Anzeige
 
Erstausstattung: Was euer Baby wirklich braucht

Würde es nach den Babyausstattern gehen, kommt ihr nicht ohne Beistellbettchen und Wickeltasche mit Laptop-Fach aus. Es geht aber auch viel einfacher

Erstausstattung: Was euer Baby wirklich braucht
AXA

Schlafen
Babybetten müssen nicht teuer, aber sicher sein. Der Abstand der Gitterstäbe darf zum Beispiel nicht mehr als 6,5 cm betragen. Das Bett sollte schadstofffrei und höhenverstellbar sein. Eine gute Alternative zum teuren Beistellbettchen, das schnell zu klein wird, ist ein normales Kinderbett (ab 60 x 120 cm), das sich an einer Seite öffnen und dank Filz- oder Metallgleitern leicht an euer Bett ziehen lässt.
 
Bei der Matratze geht Qualität vor Preis. Trotzdem muss sie nicht 200 Euro kosten. Es gibt schon günstige, mit „gut“ bewertete Modelle. Wichtig ist, dass sie schadstofffrei und zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstods luftdurchlässig ist. Euer Baby sollte im Liegen nicht mehr als 2 cm einsinken. Ein fester Trittrand verhindert, dass es sich später beim Stehen und Hopsen die Füße einklemmt.
 
Babys können sich eine Decke oder ein Kissen, die verrutscht sind, noch nicht selbst vom Gesicht ziehen. Damit sie nicht ersticken, sind bis circa 1,5 Jahre sogenannte Baby-Schlafsäcke angesagt. Ihr Halsausschnitt ist passgenau und kann sich nicht über den Kopf schieben.

Adobe Stock

Pflege
Beim Wickeltisch habt ihr die Wahl: Wickelaufsatz fürs Babybett, Klappmodell für die Wand, schlichtes Wickelregal oder große Wickelkommode? Wichtig: Der Wickeltisch muss einen festen Stand und hohe Seitenteile haben, schadstofffrei sein und Platz für Wickelutensilien bieten. 
 
Beginnt euer Baby mit fester Nahrung, lohnt sich ein geruchsdichter Windeleimer. In der Milch-Zeit davor riechen die Windeln kaum und es reicht ein gut schließender Mülleimer mit Deckel, der mit einer Hand bedient werden kann – ganz nach dem Hebammen-Gesetz: Eine Hand bleibt beim Wickeln immer am Kind!
 
Da die Kleinen der Babywanne recht schnell entwachsen und das Baden in den ersten Wochen nach der Geburt eher ein Spaß als notwendig ist (Babyhaut verträgt häufiges Baden noch nicht so gut), erfüllt eine Standardwanne ab 16 Euro ihren Zweck bestens.
 
Das Stillkissen hilft schon in der Schwangerschaft, den Bauch im Liegen zu stützen. Beim Stillen oder Fläschchengeben bietet es Entlastung für Schulter, Nacken, Rücken und Arme. Es lohnt sich also, hierfür etwas mehr Geld auszugeben. Modelle mit kleineren Kügelchen passen sich besser an und rascheln leiser.
 
Unterwegs
Eine Babyschale ist Pflicht – auch für die Fahrt von der Klinik nach Hause. Deshalb vor der Geburt besorgen (oder ein Taxi mit Babyschale bestellen). Außerdem wichtig: Lasst den Sitz vor dem Kauf zur Probe in euer Auto einbauen. Rundum mobil seid ihr, wenn sich die Babyschale mit eurem Kinderwagen kombinieren lässt. Er sollte übrigens auch vor dem Kauf probeweise in eurem Kofferraum verstaut werden. Passt er ohne mühsames Justieren hinein?  Super.
 
Eine spezielle Wickeltasche braucht ihr übrigens nicht unbedingt für unterwegs. Eine geräumige Tasche oder ein Rucksack genügen. Als Ergänzung benötigt ihr nur drei Dinge: eine Reisewickelunterlage, eine Dose für den Schnuller und eine isolierende Fläschchentasche.
 
Für alle Fälle lohnt sich außerdem ein Blick auf einen umfassenden Versicherungsschutz für Eure Familie. Habt ihr an alles gedacht? Ein umfassender Versicherungsschutz ist wichtig. Ist zum Beispiel eure Private Haftplichtversicherung schon familientauglich? Generell trägt sie die Kosten, wenn unbeabsichtigt Schäden am Eigentum anderer verursacht werden oder Menschen verletzt werden. Aber was ist mit Kindern unter sieben Jahre, die normalerweise als schuldunfähig nicht versichert sind und für die ihre Eltern haften müssen? Die Familienhaftpflichtversicherung von AXA erweitert hier den Versicherungsschutz und lässt sich aus Bausteinen individuell zusammensetzen, damit sie genau zu euch passt. So ist sogar auf Wunsch der Schlüsselverlust versichert – falls nach einer schlaflosen Nacht die Müdigkeit so groß ist, dass die Wickeltasche samt Schlüssel im Park vergessen wird.

Eltern zu werden ist ein Abenteuer und bringt viele Herausforderungen mit sich – wie meist auch den Umzug in eine größere Wohnung oder ein Haus. Wie ihr dort gut startet, verraten wir euch hier.