Sommersprossen
 
Sind Sie auch verschossen?

Was sind Sommersprossen?

Der Name Sommersprossen kommt vom grieschischen Wort Ephelis. "Epi" steht für "bei" und "helios" für "Sonne". Aber wie entstehen diese lustigen Tupfer? Sommersprossen sind kleine braungelbe Pigmentflecken in der obersten Hautschicht. Verursacht werden sie durch einen ungefährlichen genetischen Defekt, der dazu führt, dass sich die Pigmente nicht gleichmäßig in den Hautzellen verteilen. Normalerweise bilden bestimmte Hautzellen, die Melanozyten, das Pigment Melanin als Schutz vor Sonnen- oder UV-Strahlung. Je mehr Sonneneinstrahlung auf die Melanozyten einwirkt, desto mehr Melanin produzieren sie und desto stärker wird die Hautpigmentierung. Sommersprossen entstehen durch eine Überproduktion an Melanin (= Hyperpigmentierung).

Je weniger Pigmentspeicher (Keratinozyten) pro Zelle vorhanden sind, desto mehr Sommersprossen kann ein Mensch bekommen. Zum Beispiel haben Hellhäutige 50 Pigmentspeicher pro Zelle, wohingegen die Zellen von Afrikanern über 500 Pigmentspeicher pro Zelle verfügen.

Anders als Muttermale oder Leberflecke, aus denen sich Hautkrebs bilden kann, sind Sommersprossen harmlos. Sie sind aber oft ein Zeichen für sonnenempfindliche Haut. Menschen, die Sommersprossen haben, bekommen meist schneller einen Sonnenbrand. Daher sollten sie nicht zu lange in die direkte Sonne gehen und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor benutzen.