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Was du gegen Schmerzen beim Stillen tun kannst

Bevor das Baby das Licht der Welt erblickt, machen sich viele Mütter bereits Gedanken, ob sie stillen möchten oder nicht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, sechs Monate lang ausschließlich zu stillen. Denn Stillen fördert nicht nur die Mutter-Kind-Beziehung, sondern versorgt das Neugeborene auch mit allen notwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Wunde Brustwarzen: Was du gegen Schmerzen beim Stillen tun kannst
iStock / © Zukovic

Auch wenn Stillen das Natürlichste der Welt ist, so sind doch einige Dinge zu beachten: Gerade in den ersten Tagen und Wochen können wunde Brustwarzen der jungen Mutter den eigentlich schönen und intimen Moment verzerren. Und sollte es nach der Geburt nicht sofort rund laufen, so ist frühzeitiges Aufgeben nicht notwendig. Wir zeigen dir einige Tipps, damit du diesen magischen Moment mit deinem Neugeborenen genießen kannst.
 
Wieso habe ich wunde Brustwarzen?
Empfindliche Brüste nach der Geburt sind absolut normal. Immerhin schwirren die Hormone umher, die Muttermilch schießt ein und deine Brüste werden auch noch größer. Außerdem sind deine Brustwarzen so gut wie permanent in Gebrauch, daran müssen sie sich erst mal gewöhnen. Aber nicht nur das kann dafür verantwortlich sein.
Ist die Stillposition für dich und dein Baby nicht optimal oder erfasst dein Baby nicht genügend Gewebe deines Brustwarzenvorhofes, kann dies zu schmerzhaften und wunden Brustwarzen führen. Und ja, das ist dann sehr unangenehm. Solltest du bemerken, dass sich die Schmerzen nach einigen Tagen immer noch nicht verabschiedet haben, solltest du das abklären lassen. Denn leider sind Infektionen der Brustwarzen möglich.

Tipps gegen schmerzende, wunde Brustwarzen
 
Gerade beim ersten Kind steht die Unsicherheit auch noch verstärkt im Vordergrund. Deswegen empfehlen wir dir eine Hebamme oder Stillberaterin. Neben Ratschlägen und Tipps zum richtigen Stillen, können Sie auch deine Brüste untersuchen und kontrollieren, ob dein Baby ein verkürztes Zungen- oder Lippenbändchen hat. Außerdem geben sie dir eine gewisse Sicherheit, die gerade in den ersten Tagen dieser wunderbaren neuen Lebenslage guttun wird.
 
Du benötigst Geduld
Auch wenn es anfangs nicht direkt rund läuft: Bitte halte durch! Die Situation ist für dich und dein Baby absolut neu. Ihr beide müsst euch erst einmal kennenlernen. Sicherlich sind die wunden Brustwarzen nicht unbedingt förderlich, aber auch das geht vorbei und du wirst am Ende des Tages stolz auf dich selbst sein. Eine Stillpause solltest du nicht ohne Rücksprache mit deiner Hebamme/Stillberaterin einlegen, denn dadurch könntest du die Milchbildung negativ beeinflussen.
 
Die richtige Pflege der Brustwarzen
Hygiene ist das A und O. Neben dem Händewaschen vor Beginn des Stillens, solltest du auch auf die richtige Hygiene deiner Brustwarzen achten. Auf Seife und Duschgel solltest du verzichten. Die DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) empfiehlt, die Brustwarzen nach dem Stillen mit physiologischer Kochsalzlösung abzuspülen, denn dadurch wird das Infektionsrisiko vermindert. 1-2-mal täglich solltest du deine Brüste inklusive deiner Brustwarzen mit warmem Wasser abwaschen und vorsichtig trocknen. Am besten spülst du danach die Brustwarzen mit einer Kochsalzlösung ab, damit Krankheitserreger keine Chance haben! Kochsalzlösung erhältst du in der Apotheke. Du kannst sie aber auch ganz einfach selbst herstellen!

Kochsalzlösung (0,9%): 1 gestrichenen Teelöffel Kochsalz (4 g) in 0,5 l warmen Wasser vollständig auflösen. Abkühlen lassen. Kühl und verschlossen aufbewahren. Am besten täglich neu herstellen!

Extra Cremes für die Brustwarzen können die Heilung unterstützen. Frag einfach mal deine Hebamme/Stillberaterin.

Wunde Brustwarzen: Was du gegen Schmerzen beim Stillen tun kannst
iStock / © FamVeld

Die richtige Stillposition
Stillen soll dich und dein Baby, wenn möglich, entspannen. Und dazu ist es besonders wichtig, die richtige Stillposition zu finden.
Du selbst solltest bequem sitzen oder liegen. Lege dir ein Kissen unter deinen Arm oder das Stillkissen in den Rücken.
Dein Baby sollte mit dir Bauch an Bauch gelehnt liegen und sein Körper sollte eine gerade Linie bilden. Je besser dein Neugeborenes an die Brustwarze gelangt, desto weniger wird die Brustwarze belastet.
Wechsel die Stillposition, das kann Wunder bewirken. Ob die Wiegehaltung, die Football-Haltung oder das Stillen im Liegen: Suche die für dich angenehmste Stillposition:
 
Welche Stillpositionen es gibt, kannst du hier auf der Website der folio-familie nachlesen. Die Illustrationen zeigen dir auf, wie die Stillpositionen aussehen sollten:
 
Das Baby kommt zur Brust!
„Das Baby kommt immer zur Brust, nie die Brust zum Baby“. Diese Grundregel solltest du dir unbedingt merken, denn sonst kann die Stillposition wieder verfälscht werden. Du schiebst dein Baby mit offenem Mund langsam in Richtung Brustwarze und nicht anders herum.

Wunde Brustwarzen: Was du gegen Schmerzen beim Stillen tun kannst
iStock / © AlekZotoff

Häufiger ist besser!
Bei starken Schmerzen kann sich häufiges Anlegen lohnen. Je größer der Hunger und Durst deines Babys, desto stärker saugt es auch. Durch häufiges Anlegen kannst du dem starken Saugen entgehen.
 
Stilleinlagen
Deine Brustwarze sollte unter der Stilleinlage nicht zu lange feucht und warm bleiben, denn das kann Bakterien fördern. Deswegen ist ein regelmäßiges Wechseln der Stilleinlage besonders wichtig. Wechsle sie spätestens nach dem Stillen.
 
Schmerz muss nicht sein!
Hast du während des Stillens sehr starke Schmerzen, löse dein Baby von der Brust und lass den Schmerz kurz abklingen.
Schiebe deinen kleinen Finger dafür ganz vorsichtig in den Mundwinkel deines Babys. Damit löst du das entstandene Vakuum. Atme tief durch und lege dein Baby danach wieder an.

Was kann ich sonst noch bei wunden Brustwarzen tun?
 Es gibt etliche Hausmittel im Internet, die helfen sollen. Diese nützen aber nichts, wenn du die oben genannten Punkte, wie die richtige Stillposition und das richtige Anlegen, nicht korrekt durchführst. Gelingt dir das aber und du möchtest den Heilungsprozess der schmerzhaften Brustwarzen ein wenig unterstützen dann kannst du folgendes versuchen:

  • Die Muttermilch enthält antibakterielle Inhaltsstoffe. Wenn deine Brustwarzen keine offenen Wunden haben, aber gerötet und leicht gereizt sind, kannst du nach dem Stillen etwas Muttermilch ausstreichen, auf die Brustwarzen geben und trocknen lassen. Achte aber bitte immer auf stets frisch gewaschene Hände!
  • Verteile nach dem Stillen Wollfett auf deinen Brustwarzen. Das Wollfett ist für starke Reizungen und oberflächliche Verletzungen gut.
  • Warmwasser Kompressen lindern den Schmerz.
  • Willst du deine Brustwarzen nach dem Stillen schützen, können ein Brustwarzenschoner oder ein selbstgemachter „Brust-Donut“ helfen.

Mit einer Hebamme/Stillberaterin an deiner Seite, wird es bestimmt nach einigen Tagen besser werden. Wir glauben ganz fest daran, dass diese besondere Zeit für dich und dein Baby noch etwas ganz Entspanntes wird!
 
So wichtig ist Folsäure für dich und dein Baby – auch in der Stillzeit!
 

Wunde Brustwarzen: Was du gegen Schmerzen beim Stillen tun kannst

Folsäure wird vor allem in der Kinderwunschzeit und Schwangerschaft zusätzlich eingenommen. Viele Frauen denken dann aber, dass nach der Geburt die Einnahme nicht mehr notwendig sei. Aber das ist nicht der Fall!
 
Gerade in der Zeit nach der Geburt, wenn dein Baby rasant wächst, ist deine Muttermilch die Hauptnahrungsquelle. Daraus bezieht dein Baby alle wichtigen Nährstoffe, welche es benötigt. Folsäure braucht es weiterhin für die Zellteilungs- und Zellwachstumsprozesse. Deswegen ist es besonders wichtig, dass du bis nach der Stillzeit ein Nahrungsergänzungsmittel mit Folsäure zu dir nimmst.
 
Leider reicht eine gesunde Ernährung in diesem Falle nicht aus, denn Folsäure ist extrem hitze- und lichtempfindlich und der Großteil wird beim Kochen bereits zerstört. Aber das alles ist gar kein Problem, denn Folio® kannst du bis zum Ende der Stillzeit zu dir nehmen.
 
Ab der 13. Schwangerschaftswoche bis zum Ende der Stillzeit versorgt Folio® dich mit der richtigen Menge an Folsäure, Vitamin B12, Vitamin D3 und Jod (auch jodfrei erhältlich).
 
Das Ziel von SteriPharm war es, ein Kombinationsprodukt zu entwickeln, das für jedermann bezahlbar ist und eine Voraussetzung für die optimale Entwicklung des Kindes schafft. Denn deine Gesundheit und die deines Babys liegt uns am Herzen.