Case-Modding
 
Pimp my PC!

Der Begriff "Case-Modding" sagt Ihnen nichts? Dann sollten Sie vorsichtig sein, wenn Ihr computer-verrückter Teenager demnächst den Toaster aus der Küche entwendet. Es könnte sein, dass er aus dem Haushaltsgerät und seinem PC ein abgefahrenes neues Gerät bastelt. Hier zeigen wir Ihnen einige Beispiele.

Was genau ist Case-Modding?

Case-Modding: Pimp my PC!

Der Begriff stammt aus dem Englischen ("case" = Gehäuse, "modification" = Veränderung). Beim Case-Modding wird das Gehäuse des PC möglichst originell und spektakulär umgebaut. Dabei wird der Computer mit einer Beleuchtung versehen oder ein Teil der Verkleidung wird durch durchsichtiges Plexiglas ersetzt. Besonders Kreative gestalten den PC auch völlig neu, indem sie die Technik beispielsweise in ein ganz normales Haushaltsgerät einbauen. Ein solches, komplett selbst hergestelltes Gehäuse, nennt man auch "CaseCon". Wieder andere arbeiten an einer Verbesserung der Technik ihres PCs, indem sie etwa Infrarotschnittstellen einbauen, um ihn künftig per Fernbedienung steuern zu können.

Wer betreibt Case-Modding?

Vor allem unter Jugendlichen, die auf so genannten LAN-Partys, ihre Rechner zusammenschließen, um dann bei PC-Spielen gegeneinander anzutreten, ist Case-Modding verbreitet. Kein Wunder, schließlich ist es gerade für Teenager wichtig, sich von anderen abzuheben - und mit einem grauen Einheits-PC ist das kaum möglich!

Mittlerweile gibt es sogar richtige Wettbewerbe für Case-Modder: Seit 2002 werden bei der Deutschen CaseMod Meisterschaft (DCMM) die spektakulärsten PCs gekürt. Weitere Infos und Fotos der aufgemotzten Rechner gibt's auch auf der Website der DCMM, www.dcmm.de.

Ein paar besonders schräge, witzige und originelle Beispiele aus der letzten DCMM haben wir Ihnen hier schon mal in unserer Bildershow zusammengestellt - viel Spaß beim Durchklicken!

Impressionen von der Deutschen Case-Mod-Meisterschaft

Weiterlesen