Risiko Glycidamid
 
Besser keine Pommes mehr essen?

Wenig Chips essen und eher dicke Pommes nehmen

Auch wenn die krebserregende Wirkung beim Menschen nicht bewiesen ist – wenn Sie einige Hinweise beachten, können Sie die Acrylamidbelastung senken und damit Ihre Familie gesünder ernähren. Denn Mengen von Pommes, Chips und zu viel Kaffee sind auch ohne Acrylamid nicht gut für den Körper.

Tipps:

  • Lebensmittel mit hohem Acylamid-Gehalt, also Pommes, Kartoffelchips aber auch Kaffee (auch Getreidekaffee) nur in geringen Mengen essen.
  • Kartoffel- und Getreideprodukte nicht zu scharf anbraten beziehungsweise zu stark bräunen.
  • Für Bratkartoffeln bereits vorgekochte Kartoffeln verwenden.
  • Eher zu dicken Pommes greifen und sie gut auf dem Blech verteilen.
  • Im Backofen 180 Grad nicht überschreiten.
  • In der Fritteuse 175 Grad nicht überschreiten.
  • Immer nur kleine Portionen in die Fritteuse geben, dann entsteht weniger Acrylamid.
  • Bei Cornflakes gilt: lieber nicht zu süß (Zucker oder Honig), karamellig und kross. Gesündere Alternative: Haferflocken.
  • Zur Verringerung von Glycidamid gilt außerdem: Das Münchner Forscherteam fand heraus, dass die Belastung mit Glycidamid vor allem dann steigt, wenn die Chips oder Pommes mit gesättigten Fetten gebacken wurden. Aber: Gesättigte Fette sind weniger gesund als ungesättigt. Deswegen galten bisher auch in Sonnenblumenöl gebackene Chips als bessere Wahl. Mehr Informationen zu Fettarten finden Sie hier.

Ausführliche Informationen zu Acrylamid finden Sie beim Bundesamt für Verbraucherschutz - dort sind die aktuellen Signalwerte für mit Acrylamid belastetete Lebensmittel aufgeführt. Acrylamid in Lebensmitteln

Gesundes Fast Food

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