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Hast du sie schon? Diese Karte kann dein Leben retten

Hast du sie schon? Gesundheitskarte
© Stockfotos-MG / Adobe Stock
Die Gesundheitskarte hat mehr Funktionen als gedacht, denn in Notfallsituationen kann sie mit wichtigen gespeicherten Daten sogar dein Leben retten. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier.

Unsere Gesundheitskarte ist fast immer dabei – doch welche umfassenden Funktionen sie eigentlich hat, wissen vermutlich die wenigsten. Tatsächlich kann diese Karte im Notfall unser Leben retten. Denn wer die nötigen Informationen darauf speichert, erleichtert es Ersthelfer:innen oder Ärzt:innen, im Notfall darauf Rücksicht zu nehmen.

So können auf der Gesundheitskarte Daten zu Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten, der dauerhaften Einnahme von Medikamenten, Implantaten oder einer Schwangerschaft hinterlegt werden, aber auch Notfallkontakte oder der Kontakt zu behandelnden Ärzt:innen. Wer nicht immer den Organspende-Ausweis dabei haben will, kann auch diese Informationen auf der Karte speichern lassen, außerdem eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Zum Speichern dieser Daten reicht ein Gang zum:zur Hausärzt:in, denn er oder sie kann die Informationen nach einem Aufklärungsgespräch auf der Karte hinterlegen.

Daten sind geschützt, im absoluten Notfall von Ärzt:innen aber abrufbar

Doch nicht jede:r kann einfach so an die Informationen gelangen, sobald die Karte aus der Hand gegeben wurde. Allgemein darf nur in einer Notsituation darauf zugegriffen werden. Darüber hinaus kannst du die Daten mit einem Karten-PIN zusätzlich sichern – nur im absoluten Notfall können Ärzt:innen die Daten auch ohne PIN auslesen.

Viele Informationen, die in Notfallsituationen relevant sein können, sind so also auf der Gesundheitskarte an einem Platz gesammelt und immer griffbereit, wenn es schnell gehen muss.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei brigitte.de.

mka

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