Haustier
 
Ein "Geschenk" mit Verantwortung

Alle Jahre wieder piept und maunzt, bellt und scharrt es unterm Christbaum. Denn in der Weihnachtszeit bekommen viele Familien tierischen Nachwuchs. Wünscht sich Ihr Kind auch schon lange einen Hund oder eine Katze? Lesen Sie hier, was Sie vor der Anschaffung eines Tieres bedenken sollten.

Haustier: Ein "Geschenk" mit Verantwortung

Hat der Kindergartenfreund einen Hund, möchte der eigene Sohn auch einen süßen Wauwau oder zumindest eine verschmuste Katze. Doch wer sich einen Hund oder eine Katze ins Haus holt, trägt damit auch die Verantwortung für das Tier. Das gilt auch, wenn der Sommerurlaub ansteht oder ein Umzug geplant ist. Bevor man sich ein Hautier anschafft, sollte man sich deshalb ein paar Dinge überlegen, damit das Tier nicht irgendwann im Tierheim landet.

Das sollten Sie bedenken:

  • Ein Haustier bindet für viele Jahre.
  • Sind Sie sicher, dass Ihr Kind ein Haustier braucht? Häufig drückt sich in dem Wunsch nach einem anschmiegsamen, kuscheligen Tier die Sehnsucht nach Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Verlässlichkeit aus.
  • Den Umgang mit Tieren muss man lernen und die Tiere müssen auch lernen: Kleine Katzen sind nicht stubenrein und junge Hunde wollen erzogen werden.
  • Die Tierliebe der meisten Kinder hat recht enge Grenzen. Sie bezieht sich in erster Linie auf Jungtiere. Kümmert sich ihr Kind nicht um sein Tier, müssen Sie das übernehmen.
  • Mit einem Tier ist auch Mehrarbeit verbunden: Das Katzenklo oder den Hasenstall reinigen, Futter einkaufen, das Fell pflegen, regelmäßig Gassi gehen - das macht sich alles nicht von alleine. Um so schöner wenn Ihr Kind Freude an den neuen Aufgaben hat. Wenn es aber keine Lust hat, müssen Sie die Arbeit erledigen.
  • Wie ist die Betreuung geregelt, wenn ein Urlaub ansteht? Würde der Nachbar die Katzen füttern oder die Oma den Hund nehmen?

Das sollten Sie über die einzelnen Tierarten wissen

  • Mit Hamster, Meerschweinchen, Mäuse und Ratten müssen Sie sich über einen längeren Zeitraum beschäftigen, bis sie handzahm werden. Hamster sind für Kinder nicht geeignet, da sie nachtaktiv sind.
  • Für Vögel ist ein kleiner Käfig in einer Wohnung keine artgerechte Haltung.
  • Die Pflege von Fischen ist eine kleine Wissenschaft für sich. Und der Aufwand ein Aquarium zu pflegen sollte nicht unterschätzt werden.
  • Katzen sind sehr eigenwillig und wollen selbst bestimmen, wen sie an sich heranlassen. Sie sind jedoch pflegeleichter als Hunde und brauchen nicht ständige Aufmerksamkeit.
  • Hunde können nette Spielkameraden sein, wenn sie gutmütig sind und gut erzogen werden. Sie brauchen täglich mindestens ein bis zwei Stunden Auslauf im Grünen.

Und noch eine Bitte: Die Tierheime sind überfüllt. Wenn Sie einem verlassenen Tier zu Weihnachten ein neues Heim bieten wollen, sind Sie dort richtig.

Wollen Sie sich gerne mit anderen Eltern austauschen? Dann besuchen Sie doch unser Haustierforum

Machen Sie den Test: Welches Haustier passt zu Ihrer Familie

Mit unseren Tests finden Sie heraus, ob ein Hund, eher eine Katze, ein Meerschweinchen oder doch eher Fische zu Ihnen passen. Zum Themenspezial Haustiere.