Lärmquellen im Alltag
 
Geht es nicht ein bisschen leiser?

Lautes Kindergeschrei vom Bolzplatz, dröhnende Motoren von der Straße, laute Musik aus dem Zimmer des Teenager-Sohnes - täglich prasselt auf unsere Ohren allerlei ein. Hier zeigen wir einige der Haupt-Lärmquellen im Alltag von Familien - die meisten dürften Ihnen bekannt vorkommen ...

Weg mit dem Dauerkrach!

Klar, in Familien geht es öfter mal laut zu: Da wird gelacht, gespielt, getobt, gestritten, vielleicht auch musiziert - einfach herrlich! Weniger schön ist der Dauerkrach, der vielerorts unseren Alltag bestimmt. Denn der geht nicht nur auf die Nerven, sondern kann auf die Dauer auch krank machen.

So verursacht ein ständig erhöhter Lärmpegel Konzentrationsstörungen, der Körper befindet sich zudem in einem Dauer-Erregungszustand, der zu Schlafstörungen, Verspannungen, Bluthochdruck oder gar Herzkrankheiten führen kann. Gerade kindliche Ohren sind außerdem noch sehr empfindlich - sind sie dauerhaft zu großem Krach ausgesetzt, können bleibende Schäden die Folge sein. 85 Dezibel - das ist nach Meinung von Experten der Punkt, an dem es auf Dauer gesundheitsschädigend wird.

Die Krankenkasse DAK verweist daher zum Internationalen Tag gegen den Lärm auf die erschreckende Tatsache, dass bereits nahezu jeder vierte Jugendliche einen irreperablen Hörschaden hat. So seien im vergangenen Jahr 580 der bei der DAK versicherten Jugendlichen ein Hörgerät verschrieben worden - im Vergleich zu 2005 ist das ein Anstieg um 38 Prozent! I-Pod, Disco und Konzerte lassen damit auch so manchen Berufswunsch von Jugendlichen platzen: Schließlich ist für einen Piloten oder auch einen Lehrer ein gutes Gehör unabdingbar.

Doch nicht nur die üblichen Verdächtigen wie MP3-Player oder Rock-Festival schädigen das Gehör und belasten den Körper. Hier haben wir Ihnen einmal einige der Haupt-Lärmquellen in unserem modernen Alltag zusammen gestellt. Klicken Sie einfach auf das erste Bild unserer Bildershow:

Lärm ist fast überall

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