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Rückbildungsgymnastik

Nach der Geburt schnell wieder fit werden. Das wünschen sich die meisten frischgebackenen Mütter. Mit einem Baby kann der Alltag allerdings schon stressig sein und da noch die Zeit für Rückbildungsgymnastik zu finden ist dann eine Herausforderung. Wir verraten worauf es ankommt und warum Rückbildungsgymnastik so wichtig ist.

Fit nach der Geburt: Rückbildungsgymnastik
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Wieso ist Rückbildung eigentlich so wichtig?

Während der Schwangerschaft bereitet sich dein Körper auf die anstehende Geburt vor und schüttet Hormone aus. Diese sind u.a. dafür verantwortlich das Muskelgewebe zu lockern und die Beckenknorpel weicher zu machen.
 
Nach der Geburt beginnt der Körper sich von selbst wieder zurückzubilden.
Mit entsprechender Rückbildungsgymnastik unterstützt du deinen Körper, die Muskulatur wieder zu festigen.
 
Machst du keine Rückbildungsgymnastik, kann eine langfristige Folge Gebärmuttersenkung und Inkontinenz sein. Dies ist nicht nur sehr unangenehm, sondern muss dann auch nicht selten operativ behoben werden.
 

Ab wann sollte mit Übungen zur Rückbildung begonnen werden?

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Der Zeitpunkt hängt von der Art der Geburt ab:
·      Bei einer spontanen Geburt darf meist nach etwa 6-8 Wochen mit der Rückbildungsgymnastik begonnen werden.
·      Nach einem Kaiserschnitt kannst du etwa 8-10 Wochen nach der Geburt durchstarten. Diese Zeitspanne gilt auch bei Geburtsverletzung, wie einem Dammschnitt oder einem Dammriss.
 
Wenn du das Gefühl hast schon früher wieder aktiv werden zu wollen oder aber noch Schmerzen hast, gib deinem Körper die Zeit, die er braucht.
Deine Hebamme oder dein Gynäkologe sollte dir für die Rückbildungsgymnastik ihr Einverständnis geben.
 

Wo kann Rückbildungsgymnastik gemacht werden?

Du kannst einen Kurs besuchen oder auch im Internet nach Rückbildungsgymnastik recherchieren. Viele Übungen lassen sich gut in den Alltag integrieren und von zu Hause aus durchführen. Online Pilates-Übungen und Pilates-Videos eignen sich besonders gut zum Mitmachen.
 
Rückbildungskurse werden häufig von Hebammen angeboten. Diese finden in Hebammenpraxen, Geburtshäusern oder -kliniken statt. Fitness- und Pilates-Studios bieten oftmals ebenfalls Kurse zur Rückbildung an.
In der Regel werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Meist werden bis zu zehn Kursstunden bezahlt. Aber Achtung – die Kurse müssen bei vielen Krankenkassen neun Monate nach der Geburt abgeschlossen sein. Am besten erkundigst du dich vorher bei deiner Krankenkasse.

Wie lange sollte Rückbildungsgymnastik gemacht werden?

Häufig wird empfohlen so lange Rückbildungsgymnastik zu machen, wie die Schwangerschaft andauert, also neun Monate. Da die Übungen für einen stabilen Beckenboden und einen straffen Bauch zuständig sind, kannst du sie ohne weiteres noch darüber hinaus durchführen.
 
Wie lange du aber genau brauchst, um wieder fit zu werden, ist von Körper zu Körper unterschiedlich.

Was ist bei der Ernährung zu beachten?

Fit nach der Geburt: Rückbildungsgymnastik
Africa Studio – stock.adobe.com

Für die Ernährung deines Kindes bist weiterhin du alleine zuständig, deshalb solltest du während der Stillzeit auf eine ausreichende Folsäurezufuhr achten, damit du und dein Kind auch über die Schwangerschaft hinaus weiterhin gut versorgt sind.
 
Folsäure ist nämlich für die Zellteilung und das Zellwachstum wichtig und spielt daher auch noch nach der Schwangerschaft eine große Rolle. Außerdem unterstützt Folsäure den Aufbau des mütterlichen Gewebes und des Immunsystems. Experten empfehlen daher weiterhin die zusätzliche Einnahme von 400 µg Folsäure (+ Jod, Vitamin D3 und Vitamin B12), wie in Folio® enthalten.
 
Hier erhältst du weitere Tipps für die richtige Ernährung in der Stillzeit.