Flaschenmilch
 
Was wirklich ins Fläschchen gehört

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Spezialnahrungen

Das Ende von Blähungen, Verstopfung und heftigem Spucken versprechen spezielle Heilnahrungen (z. B. AR-Nahrung, Beba Sensitive, Sinlac, Comformil). "Die gehören nicht in den Handel, sondern in eine Apotheke", sagt Ernährungsexpertin Reese. "Wenn der Arzt diese Art Milchnahrung nicht ausdrücklich für eine bestimmte Zeit empfiehlt, sollten Mütter und Väter damit nicht herumexperimentieren."

Soja-, Ziegen-, Schafs-, oder Stutenmilch
Gehören nicht in die Babyflasche. Die weit verbreitete Annahme, dass alternative Tiermilchen weniger allergen als Kuhmilch sind, ist falsch. Denn auch sie enthalten das allergieauslösende Eiweiß Kasein.

Mandel-, Reis- und Frischkornmilch Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund warnt vor "alternativen" Milchzubereitungen, die immer mehr in Mode kommen. Mandelmilch enthalte zu wenig Kalzium, das Kinder dringend für den Aufbau von Knochen und Zähnen brauchen, Nüsse können außerdem Allergien auslösen. Frischkornmilch überfordere, so das Institut, durch den hohen Ballaststoffgehalt die noch empfindliche Verdauung der Babys und vergrößere das Risiko, dass sie eine Zöliakie (eine Stoffwechselerkrankung) bekommen.