Kinderzähne
 
Süßes unter Kontrolle

Naschen erlaubt! Aber wie können Eltern den Umgang mit Süßigkeiten regeln? Wie viel Süßes ist erlaubt? Und wann darf genascht werden? Hier finden Sie die Antworten!

Kinderzähne: Süßes unter Kontrolle

Kariesbakterien lieben Zucker, das wissen wir spätens seit der Geschichte von "Karius und Baktus". Unsere Zähne wiederum lieben Zucker ganz und gar nicht. Damit schließt sich der Kreis. Das bedeutet aber nicht, dass Sie Zucker völlig vom Speiseplan Ihrer Familie verbannen sollten - ein paar Tipps gilt es jedoch zu beachten:

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Süßes unter Kontrolle

Diese Regeln helfen, damit Ihre Familie in Maßen nascht und die Zähne optimal pflegt:

  • Legen Sie gemeinsam fest, wann und wie viel genascht werden darf. Süßes vor den Mahlzeiten ist grundsätzlich verboten.
  • Vor jedem Snack gibt es erst etwas Obst. Manches, etwa Schokoaufstrich aufs Brot oder Limonate, gibt es am Wochenende.
  • Geben Sie Süßigkeiten nie als Belohnung oder als Trost. Dadurch steigt die Gefahr, dass Kinder Süßes bei Problemlösungen brauchen. Im Teenageralter können dann leicht Zigaretten oder Alkohol zum Seelentröster werden.
  • Klebrige Produkte (Lutscher, Bonbons, Kaubonbons) sollten Sie nach Möglichkeit ganz vermeiden, denn die haften besonders hartnäckig an den Zähnen.
  • Je schneller Sie nach dem Verzehr von Süßigkeiten die Zähne putzen, desto besser.

Zahnfreunde - und Zahnfeinde

Während Fluorid ein echter Zahnfreund ist und die Zähne vor Karies schützt - ist häufiges Naschen der Feind gesunder Zähne. Weniger wichtig ist in diesem Zusammenhang, was Sie essen, sondern wann und wie häufig Sie naschen. Egal ob Sie Süßes oder Salziges naschen - bei jeder Zwischenmahlzeit wir Zahnplaque gebildet, die die Zähne angreift. Wenn Sie also in Ihrer Familie die Zahl der Zwischenmahlzeiten reduzieren, haben Sie schon viel getan für gesunde Zähne bei Groß und Klein. Und ganz klar: Nach dem Naschen ist Zähneputzen angesagt. Wenn das nicht möglich ist, sollte der Mund mit Wasser ausgespült werden.

Wie viel darf mein Kind naschen?

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt: Höchstens zehn Prozent der Energiezufuhr dürfen aufs Konto von Süßem gehen. Aber bleiben Sie locker, wenn Ihr Kind manchmal mehr nascht. Achten Sie nur darauf, dass es sich genügend bewegt und ansonsten ausgewogen ernährt. Stellen Sie beim Lernen oder Spielen mundgerecht geschnittenes Obst auf den Tisch. Für Vitaminmuffel pürieren Sie Früchte und rühren das Mus unter Joghurt oder Milch, oder Sie frieren es als Eis ein.

Spiele-Tipp

"Isis' süße Sünde" heißt ein Ernährungsspiel, mit dem Kinder auf unterhaltsame Art lernen, sich gesund und ausgewogen zu ernähren - ein spannender Wettlauf um Salat, Obst & Co.
Das Spiel kostet 39,95 Euro, zu bestellen im Internet unter www.suesse-suende.de.

Süßes für die Kleinsten

Wie viel Süßes ist für Kleinkinder okay? Wir sind gespannt, wie Sie den Süßigkeitenkonsum zu Hause regeln und was Ihr Kleines bekommt. Tragen Sie Ihren Kommentar einfach unten ein.