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Gut vorgesorgt: Folsäure in der Schwangerschaft

Die Einnahme von Folsäure wird schon in der Kinderwunschphase empfohlen, da es sehr wichtig ist, gerade zu Beginn der Schwangerschaft ausreichend versorgt zu sein. Warum Folsäure in der Schwangerschaft so essentiell ist, wofür sie verantwortlich ist und wie lange du sie einnehmen solltest, verraten wir dir hier.

Was ihr über Folsäure wissen solltet : Gut vorgesorgt: Folsäure in der Schwangerschaft
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Warum ist Folsäure in der Schwangerschaft so wichtig?

Folsäure ist das Schwangerschaftsvitamin, da es für die Zellteilung und das Zellwachstum eine wichtige Rolle spielt. Das wasserlösliche B-Vitamin ist für die Synthese von DNS-Bausteinen unverzichtbar und kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. 
Außerdem reguliert Folsäure den Homocystein-Blutspiegel. Homocystein ist ein körpereigenes, schädliches Stoffwechselprodukt, das mithilfe von Folsäure und Vitamin B12 in andere, nützliche Aminosäuren umgewandelt wird. 

Die Entwicklung des Zentralnervensystems ist bei einem Folsäuremangel gestört und es kann zu Fehlbildungen wie Neuralrohrdefekten oder einer Lippen-Gaumen-Spalte kommen Daher ist es besonders wichtig, in der Schwangerschaft ausreichend mit Folsäure versorgt zu sein.

Brauchen alle Schwangeren zusätzlich Folsäure?

Was ihr über Folsäure wissen solltet : Gut vorgesorgt: Folsäure in der Schwangerschaft
fotolia / Anna Subbotina

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt Jugendlichen und Erwachsenen, täglich 300 Mikrogramm Folsäure über die Ernährung zu sich zu nehmen. 
Frauen, die schwanger werden wollen, haben allerdings einen erhöhten Bedarf. Daher sollten sie von Beginn der Kinderwunschzeit bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche 400 µg Folsäure zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung einnehmen. 
Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wird mit einer Dosierung von 800 µg (zum Beispiel in Folio®forte) schneller ein sicherer Folsäurestatus aufgebaut, nämlich innerhalb eines Monats, der für das erste Schwangerschaftsdrittel optimal ist. Überschüssige Folsäure scheidet der Köper wieder aus. 

Nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel werden 400 µg Folsäure als ausreichend betrachtet, wie in Folio® enthalten. Dies gilt auch für die Stillzeit.

Auf welche Vitamine und Mineralstoffe kommt es in der Schwangerschaft noch an?

Die wichtigsten Schwangerschaftsvitamine neben der Folsäure sind Vitamin B12, Vitamin D3 und Jod. Dein Körper benötigt diese für eine gesunde Entwicklung des Kindes.
Jod ist ein wichtiger Mineralstoff, den unser Körper zum Aufbau der Schilddrüsenhormone benötigt. Diese Hormone steuern das Wachstum und die Entwicklung der Organe, des Nervensystems, des Gehirns, der Muskulatur und des Skelettsystems. 
Das Vitamin B12 wird benötigt, um die Folsäure zu reaktivieren. Die ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 ist besonders bei Vegetariern oft kritisch.
Vitamin D3 wird unter anderem mithilfe der Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet. Mit diesem Vitamin sind die meisten Menschen in Deutschland unterversorgt.
Frauen, die aus medizinischen Gründen kein zusätzliches Jod aufnehmen sollen, können die entsprechenden Produkte ohne Jod – beispielsweise Folio®forte jodfrei bzw. Folio®jodfrei – anwenden.

Wie lange soll Folsäure eingenommen werden?

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Folsäure wird, wie gesagt, für die Zellteilung und das Zellwachstum benötigt. Dementsprechend lebensnotwendig ist sie für die rasante körperliche Entwicklung vor allem in der Frühschwangerschaft bei dem Embryo, aber auch im weiteren Verlauf für den Fötus und später das Baby. 
In der gesamten Schwangerschaft und sogar noch darüber hinaus, besteht ein Mehrbedarf an Folsäure. Fachkreise empfehlen, auch während der Stillzeit Folsäure zu ergänzen. Über die Muttermilch versorgst du so dein Baby gleich mit. 
Deshalb ist es so wichtig, dass du bereits ab Kinderwunsch bis zum Ende der Stillzeit Folsäure zu dir nimmst. 

Weitere Tipps zur richtigen Ernährung während deiner Schwangerschaft findest du hier.