Bob und Schlitten
 
Rasante Kufenstars - mit Sicherheitsgarantie

Endlich, der erste Schnee ist da! Zeit, Bob und Schlitten aus dem Keller zu holen. Sie haben noch keinen Pistenstürmer oder Ihre Kinder wünschen sich einen neuen? Wir stellen witzige und sichere Modelle vor. Plus: Tipps fürs richtige Rodeln.

Bob und Schlitten : Rasante Kufenstars - mit Sicherheitsgarantie

Mit Karacho die Piste runterrasen - für Kinder ein Heidenspaß. Damit die Sache aber ein Vergnügen bleibt und die Abfahrt nicht direkt ins Arztzimmer führt: Tipps vom TÜV Süd für unfallfreies Rodeln und sichere Schlitten und Bobmodelle.

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Runter kommt man immer - aber mit den Modellen in unserer Bildershow geht es sicher, bunt und cool. Sehen Sie selbst!

Für einen guten Rutsch

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Die Modelle

Erster Schritt: Große Inspektion - für neue und alte Schlitten
Egal, ob Sie Ihren alten Schlitten oder Bob aus der Garage holen oder einen neues Gefährt gekauft haben - diesen Sicherheitscheck sollten Sie auf keinen Fall unterlassen:

  • Sitzen alle Schrauben fest?
  • Gibt es scharfe Kanten, ist das Material stabil?
  • Besteht irgendwo Quetschgefahr für Finger oder Füße?
  • Gibt es eine verständliche Gebrauchsanweisung?
  • Sind Farben und Lacke wasserfest?


  • Gibt es Gütesiegel?
    Achten Sie auf Modelle mit dem GS-Zeichen oder dem TÜV Süd-Oktagon.

    Optisch retro, aber sicher: der Holzschlitten
    Sie sehen zwar nicht windschnittig aus, sind einfarbig und auch ansonsten nicht besonders cool - aber sie sind noch gut, die hölzernen Davoser und Hörnerschlitten. Vor allem in Sachen Dämpfung. Wenn Sie ein Holzmodell in Augenschein nehmen, dann achten Sie auf
  • längs verlaufende Maserung (sonst bricht das Holz zu leicht).
  • Plastikschutz am oberen Ende der Kufen (noch sicherer: die runden Kufen der Hörnerschlitten.)
  • gut gerundete Kanten
  • speichelfeste Lackierung


  • Rasant und cool: Bobs
    Bobs sind beim Rodelnachwuchs wegen der windschnittigen Optik und dem rasanten Fahrvergnügen wesentlich beliebter. Aber: Erst Kinder ab dem Schulalter können mit dem Bob richtig umgehen. Die besseren Modelle haben einen ausgeprägten, erhöhten Sitz, der über der kalten Schneefläche liegt. In Rodelwannen spürt der Fahrer jede Bodenunebenheit. Mehr Sicherheit weil weniger Geschwindigkeit bringen übrigens breite Kufen. Achten Sie auch darauf, dass der Bob jeweils links und rechts eine Bremse hat.

    Rodelteller und Rodelwoks
    Diese Modelle können zwar extrem viel Laune machen, sind aber praktisch unlenkbar - und man bekommt schnell einen kalten Allerwertesten. Besser Modelle haben wenigstens ein paar Spurrillen auf der Unterseite und Griffe, damit die Hände nicht ständig im Schnee sind.

    Aufblasbare Schlitten
    Praktisch, weil sie zusammengeklappt kaum Platz in Anspruch nehmen. Nicht ganz ungefährlich, weil auch sie ordentlich Tempo aufnehmen können und keine Bremsen haben. Bei Schlauchbooten unbedingt darauf achten, dass Ihr Kind mit den Füßen auf den Boden kommt und sie so als Bremsen nutzen kann.

    Das Rodel-Einmaleins

    Bremsen ist oberste Rodelpflicht
    Und das muss Ihr Kind erst einmal üben - mit jedem neuen Schlitten. Deswegen: Gerade bei kleineren Kindern nicht direkt den steilsten Hügel besteigen, sondern zunächst an einem kleineren den Umgang mit den Bremsen üben. Achten Sie schon beim Kauf darauf, dass Lenkrodel und alle Schlitten mit einem Gewicht über sechs Kilogramm mit einer Bremsvorrichtung ausgestattet sein müssen. Und: Wenn das Modell keine Bremsen hat, achten Sie darauf, dass Ihr Kind mit den Füßen bremsen kann.

    Die Pflichtausstattung für Schlitten
    Bei schnellen Modellen Bremsen, außerdem sollte sich auch ein Beifahrer festhalten können.

    Die richtige Ausrüstung für Rodler
    Nasse Jeans und kalte Turnschuhe haben auf der Rodelpiste nichts zu suchen. Ideal: schneegerechte Kleidung und feste Schuhe, Handschuhe - und bei schnellen Pisten auch ein Helm.

    Die ideale Rodelpiste
    Sie ist da, wo viel Auslauf möglich ist - und Straßen oder Wege weit entfernt sind. Außerdem sollte es auf der Strecke selber keine Hindernisse geben. Hohes Verletzungsrisiko bergen zum Beispiel Baumstümpfe, Pfosten oder Unebenheiten.

    Das absoluto Pisten-Tabu
    Auf Plastiktüten oder Planen den Berg hinunterrasen - sie werden viel zu schnell und sind quasi nicht zu lenken.