Entwicklung im zweiten Lebensjahr
 
Zweites Lebensjahr: Tipps für gute und schlechte Zeiten

Artikelinhalt

Fünf Tipps für schlechte Zeiten

Entwicklung im zweiten Lebensjahr: Zweites Lebensjahr: Tipps für gute und schlechte Zeiten
Thinkstock, denisl
  • Betrachte die Unausgeglichenheit Deunes Kindes nicht als negativen Wesenszug, sondern als Entwicklungsschritt: Nur ein Kind, das seinen Willen entdeckt und die Freiheit, etwas entscheiden zu können, ist sauer,wenn es nicht so darf, wie es möchte.
  • Gehe sparsam mit dem Wörtchen Nein um: Das Kind will bei Regen nur im T-Shirt raus? Oder unangeschnallt im Auto sitzen? Keine Diskussion. Aber der gelbe Fahrradhelm zum Spazierengehen – warum nicht?
  • Sorge für Ablenkung: Du hast Nein gesagt, schlechte Laune kündigt sich im Gesicht Deines Kindes an, Dir schwant nichts Gutes. Lenke das Kind mit irgendetwas ab, das ihm das Gefühl gibt: Hier darf ich, hier gibt’s keine Grenzen – eine Wundertüte mit leeren Tuben, die man aufschrauben kann. Ein Klammerbeutel.
  • Lege Dir ein Mantra zu: Dein Kind schreit sich gerade in Rage, und Du merkst, gleich flippe auch ich aus. Tu es nicht. Sage lieber 20-mal vor Dich hin: Ist schon okay, mein Kind braucht das jetzt, es kämpft um seine Eigenständigkeit.
  • Mache das Sandmännchen zu Deinem Verbündeten: Terrible two und übermüdet – das ist fatal. Gerade kleine Wüteriche brauchen Schlaf und feste Bettzeiten, sonst kann die kleinste Unregelmäßigkeit zu noch mehr Zorn führen.