Fieber
 
Wenn die Stirn glüht

Fieber ist keine Krankheit, sondern eine sehr effektive Abwehrreaktion des Körpers. Und weil der kindliche Körper im Umgang mit Krankheitserregern noch nicht geübt ist, haben Kinder häufiger Fieber als Erwachsene. Auf welche Symptome Sie achten sollten und was wirklich hilft.

Warum haben wir Fieber?

Fieber: Wenn die Stirn glüht

Wenn sich Krankheitserreger beispielsweise durch die Nasenschleimhaut Zutritt zum Körper verschaffen wollen, stürzen sich die sogenannten Fresszellen auf sie und geben dabei Botenstoffe ab, die auf dem Blutweg zum Temperatur-Regulationszentrum des Gehirns gelangen. Die Nachricht lautet: Regler höher einstellen! Die höhere Körpertemperatur aktiviert das gesamte Immunsystem, gleichzeitig drosselt die Wärme die Vermehrungsfreude der Erreger. Sind die Fresszellen mit ihrer Arbeit fertig, sinkt die Konzentration ihrer Botenstoffe im Blut, und das Gehirn reguliert die Körpertemperatur wieder auf Normalbereich.

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Warum haben Kinder so oft Fieber?

Weil ihr Körper in der Auseinandersetzung mit Krankheitserregern noch nicht so geübt ist. Das kindliche Abwehrsystem muss die verschiedenen Erreger erst kennenlernen, um darauf gezielt und schnell reagieren zu können.

  • Viren: Die typischen Infekte bei Kindern wie Husten, Schnupfen, Halsweh oder auch Magen-Darm-Störungen werden fast immer durch Viren ausgelöst. Wenn man Viren einen Tag bis zwei Tage bei 39 Grad schmoren lässt, haben sie kaum Überlebenschancen.
  • Bakterien: An Mandelentzündungen zum Beispiel sind meist Bakterien schuld. Sie sind härter im Nehmen als Viren, deshalb steigt bei bakteriellen Infektionen das Fieber schneller und höher an und dauert oft auch länger.
  • Wann ist es Fieber?

    Wenn die Körpertemperatur höher ist als 38,5 Grad. Liegt sie zwischen 37,5 Grad und 38,5 Grad, nennt man das "erhöhte Temperatur". Sehen Sie in unserem Film, welche Maßnahmen Sie treffen können, damit es Ihrem Kind schnell wieder besser geht.

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