Gesundheit
 
Neurodermitis: Endlich wieder Schmusehaut

Babygesicht
iStock, brusinski

Wie gehen Eltern mit Neurodermitis um?

Der Umgang mit Neurodermitis ist schwierig. Die Krankheitsschübe können ohne Grund kommen und es gibt immer wieder Zeiten, in denen die Haut in Ordnung ist. Es braucht viel Geduld, die jeweiligen Auslöser für einen Schub zu finden, denn bei jedem Kind sind es andere.
Und: Neurodermitis verschwindet selten nach ein paar Monaten. Das zu akzeptieren dauert zwar, schützt aber davor alle Hoffnung in "Wundermittel" zu stecken.

Wichtig: Ekzemkinder benötigen viel Geduld, Zuwendung, Zeit und Unterstützung. Besonders die Mütter sind durch die Krankheit oft stark belastet. Die Angst, etwas falsch zu machen, führt manchmal zu einer Überbehütung des Kindes. Ein Übermaß an Mitleid und Fürsorge kann die Entwicklung des Kindes jedoch verzögern. Gut ist es, dem kranken Kind nur soviel zu helfen wie nötig und es nicht übermäßig zu bedauern.

Eltern, die wegen der blutig gekratzten Haut ihres Kindes von ihrer Umwelt schief angesehen werden, sollten sich immer wieder klar machen: An der Krankheit sind weder Sie noch Ihr Kind "schuld"! Gespräche mit anderen betroffenen Eltern in Selbsthilfegruppen können dabei helfen, mit den eigenen widersprüchlichen Gefühlen besser fertig zu werden.



Weitere Infos zu Neurodermitis finden Sie hier:

Interview: Die Mutter eines Neurodermitis-Kind erzählt über die Krankheit

Neurodermitis-Online-Portal: www.jucknix.de

Neurodermitis-Online-Portal: www.neurodermitis.net

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