Waldkindergarten
 
Fragen und Antworten zum Waldkindergarten

Welche Stärken hat ein Waldkindergarten?
Durch die Gegebenheiten im Wald wir die Grobmotorik der Kinder besonders gefördert. Im Wald ist der Boden uneben, die Kinder klettern auf Bäume, balancieren über Wurzelstöcke oder umgestürzte Stämme und laufen im Sommer meistens Barfuß. "Das sind tägliche Erfahrungen, die kann keine Turnstunde bieten", sagt Waltraud Goßmann, die seit 13 Jahren die Waldkindergruppe in Kassel-Bettenhausen leitet. Bucheckern und Eicheln sammeln, Hütten und Staudämme bauen: Feinmotorik, Kreativität aber auch Gemeinschaftsgefühl und gegenseitige Unterstützung fordert und fördert die tägliche Auseinandersetzung mit den Gebenheiten des Waldes. Aber auch für die Sprachentwicklung ist das Spielen im Wald förderlich: "Im Kindergarten ist es oft sehr laut, leise Kinder gehen dort etwas unter. Im Wald ist es leise. Die Kinder reden troztdem viel, denn sie müssen bei Rollenspielen und Phantasiespielen den anderen Kindern erklären, dass der Stock jetzt ein Zauberstab ist und der Stein ein verzauberter Hund."