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7 Tipps für einen sicheren Schulweg

Wer die beste Strecke für sein Kind sucht, steht plötzlich vor unendlich vielen Fragen – und der eigenen Sorge: Was ist, wenn doch etwas passiert? Wir haben sieben Tipps, wie ihr und eure Kids an Sicherheit gewinnt

7 Tipps für einen sicheren Schulweg
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1. Die ideale Route finden
Der kürzeste Weg zur Schule ist nicht immer der beste. Er muss vor allem aus der Sicht eures Kindes übersichtlich und gut zu merken sein. Eine Rolle spielt zum Beispiel auch, ob eine Ampelschaltung lang genug ist, damit kurze Beine in Ruhe die Kreuzung überqueren können. Es lohnt sich, mehrere Wege zu testen. Wenig befahrene Seitenstraßen sind manchmal besser als Hauptverkehrsadern, selbst wenn dadurch ein Umweg nötig wird. Steht der Schulweg fest, gibt es eine Vereinbarung: Gehe immer diesen Weg. Weiche nicht von ihm ab, auch wenn du ihn allein gehst oder mit Freunden unterwegs bist.
 
2. Üben, üben, üben
Gemeinsames Probelaufen hilft. So oft wie möglich, am besten schon vor der Einschulung und auch zur selben Zeit, zu der die Kinder morgens unterwegs sein werden. Damit lässt sich die Verkehrssituation besser einschätzen und die Schulanfänger lernen gleich, was sie alles beachten müssen – um dann zu den Großen zu gehören, die den Weg allein meistern. Jedes Kind hat dabei sein ganz eigenes Tempo und ist am Ende mächtig stolz. Können die Kinder ab der 3. Klasse mit dem Fahrrad zur Schule fahren, beginnt das intensive Üben des Schulwegs von Neuem. Denn es kommen Regeln für sie hinzu. Ganz wichtig: der Blick über die Schulter. Er sorgt besonders im unübersichtlichen Stadtverkehr für extra Sicherheit. Wer ihn schon als Fußgänger geübt hat, für den ist er beim Fahrradfahren selbstverständlich.

7 Tipps für einen sicheren Schulweg
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3. Reden, reden, reden
Auch wenn ihr euch wie eine Platte mit Sprung fühlt, es hilft. Wiederholungen bleiben besser hängen: Gehe an der Ampel nur bei Grün! Schau den Autofahrern am Zebrastreifen in die Augen. Erst wenn sie wirklich anhalten, kannst du gehen. Klare Ansagen helfen. Verneinungen wie „Gehe nicht bei Rot!“ verstehen gerade jüngere Kinder nicht so gut wie „Bei Rot bleibst du stehen!“. Stellt euren Kindern außerdem Fragen, das vertieft die Verhaltensregeln: Warum darfst du an der Ampel nur in großem Abstand zur Bordsteinkante warten? … Es gibt so viele Dinge im Straßenverkehr zu beachten.
 
4. Schwierige Situationen durchspielen
Nicht immer läuft alles, wie es soll. Wichtig ist deshalb, dass eure Kinder auch Verhaltensregeln für ungewöhnliche Verkehrssituationen an die Hand bekommen: Was kannst du tun, wenn du siehst, dass ein Fahrer beim Abbiegen auf sein Handy schaut? Oder wenn ein Krankenwagen, die Polizei oder die Feuerwehr näher kommen und auch bei Rot fahren dürfen?
 
5. Rundum absichern
Auf dem Weg zur Schule und von dort nach Hause ist euer Nachwuchs über die gesetzliche Unfallkasse versichert. Die Versicherung springt ein, wenn ein Unfall auf direktem Weg passiert – aber nicht, wenn euer Kind einen Umweg nimmt. Eine Risiko-Unfallversicherung schließt diese Lücke und deckt darüber hinaus auch gleich noch die Freizeit eures Kindes ab. Außerdem bieten Versicherungen wie AXA zusätzliche Leistungen wie das Reha-Management oder Rooming-in, damit Eltern im Notfall in der Klinik mit im Zimmer übernachten können. Eine individuelle Beratung, die zu eurer Familiensituation passt, gibt es hier.
 
6. Immer gut zu sehen
Werden die Tage kürzer und ist es morgens auf dem Schulweg noch dunkel, sollten Reflektoren an der Kleidung und dem Schulranzen blitzen. Damit werden eure Kinder von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen. Auch Kleidung in hellen Farben oder eine leuchtende Sicherheitsweste helfen.
 
7. Loslassen können
Ist der gemeinsame Schulweg schon Routine und sind alle Gefahrenpunkte geübt, wird es Zeit für den nächsten Schritt. Wählt statt des Schultors eine Stelle, an der ihr euch früher voneinander verabschiedet. Im Idealfall liegt sie so, dass ihr noch eine Weile sehen könnt, wie euer Kind allein weitergeht. Macht es alles richtig? Erweitert diese Strecke, bis es den Abschiedskuss an der Haustür gibt. Es kann übrigens gut sein, dass trotzdem Zeiten kommen, in denen eure Kinder wieder Begleitung wünschen. Das Schulleben ist aufregend und dann tut es gut, wenn Eltern morgens doch noch mal mitgehen oder nach der Schule vor dem Schultor warten.
 
Der Schulstart ist ein Familienabenteuer – und ein ständiger Wechsel zwischen Beschützen und Loslassen.