Die Welt unserer Kinder 2030
 
Ein Blick in die Zukunft

Keine Angst, wir betreiben keine Kaffeesatzleserei. EF-Autor Stephan Brünjes hat führende Zukunftsforscher nach Ihren Einschätzungen für 2030 gefragt. Wenn wir wissen, wie die Welt unserer Kinder einmal aussehen wird, können wir sie besser darauf vorbereiten.

Die Welt unserer Kinder 2030: Ein Blick in die Zukunft

Wie sieht das Leben für unsere Kinder in 20 Jahren aus? Wird das Leben unserer Kinder noch rasanter, noch technischer? Mit wie viel Klimawandel müssen sie 2030 fertig werden? Oder wird ihre Zukunft, die heute düster erscheint, vielleicht doch rosig?

Da sind sie sich nicht ganz einig, die Zukunftsforscher Professor Horst W. Opaschowski (BAT-Stiftung für Zukunftsfragen), Professor Peter Wippermann (Trendbüro – Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel) und Klaus Burmeister (Institut ZPunkt). Ihr Blick ins Jahr 2030 ist der durch eine Milchglasscheibe: Mal sehen sie mehr, mal weniger. Trotzdem öffnen ihre Zukunftsszenarien unseren Blick auf die Welt von morgen. Lesen Sie hier, wie sich Arbeit, Verkehr, Staat, Klima, Familienleben, Umwelt, Technik und Gesundheit in gar nicht all zu ferner Zukunft verändern werden.

Arbeit 2030: Hopp-hopp von Job zu Job

Vollbeschäftigung? Daran glaubt keiner mehr. Trotzdem haben viele Arbeit – nicht immer, aber immer wieder. Denn der Arbeitsmarkt ist ständig in Bewegung, Jobs werden öfter frei – aus einer Reihe von Gründen: Keines unserer Kinder arbeitet lebenslang für eine Firma, sondern wechselt alle paar Jahre den Job, arbeitet auch mal monatelang nicht. In der Zeit muss man Energie in die Fortbildung stecken um sich für den globalen Konkurrenzkampf weiterzubilden. Denn 2030 gilt: Ausbildung ist wie Milch – das Verfallsdatum ist schon aufgedruckt.

Und noch etwas wird anders sein: Nicht nur Mütter, auch Väter nehmen Auszeiten für ihre Kinder. Darum prophezeit Professor Opaschowski: "2030 ist die Arbeitswelt weiblich" – 52 Prozent aller Berufstätigen sind Frauen. Sie kommen mit dem Rollen-Mix von Privat- und Berufsleben besser klar, und sie machen Karriere – die Luft für Männer auf Chefsesseln wird dünner.

Etwa jeder zweite Job ist außerdem eine Teilzeitstelle, sagen Zukunftsforscher fast einstimmig. Und: Um wirklich im ersehnten Wohlstand zu leben, brauchen unsere Kinder mindestens zwei Jobs, denn sie verdienen nicht mehr so gut wie viele ihrer Eltern.
Schon 2020 mussten deutsche Gehälter drastisch gekappt werden, nur so konnte unsere Wirtschaft gegen mächtige Billiglohnländer wie China und Indien 2030 bestehen. Weiterer Spar-Faktor für Firmen: Tele-Arbeitsplätze statt Büros. Unsere Kinder arbeiten mit superintelligenten Laptops und Smartphones überall und heben so die Grenzen zwischen Job und Privatleben endgültig auf. Und sie arbeiten bis 72, damit das Geld für den Ruhestand reicht.

Was Sie heute schon tun können: Helfen Sie bei der Suche nach Praktika in den unterschiedlichsten Branchen, damit Ihr Kind möglichst viele Berufsfelder kennenlernen kann. Und: Bewahren Sie Ruhe, wenn Ihre Kinder nicht zielstrebig eine Ausbildung durchziehen, sondern sich zwischendurch umorientieren – diese breitere Basis wird ihnen nützen in einer Arbeitswelt, in der vor allem Flexibilität gefragt ist.

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Staat 2030: Viel Pflicht, wenig Kür

"Der Staat hat sich 2030 auf seine Kernaufgaben zurückgezogen, verlangt von seinen Bürgern viel mehr Selbstverantwortung", sagt Klaus Burmeister. Konkret: Der Staat garantiert auch 2030 noch Freiheit, Schulbildung und Straßen, Recht und Gesetz. Aber gegen soziale und gesundheitliche Risiken gibt es nur noch eine Teilkasko-Versicherung mit Selbstbeteiligung. Damit es im Ernstfall reicht, legen unsere Kinder bei der Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung aus der eigenen Tasche was drauf. Das können sie, weil der Staat die Steuern gesenkt hat. Dafür bietet er nur noch ein Pflichtangebot an Bürgerservice. Pluspunkt: Die ehemals verschlafenen Behörden arbeiten 2030 schnell, flexibel und modern.

Damit sind unsere Kinder zufrieden. Sie erwarten kein soziales Rundum-Sorglos-Paket mehr, sondern schnüren sich selbst eines nach Maß. "2030 ist Ehrenamt für sie Ehrensache", sagt Professor Opaschowski voraus. Selbsthilfegruppen, Tausch- und Kooperationsringe, Freiwilligen-Agenturen – in einer dieser sozialen Initiativen werden unsere Kinder mitmachen, sei es, um ältere Menschen zu unterstützen, Mitbürger per Telefon zu beraten oder Kinder zu betreuen. Das alles tun sie weitgehend ohne Lohn, aber nicht, weil sie bessere Menschen sind als Generationen vor ihnen, sondern weil sie selbst kostenlose Netzwerk- Hilfe nutzen. Abgerechnet wird per Punktesystem.

Was Sie heute schon tun können: Sozialkompetenz fördern! Damit Kinder 2030 einerseits hilfsbereite und andererseits eigennützige Netzwerker sind, sollten sie es heute schon üben – zuerst durch Mithilfe im Haushalt, dann durch Engagement und Ehrenämter bei den Pfadfindern, im Sportverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr. Übrigens: In Foren wie Schüler- VZ üben sie das Netzwerken auch – also gewähren lassen! Auch sinnvoll, wenn es finanziell möglich ist: Legen Sie etwas auf die hohe Kante, damit Sie Ihre Kinder später bei Bedarf unterstützen können. Und sorgen Sie dafür, dass auch die Kinder selbst sparen! Klare Regeln helfen dabei: Von jedem Extraschein von Oma und Opa wandert die Hälfte aufs Sparbuch.

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Wohnen 2030: Dichter zusammenrücken

Die Anforderungen sind klar: Man muss flexibel und mobil sein, häufig Job und Stadt wechseln, mit unregelmäßigen Arbeitszeiten klarkommen. Zu diesem Lebensmodell passt eins nicht: das eigene Haus. Professor Opaschowski sieht Mehrgenerationen- Anlagen, mit den eigenen Eltern in der Nähe und Hausgemeinschaften mit losem Zusammenhalt unter dem Motto "Alle unter einem Dach, aber jeder für sich". Wohnen mit Anschluss ist besonders attraktiv für Singles, die inzwischen 40 Prozent aller Haushalte bewohnen, das gilt vor allem in den immer größer werdenden Ballungsräumen wie Hamburg, Berlin und der Zwölf-Millionen-Megacity Ruhrstadt (ehemals Ruhrgebiet). Die Vision von Professor Wippermann: Man rückt dichter zusammen, um sich gegenseitig besser helfen zu können, unterstützt vom Quartiermanager. Auf Wunsch koordiniert er zum Beispiel die Einkäufe für alle Bewohner. In jeder Wohnung speichern intelligente Kühlschränke und Vorratsregale mit intelligenten Chips, was regelmäßig an Nachschub in die Wohnung kommt, scannen, was fehlt, und mailen die Bestellung an den nächsten Supermarkt. Alles wird prompt geliefert, und der Quartiermanager verteilt den "Wareneingang". Nicht nur selbstreinigende Backöfen gibt’s 2030, sondern sich fast komplett selbst putzende Badezimmer und Schränke sowie vollautomatische, programmierbare Staubsauger.

Was Sie heute schon tun können: Zu Nachbarn sollten Kinder ein gutes Verhältnis aufbauen, nicht nur "Hallo" sagen, sondern mal bei Einkäufen helfen und als Teenager Babysitting anbieten. Wann immer möglich, lassen Sie Ihre Kinder reinschnuppern in andere Wohn- und Lebenswelten, sei es bei einem Schüleraustausch in einer französischen Großfamilie, sei es in den Ferien bei der Tante, die als Single zusammen mit mehreren Freundinnen ein Haus bewohnt.

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Familie 2030: Ja zu Wahlverwandtschaften

Konsum statt Kinder – vor der Jahrtausendwende entschieden sich viele junge Leute gegen Nachwuchs. Das ist Vergangenheit. "Auch 2030 ist die Familie kein Auslaufmodell", sagt Professor Opaschowski. Im Gegenteil: Unsere Kinder verwirklichen, was sie als Teenager angekündigt haben – aber nicht mit klassischen Rollen. Patchworkfamilien und wechselnde Beziehungen nehmen zu, "Wahlverwandtschaften" dominieren, passend für den jeweiligen Lebensabschnitt. Mehr noch als heute gehören eher gute Freunde zur Familie als entfernte Cousins und Tanten, die man nur selten trifft. Und: Türkisch für Anfänger ist pass – viele Familien leben einen deutlich stärkeren Multikulti-Mix als noch zu Beginn des Jahrtausends.

Was Sie heute schon tun können: Fördern Sie Freundschaften! Weil das später wichtig ist, müssen Kinder früh lernen, Freundschaften zu pflegen und gute von schlechten Freunden zu unterscheiden. Seien Sie tolerant gegenüber Lebensformen, die anders sind als die klassische Mutter-Vater-Kinder-Familie. Auch wenn Sie sich eine solche für Ihre Kinder wünschen, geben Sie ihnen die Gewissheit, dass Sie auch andere akzeptieren werden, wenn Ihre Kinder sich damit wohlfühlen.

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Umwelt 2030: Kein prima Klima

Überhitzte Sommer, verregnete Winter, gestiegene Meeresspiegel und Sturmfluten, Gletscher, die schmelzen wie Speiseeis in der Sonne. "Ihr habt jahrzehntelang auf unsere Kosten gelebt, die Umwelt und das Klima lebensgefährlich geschädigt!" So klagen unsere Kinder uns im Jahre 2030 in aller Schärfe an, denn sie haben noch weniger Zeit und Möglichkeiten, gegenzusteuern. Zwar wohnen sie in perfekt gedämmten, mit Solardachpfannen gedeckten Niedrigenergie-Häusern und produzieren ihre Energie selbst in Mikrokraftwerken, aber sie wissen, dass dies vor allem löbliche Anstrengungen sind. Sie fühlen sich oft wie Radfahrer, die einer rollenden Lok entgegenstrampeln, um sie aufzuhalten. Besonders wütend sind all jene, die mit Sack und Pack umziehen müssen, weil die Deiche sie vor immer wuchtigeren Wassermassen nicht mehr schützen und die Versicherungen für küstennahe Schäden nicht mehr zahlen. Die Deiche nochmals erhöhen? Zu teuer, sagt die Regierung und zahlt lieber billige Entschädigungen an Land-unter-Vertriebene. Der Klimawandel werde 2030 das beherrschende Thema sein, resümiert Professor Wippermann.

Was Sie heute schon tun können: Vorbild sein, auch wenn es oft schwerfällt! Energiesparbirnen reindrehen, häufiger Rad statt Auto fahren, möglichst Obst aus der Region statt aus fernen Ländern kaufen und die Kinder umweltbewusst erziehen. Damit halten Sie den Klimawandel nicht auf, aber Sie zeigen Ihren Kindern: Eure Zukunft ist uns nicht egal. Je mehr Sie tun, desto weniger Vorwürfe müssen Sie sich später vermutlich anhören.

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Verkehr 2030: Die neue Automatik

Ja, das Auto ist immer noch Nummer 1, schon weil es auf dem Land kein dichtes Bus- und Bahn-Netz mehr geben wird, unsere Kinder aber als "Job-Nomaden" noch mobiler sein müssen als wir. Lange belächelt, wie 50 Jahre zuvor japanische Autobauer, dominieren 2030 chinesische Firmen mit leistungsstarken Elektroautos den Markt, prophezeit Professor Wippermann. Die Chinesen haben sich rechtzeitig von Benzinmotoren verabschiedet und gar nicht erst auf Wasserstoff-Antrieb gesetzt. Viele Autos fahren automatisch, wie von Geisterhand gesteuert, nach programmierten Codes – so wie es zu Beginn des Jahrtausends unbemannte Busse auf dem Amsterdamer Flughafen vorgemacht haben.
Die Folge: Car-Sharing wird immer beliebter. Denn unsere Kinder können Leihwagen nach Gebrauch einfach abstellen – sie werden anschließend per Fernsteuerung zur Verleihfirma zurückgelotst – intelligente Verkehrslenkung macht’s möglich. Alkohol am Steuer ist übrigens kein Thema mehr: Wer mit einer Fahne den Wagen starten will, scheitert am Promille-Sensor, der das Auto lahmlegt. In der Luft gibt es mehr Verkehr denn je. Die Jets düsen nicht viel schneller als 2009 zu ihren Zielen, die immer öfter in China und anderen Boom-Ländern Asiens liegen. Und in puncto Urlaub entdecken unsere Kinder eine ganz neue Bedeutung des Begriffs "All inclusive": Flüge in den Weltraum zu Orbital-Hotels werden 2030 erschwinglich – ein Trend, den die Firma Virgin Galactic Anfang des Jahrtausends mitbegründet hatte.
Was Sie heute schon tun können: Später nicht nur den Führerschein bezuschussen, sondern die Kinder früh sensibilisieren für zukunftsweisende, umweltschonende Verkehrstechnologien. Bahn fahren statt Auto. Bewegen Sie Ihre Kinder auch dazu, nicht immer das Familienauto auszuleihen, sondern den Wagen einer Car-Sharing-Firma. Das macht kostenbewusst und zeigt, dass man auch ohne eigenes Auto mobil sein kann.

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Technik 2030: Jedem seine Kleinfabrik

Legosteine verloren? Zahnbürste ausgelutscht? Fenstergriff oder Brillengestell kaputt? Dafür gehen unsere Kinder nicht mehr aus dem Haus, sondern zum 3-D-Drucker. Ein Knopfdruck, und schon produziert das spülmaschinengroße Gerät die gewünschten Kunststoffteile: Wie ein Tintenstrahler spritzt er Kunstharze auf eine Arbeitsplatte, die dabei langsam absinkt, damit das Teil in der gewünschten Form modelliert werden kann. Bis es unter einer UV-Lampe ausgehärtet ist, wird es von einem feinen Kunststoffnetz zusammengehalten. "Personal fabrication", zu Beginn des Jahrtausends allenfalls in Architektenbüros für die Modell-Gestaltung zu finden, sei 2030 in vielen Familien selbstverständlich, so Klaus Burmeister. Drucken kann man auch Computer-Chips. Sie sind hauchdünn und fast überall eingearbeitet: in Wäsche, die sich aufgrund der Chip-Informationen automatisch sortiert und das passende Waschmittel "bestellt"; in der Zeitung, inzwischen eine digitale Lesefolie, in der Anzeigen wie auf einer beweglichen Reklametafel wechseln.
Wenn unsere Enkel geboren werden, bekommen sie so einen Chip, der sie automatisch beim Einwohnermeldeamt registriert, prognostiziert Professor Wippermann. Fremdsprachenlernen wird langsam überflüssig: Kleine Übersetzungs-Computer können das gesprochene Wort in Echtzeit simultan dolmetschen. Irgendwie beruhigend: Die Denkprozesse des menschlichen Gehirns sind zu komplex und zu weit im Kopf verstreut, um sie auslesen zu können. Die Gedanken bleiben also frei.
Was Sie heute schon tun können: Lassen Sie Ihre Kinder die Welt von morgen entdecken. Das klappt zum Beispiel in den vielen technischen und naturwissenschaftlichen Museen mit großartigen Mitmach-Abteilungen für Kinder. Auch iPad, Spielekonsole und PC fördern den Zugang zu neuen Technologien. Es gibt also keinen Grund, diese neuen Medien zu verteufeln. Sie fördern den souveränen Umgang damit, wenn auch Sie selbst diese Techniken bewusst einsetzen. Auch wichtig: Gönnen Sie Ihren Kindern Freiräume – auch am Computer. Wichtig dabei ist, dass Sie grundsätzlich wissen, auf welchen Seiten Ihr Kind unterwegs ist, ihm dann aber vertrauen. Zu viele Einschränkungen ersticken die kindliche Neugier.

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Gesundheit 2030: Krebs fast k.o.

"Targeted Therapy" heißt 2030 die Zauberformel gegen Krebs: zielgerichtete Medikamente, die nicht wie die Chemotherapie nach dem Gießkannenprinzip wirken und dabei auch gesunde Zellen zerstören, sondern punktuell nur Krebszellen ansteuern. Die Kehrseite des immer teurer werdenden medizinischen Fortschritts: Aus der Zweiklassen-Medizin ist 2030 längst die Dreiteilung geworden – First Class, Business und Economy sozusagen. Wobei Economy-Patienten meist auf dem Lande wohnen, ohne Arzt in der Nähe. Ihnen soll Tele-Medizin helfen: Das Tele-EKG wird drahtlos per Smartphone zur unbemannten Praxis 100 Kilometer entfernt vermittelt. Auch Tele-Operationen sind keine Seltenheit – schließlich hatte diese Methode schon 2001 Premiere. Damals saß ein Chirurg in New York am Joystick und steuerte damit einen Operations- Roboter in Straßburg, der einer 68-jährigen Frau die Gallenblase entfernte. Ganz wichtig 2030: die Gesundheitsvorsorge, vor allem, wenn’s ums Kinderkriegen geht. Unsere Kinder lassen ihre Gene analysieren, um so weit wie möglich sicherzustellen, dass gesunde, intelligente und hübsche Babys herauskommen. Genetic Engeneering nennt sich das und ist 2030 ein weltweit riesiger Markt, maßgeblich begründet im Jahre 2008. Schon damals bot die US-Firma "23 and me" ("23 Chromosomen und ich") erste Gentests für 999 Dollar an. Man musste im Internet nur ein Plastik-Röhrchen dieser Firma bestellen, hineinspucken und einschicken – vier Wochen später war die Gen- Analyse im Postkasten, zusammen mit dem Angebot, die Daten auch anderen Kunden zur Verfügung zu stellen – angeblich zum Wohle aller. Der Namen dieses Netzwerks: "23 and we".
Was Sie heute schon tun können: Auch wenn sie protestieren – den Kindern immer wieder gesundes Essen vorsetzen und ihnen zeigen, wie man es zubereitet. Sport und Bewegung fördern! Denn unsere Kinder müssen länger arbeiten, also auch länger fit und gesund bleiben. Informieren Sie sich, was sich in Sachen Genforschung tut. Und sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber – das Thema wird vermutlich eine große Rolle spielen, wenn sie erwachsen sind. Deshalb ist es sehr wünschenswert, dass es auch in der Schule immer wieder diskutiert wird.

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