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Vom Loslassen und Beschützen

Mit jedem Tag werden unsere Kinder selbstständiger und trotzdem fällt es manchmal schwer, sie laufen zu lassen. Wo liegt die richtige Balance zwischen „Yo“ und „No“? So findet ihr gemeinsam euren Weg

Vom Loslassen und Beschützen
AXA

Es fängt schon nach der Geburt an. Kaum ist der Nachwuchs da, redet gefühlt die ganze Welt davon, ihn rechtzeitig wieder loszulassen – damit er zu einem selbstständigen Menschen heranwachsen kann. Das ist im Prinzip auch richtig und wichtig, aber lasst euch und euren Kindern die Zeit, die ihr braucht. Ihr werdet merken, was gut für euer Kind ist und welches Tempo es hat. Schaut, wie es tickt. Manche Kinder können gar nicht genug Nähe bekommen, andere sind schon früh kleine Abenteurer und holen sich nur hin und wieder eine Portion Kuscheln ab. Während der eine gebremst werden muss, braucht der andere Ermutigung, um Neues zu wagen. Bei jedem ist der Zeitpunkt fürs Loslassen ein anderer.
 
Selbstvertrauen entwickeln
Etwas Mut gehört auf jeden Fall auch für uns Eltern dazu. Wissen wir doch so viel mehr als unsere Kinder über die Unwegsamkeiten des Lebens – und wie weh es tut, vom Klettergerüst zu fallen oder Streit mit der besten Kita-Freundin oder einem Kumpel zu haben. Doch wir können unsere kleinen Schätze nicht vor allem beschützen. Da bleibt uns nur: ein gewisses Risiko einkalkulieren, Urvertrauen schenken und die Resilienz unserer Kinder stärken. Resilienz ist die psychische Widerstandskraft, um auch schwierige Situationen im Leben zu meistern. Eben durchzuhalten, wenn das Laufradfahren nicht gleich klappt oder der angeknackste Knöchel erst langsam heilt und Toben tabu ist.

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Loslassen lernen
Kindern, die Urvertrauen haben, fällt das leichter. Damit sie es entwickeln, brauchen sie Eltern, die verlässlich an ihrer Seite sind und auch Rückschritte akzeptieren. Wenn wir entspannt bleiben und die Entwicklung unserer Kinder mit all ihren kleinen und großen Umwegen begleiten, finden sie selbst ihren Weg. Sie wachsen dann nach dem Motto „Ich schaff das schon. Alles wird gut“ immer wieder über sich hinaus. Wir Eltern wachsen dabei ein gutes Stück mit, denn Loslassen müssen auch wir üben. Dazu gehört das Luftanhalten, wenn die Kleinsten auf unsicheren Beinen knapp die Schrankkante umrunden, ebenso wie Herzklopfen bei der ersten Trennung in der Krippe – oder sich vorzustellen, was im Ernstfall zu tun ist. Bei Letzterem helfen ganz praktische Dinge wie die Liste mit den Notfallnummern oder ein Netzwerk aus Eltern, die einspringen, wenn ein Kind einen Unfall hat und sich plötzlich jemand um seine Geschwister kümmern muss.
 
Vorbereitet sein
Auch ausreichender Versicherungsschutz unterstützt das eigene Gefühl, für alle Eventualitäten gerüstet zu sein – und besser loslassen zu können. Zu den Familienversicherungen von AXA gehören zum Beispiel die Privathaftpflichtversicherung, mit der euer Nachwuchs automatisch über euch abgesichert ist, die Kinder-Risiko-Unfallversicherung, die vor den finanziellen Folgen eines Unfalls schützt und Leistungen wie das Rooming-in für Eltern bei einem Krankenhausaufenthalt des Kindes bietet, oder die Hausratversicherung von AXA, die bei Brand-, Leitungswasser- und Sturmschäden einspringt sowie bei Einbruchdiebstahl. Damit könnt ihr euch, wenn doch mal etwas passiert, ganz auf euren Nachwuchs konzentrieren.
 
Loslassen und beschützen – das ist ein Balanceakt und ein Familienabenteuer von vielen. Wie ihr auch andere Herausforderungen mit euren Lieben entspannt meistert, erfahrt ihr hier.