Erste Hilfe: Gerettet!

Das Kind ist ins Wasser gefallen

Gartenteich, Regentonne und Plantschbecken können leicht zur tödlichen Falle werden. Kleine Kinder können bereits in einer flachen Pfütze ertrinken, wenn sie mit dem Gesicht nach unten hineinfallen. Lassen Sie Ihr Kind deshalb auch niemals allein in der Badewanne, und verwenden Sie immer Antirutschmatten.
So können Sie helfen: Prüfen Sie, ob Ihr Kind atmet. Tut es das nicht, müssen Sie sofort mit der Wiederbelebung in Form von Atemspende und Herzmassage beginnen! Versuchen Sie nicht, Wasser aus dem Körper des Kindes zu entfernen – für das Kind ist es jetzt am wichtigsten, dass es so rasch wie möglich wiederbelebt und beatmet wird. Machen Sie unbedingt so lange weiter, bis der Notarzt eintrifft! Auch Kinder, die alles scheinbar unbeschadet überstanden haben, müssen ins Krankenhaus, da sich bis zu 48 Stunden nach dem Unfall ein Lungenödem entwickeln kann.

singlePlayer

Das Kind ist auf den Kopf gestürzt

Ein Sturz vom Wickeltisch oder einer Rutsche, ein Unfall beim Sport oder im Straßenverkehr – oft geht so etwas gut aus, aber manchmal kommt es dabei auch zu schweren Kopfverletzungen.
So können Sie helfen: Hat das Kind eine Platzwunde, drücken Sie zunächst eine Wundkompresse auf, um die Blutung zu stillen. Geht es Ihrem Kind ansonsten gut, können Sie es selbst zum Arzt oder ins Krankenhaus bringen. Kopfwunden müssen meist genäht werden.
Sieht man nichts, kann Ihr Kind trotzdem eine Gehirnerschütterung oder eine andere ernste Verletzung haben. Umgehend ins Krankenhaus müssen Sie, wenn das Kind auffallend still ist, vielleicht sogar schläfrig, über Kopfschmerzen klagt oder erbricht. Den Notarzt alarmieren Sie, wenn Wasser oder Blut aus Ohren oder Nase läuft, wenn das Kind verwirrt und natürlich, wenn es bewusstlos ist. Nach Stürzen auf den Kopf sollte man ein Kind immer 24 Stunden genau beobachten. Kommt es Ihnen verändert vor, holen Sie sich am besten sofort Rat.

singlePlayer