Trotzphase
 
Gute Fahrt durch Trotz und Eigensinn!

Ein zweijähriges Kind ist eine Ladung Wollen. "Schoko!", "Baum rauf!", "Bett, nein!". Mit dem Dickschädel-Führerschein für Kinder in der Trotzphase steuern Sie sicher durch die stressige Zeit. Und: Verraten Sie uns, mit welchen Tricks Sie den Trotzanfällen Ihres Wildfangs begegnen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Tipps für die Trotzphase (einfach unterhalb des Textes Kommentar eintragen).

Die "Verkehrsregeln" für die Trotzphase lernen!

Trotzphase: Gute Fahrt durch Trotz und Eigensinn!
Tina Baumgartner - Fotolia.com

Wenn Ihr Kind darauf besteht, Schuhe anzuziehen, in die es nicht hineinpasst, wenn es sich beim Bäcker schreiend vor der Theke wälzt, und wenn "Ich will aber!" zu seinem Standardsatz geworden ist – dann befindet es sich in jener Phase, die man Trotzphase nennt. Versuchen Sie, das Positive daran zu sehen:

  • Kleinkinder rebellieren nur gegen Menschen, bei denen sie sich sicher fühlen. Also: Bei Ihnen stimmt die Eltern-Kind- Bindung!
  • Ihr Kind entwickelt Selbstbewusstsein. Es ist von seinen Ideen (auf Mäuerchen steigen, Bonbon wollen) total überzeugt. Initiative, Ich-Stärke – wer wünscht sich das nicht für sein Kind?
  • Ihr Kind will Sie mit seiner Trotzphase nicht ärgern! Es ist nur enttäuscht und sauer, dass nicht alles so klappt, wie es sich das in den Kopf gesetzt hat.
Tina Baumgartner - Fotolia.com

Nicht zu häufig auf die Bremse treten bei Kindern in der Trotzphase!

Sicher, Ihr Kind gibt zurzeit ganz schön Gas. Bremsen Sie es trotzdem nicht ständig aus. Es muss Fehler machen dürfen, ausprobieren, was klappt (allein aufs Mäuerchen) und was nicht (in Papas Schuhen zum Bäcker laufen).Wenn auf "Ich will, ich kann!" immer nur "Nein, nein!" kommt, bleibt sein Selbstwertgefühl klein. Ist das Vorhaben Ihres Kindes riskant, darf es natürlich keine Diskussion geben. Oft jedoch übertragen wir Eltern unsere eigenen Ängste aufs Kind. Wir sehen nur, was alles passieren könnte, statt auf das zu schauen, was unser Kind schon kann.

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