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Im Kindergarten 5 Mütter-Typen, die wir alle schon erlebt haben

Kindergarten-Mütter: Mutter und Kind mit Torte
© Tanya Yatsenko / Shutterstock
Wenn die Kleinen aus dem Kindergarten abgeholt werden, treffen die unterschiedlichsten Mütter-Typen aufeinander. Kommen euch die bekannt vor?

1. Die Kuchen-Göttin

Oha! Neben ihr verblassen viele Mamas vor Neid. Denn sie ist zu jeder Zeit und an jedem Ort mit ihrer zuckrigen Geheimwaffe ausgestattet: einem traumhaft leckeren Kuchen. Ob saftiger Rührguglhupf mit Smarties als Geburtstags-Mitbringsel oder die 3-stöckige Rainbow-Sahnetorte zum Kindergartenfest – sie stiehlt mit ihren Kreationen einfach jedem die Show. Verdient und Hut ab muss man sagen. Denn das Gute an ihr: Auch wenn sie uns manchmal mit ihren Geniestreichen dumm dastehen lässt – es gibt eine Menge leckeren Kuchen! Yummie!

2. Die Helikopter-Mama

Allseits bekannt, von Erzieher*innen gefürchtet, von vorsichtigen Eltern aber auch oft verstanden. Die Mama, die ihre Kinder auf Schritt und Tritt beschützen will. Am liebsten hätte sie, wenn im Kindergarten Helm- und Knieschonerpflicht herrschen würde und Klettergerüste ab einer Höhe von 30 Zentimetern beim TÜV durchfielen. Sie kann schlecht loslassen, wenn sie die Kleinen in den Kindergarten bringt und verweilt noch eine ganze Zeit im Flur neben der Garderobe. Kann ja sein, dass sie doch noch irgendwie helfen kann. Beim Spielen, beim Erziehen, beim Essen kochen – frei nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das Gute an ihr: Auch wenn sie oft übers Ziel hinausschießt, lässt sie einen niemals daran zweifeln, dass Mutterliebe die stärkste von allen ist.

3. Die Schnell-wieder-weg-Mama

Bei dieser Mama sieht man hauptsächlich Staub. Und zwar den, der aufwirbelt, wenn sie davondüst. Denn so flink wie sie da war, ist sie auch schon wieder weg. Hallo Erzieher*in, hallo Kind, Jacke an, einsteigen, tschüssikowski! Ein Phantombild könnte man nur schwer von ihr anfertigen lassen. Haarfarbe, Outfit, besondere Merkmale? Hat sich niemand je merken können. Die Schnell-wieder-weg-Mama hat eben einen straffen Zeitplan und da ist Effektivität alles. Das Gute an ihr: Erzieher*innen können schneller Feierabend machen – denn sie werden niemals lange In Gespräche verwickelt. 

4. Die Zu-Spät-Kommerin

Der Verkehr war zäh, die Lieblings-Gummistiefel waren weg oder der Hund hatte Durchfall – bei der Zu-Spät-Kommerin ist anscheinend noch mehr los als woanders. Die Erzieher*innen schieben wegen ihr öfter Überstunden. Das Gute an ihr: Wenn man mal selbst spät dran ist, fällts nicht so ins Gewicht. Die Zu-Spät-Kommerin toppt nämlich jede Verspätung. Außerdem gelobt sie stets Besserung. Und Einsicht ist bekanntlich dafür ja die beste Voraussetzung ... 

5. Die Revoluzzerin

Das Spielzeug ist nicht cool genug, die Räumlichkeiten nicht nach Feng-Shui ausgerichtet, das Essen zu glutenhaltig. Die Revoluzzerin will am liebsten alles anders haben im Kindergarten und teilt das auch gerne mit – ganz zum Leidwesen der Erzieher*innen. Das Gute an ihr: Sie macht den Mund auch auf, wenn andere sich nicht trauen. Und wir wissen ja noch aus der Schule: So jemanden braucht doch irgendwie jede Gruppe, oder?


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