Hobby
 
Steckenpferd gesucht

"Null Bock" oder "Ich-weiß-nicht-was-ich-tun-soll"? Acht Schritte, mit denen Sie Ihrem Kind helfen, Interessen zu entdecken.

Hobby: Steckenpferd gesucht

Kirchenchor oder Karate. Griechische Geschichte oder Gärtnern. Egal, was es ist: Es tut Kindern gut, wenn sie neben der Schule und ihren Leistungsanforderungen etwas für sich entdecken, das ihnen richtig Spaß macht. Ein Interesse, das ihre Neugier weckt und ihnen das gute Gefühl vermittelt: Hey, das kann ich! Auf dieser Entdeckungsreise zu Hobbys und Steckenpferden können Eltern ihre Kinder begleiten - intuitiv, ohne teure Kursgebühren zu bezahlen und Extra- Zeit zu investieren. Wir sagen, wie:

1. Beantworten Sie Fragen

"Was ist der Unterschied zwischen Sonnen und Planeten?", "Wann lebten die Ritter?", "Warum fallen die Blätter vom Baum?" - beantworten Sie solche Fragen, so gut Sie können. Und vielleicht schauen Sie ab und zu gemeinsam im Lexikon nach oder im Internet (zum Beispiel unter www.blindekuh.de). Will Ihr Kind mehr über ein bestimmtes Thema wissen, können Sie Bücher aus der Bibliothek ausleihen oder bestimmte Ausflugsziele, etwa eine Burg oder Sternwarte, ansteuern.

2. Teilen Sie Ihr Hobby

Sie stricken, kochen leidenschaftlich gern für Gäste oder lieben es, an Ihrem Auto herumzubasteln - wunderbar! Zeigen Sie Ihrem Kind, wie viel Spaß das macht, und lassen Sie es teilhaben. Erklären Sie, wie ein Strickmuster entsteht, lassen Sie Ihr Kind sonntags für die Familie kochen oder legen Sie sich gemeinsam unters Auto auf der Suche nach Roststellen. Immer vorausgesetzt, Ihr Kind will das auch.

3. Gehen Sie auf Menschen zu

Wie idyllisch: ein Schäfer mit seiner Herde! Sieht man nicht alle Tage. Warum nutzen Sie nicht die Gelegenheit und sprechen ihn an, damit er etwas über sein Leben und seine Arbeit erzählt? Oder den Baggerführer, den Feuerwehrmann, den Umweltschützer, den Straßenkünstler. Menschen, die ihre Arbeit lieben, können andere mit ihrer Begeisterung anstecken. Zugegeben - dieser Tipp ist mehr etwas für Extrovertierte. Nicht jeder traut sich, auf fremde Menschen zuzugehen. Kinder sind da oft weniger scheu. Lassen Sie sie fragen. Dann ist vielleicht sogar ein Probesitzen im Feuerwehrauto oder Bagger drin.

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