerinnen, Junges, die gerne Tanzen und Mädchen, die es lieben, Tore zu schießen. Lasst die Kleinen testen, was ihnen gefällt und schaut dabei möglichst nicht auf die alten Geschlechterklischees!

Diese Sportarten eignen sich noch nicht für kleine Kinder

Selbst kleine Kinder können mit einer ganzen Reihe von Sportarten schon früh anfangen. Andere Sportarten eigenen sich aber tatsächlich erst, wenn die Kinder eine bestimmte Entwicklungsstufe oder Größe erreicht haben. Richtiges Basketball-, Handball-, oder Tischtennistraining ist erst ab 7 bis 8 Jahren sinnvoll. Noch später ist das Einstiegsalter für Baseball, Squash, Volleyball oder Surfen. Auch diverse Extremsportarten sind noch nichts für kleine Kinder. Eine Ausnahme ist das Klettern, mit dem man ja in geringen Höhen oder Hochseilgärten auch sehr spielerisch beginnen kann.

Die Eltern sind das große Sport-Vorbild

Kleine asiatische Familie fährt Fahrrad
iStock, monkeybusinessimages

Papa geht jeden Sonntag joggen, Mama liebt schwimmen? Klasse, dass nehmt die Kinder doch einfach mit! Ihr seid ihre Helden. Nutzt eure Vorbildfunktion so lange wie möglich, dann werden eure Kleinen sehr wahrscheinlich auch Lust an Sport und Bewegung haben. Das mit dem guten Vorbild gilt übrigens nicht nur für den Vereinssport. Zeigt euren Kindern auch im Alltag, dass Sport vor allem eines ist: ein großer Spaß! Fahrt Fahrrad statt Auto, bringt eure Kinder mit dem Laufrad in die Kita oder zu Fuß in die Schule. Nehmt die Treppe statt des Lifts und zeigt eurem Nachwuchs eure direkte Umgebung auf einer Radtour am Wochenende.

Wenn ihr einen Garten oder Schrebergarten habt, könnt ihr einige Sportarten auch dort ausprobieren. Kicken und Federball sind da die einfachste Übung. Für Tischtennis oder Trampolinspringen müsst ihr schon etwas investieren. Aber vielleicht ist ein Sportgerät ja auch das nächste Geburtstagsgeschenk.
Tipp: Radfahren lernen Kinder am besten mit 5 Jahren. Wenn sie vorher schon Laufrad gefahren sind, klappt das auch ohne Stützräder.

Keine Lust aufs Training? So könnt ihr euer Kind motivieren

Selbst auf die Lieblingssportart hat man mal keine Lust. Da geht es den Kindern nicht anders als den Großen. Schlecht geschlafen, Ärger in der Schule oder Streit mit einem Vereinskameraden? Es gibt sicher viele Gründe, warum euer Kind mal eine Woche aussetzt. Will es aber auch in der darauffolgenden Woche nicht hingehen, solltet ihr das Gespräch suchen. Vielleicht steckt doch mehr dahinter. Hat der Trainer was Blödes gesagt, hat euer Kind Angst, etwas falsch zu machen oder hat es wirklich gar keine Lust mehr auf die Sportart? Bevor ihr euch nach einer neuen umseht, helfen aber vielleicht auch diese Tipps zur Motivation:

  1. Schaut eurem Kind bei seinem Sport zu und lobt es im Anschluss für konkrete Aktionen.
  2.  Geht zu Spielen oder Vorführungen und freut euch oder leidet mit eurem Kind (je nach Ergebnis).
  3.  Schreibt das Training für alle sichtbar in den Familienkalender. So erhöht ihr die Verbindlichkeit
  4. Verabredet mit eurem Kind, dass das Training nur aus gutem Grund ausfallen sollte. Besprecht gemeinsam, welche Gründe das ein könnten.   
  5. Schlagt vor, dass euer Kind einen Freund oder eine Freundin zum Schnuppern mitnehmen kann.
  6. Setzt euer Kind nicht mit euren Vorstellungen und Wünschen unter Druck.

Fazit: Der Weg ist das Ziel

Solange euer Kind kein Leistungssportler werden will, ist es gar nicht so wichtig, ob es eine absolute Lieblingssportart findet. Wichtiger ist es, dass es überhaupt regelmäßig Sport macht. Das können auch zwei ganz unterschiedliche Sportarten sein. Wenn ihr bereits ältere Kinder habt, ist es auch wichtig, das Drumherum im Auge zu behalten. Einen Jugendlichen zweimal in der Woche mit dem Auto zu seiner Sportstunde zu fahren, belastet die Umwelt und kostet Zeit. Viel besser wäre es, eine Sportart zu finden, zu der euer Nachwuchs später auch selbstständig mit dem Fahrrad fahren kann. Das fördert die Selbstständigkeit, schont eure Nerven und ist gleichzeitig ein kleines Aufwärmtraining.