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Frauen erzählen So geht mein Mann damit um, dass ich nicht schwanger werde

Schlafendes Baby in Bauchlage
© Thiti2529 / Shutterstock
Wenn es nicht auf Anhieb mit dem Baby klappt, kann das zur Belastung für die Partnerschaft werden. Hier erzählen Frauen, welche Unterstützung sie von ihren Männern bekommen.

Der weibliche Körper ist keine Maschine. Und jede Frau ist anders. Völlig logisch, dass Sex ohne Verhütung nicht sofort ein Baby bedeutet. Doch wenn die Schwangerschaft auf sich warten lässt, fangen viele Frauen an, zu zweifeln: Bin ich Schuld? Liegt es an ihm? Was machen wir falsch? Dass das – vielleicht noch während einer Hormonbehandlung – belastend sein kann, ist klar und der Partner ist in dieser Zeit oft eine wichtige Stütze. In der Urbia-Community diskutieren Frauen, welche Unterstützung sie von ihren Männern bekommen. 

Er kann besser damit umgehen

Eine Userin berichtet, dass ihr Mann besser mit Rückschlägen umgehen kann als sie und eine tröstende Schulter bietet. Das war aber ein Lernprozess. 

Kleine Aufmerksamkeiten

Eine andere Frau schreibt, dass ihr Mann sie mit allerlei Aufmerksamkeiten aufheitert: Schokolade, der erledigte Einkauf, eine Wärmflasche. Es kommt eben oft auf die Kleinigkeiten an!

Der Optimist

Eine Userin hat einen Mann, der die positive Einstellung hat: "Das wird schon alles klappen!", der bei der Hormonspritze hilft und die Hand hält. So einen Partner kann man sich nur wünschen!

Lieber mit den Freundinnen reden

Für eine andere Forumsnutzerin sind ihre Freundinnen die wichtigen Gesprächspartnerinnen. Ihr Freund steht ihr zwar bei, redet aber nicht viel über das Thema. Das ist okay für sie - sie hat ihn ohnehin als jemanden kennengelernt, der seine Gefühle nicht in die Welt hinausschreit.

Der "Ich will nichts wissen"- vs. der "Ich kümmere mich"-Typ

So wie eine Userin mit einem Typ Mann zusammen ist, der eigentlich gar nichts von der ganzen Kinderwunschbehandlung wissen will (Er interessiert sich nicht fürs Prozedere und will auch die Testergebnisse des Schwangerschaftstests nicht erfahren, um sich vor Enttäuschung zu schützen), so berichtet eine andere Userin vom Gegenteil. Ihr Mann ist voll in das Prozedere involviert. Für sie gehören zwei Menschen zum Kinderwunsch. 

Er war die treibende Kraft

Es geht auch ganz anders: Eine Frau erzählt, dass ihr Mann das Zepter bei der Kinderwunschbehandlung in die Hand nahm und – wenn er gekonnt hätte – sogar die Hormone für sie genommen hätte.

Kinderwunsch ist keine Frauensache!

Die Erfahrungen der Userinnen zeigen, wie unterschiedlich Männer in den Kinderwunsch-Prozess involviert sind. Letztendlich ist es wichtig, mit seinem Partner über die Bedürfnisse zu reden. Fühlt man sich alleingelassen oder hilflos, ist es wichtig, sich Unterstützung vom Partner zu holen, gegebenenfalls, indem man sie aktiv einfordert. Denn eines ist klar: Ein Kinderwunsch ist keine Frauensache – und wenn wir schon die ganzen körperlichen Dinge übernehmen und aushalten, so sollte es selbstverständlich sein, dass der Partner zumindest moralisch unterstützt!

Dieser Artikel ist zuerst erschienen bei BRIGITTE.de.

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