Schülerzahl
 
Kleinere Klassen sind nicht besser

Gewusel, Lärm und gestresste Lehrer: So stellt man sich den Alltag großer Schulklassen vor. Weit gefehlt: Eine Studie stellte jetzt fest, dass die Schülerzahl nichts mit Leistung oder dem Wohlbefinden der Lehrer zu tun hat. Kaum zu glauben, aber auch mit einer großen Horde lässt es sich anscheinend gut lernen.

Lernen Schüler in kleinen Gruppen besser?

Schülerzahl: Kleinere Klassen sind nicht besser

"32 Mitschüler" - bei solchen Informationen stöhnen viele Eltern auf. Klar: Sie wünschen sich für ihr Kind eine kleine Schülerzahl, damit es vom Lehrer nicht vergessen wird. Wissenschaftler, die schon vor anderthalb Jahren die große Iglu-Studie an deutschen Grundschulen durchgeführt haben, fanden jetzt heraus, dass die Klassengröße gar nicht so relevant ist, wie angenommen - so berichtet es jedenfalls der Spiegel. Schüler seien nicht automatisch besser in der Schule, wenn sie in einer kleineren Klasse unterrichtet werden. Auch Lehrer fühlen sich nicht weniger belastet, als wenn sie eine große Klasse unterrichten müssen. Eine kleine Schülerzahl ist also gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass der Unterricht an sich stärker auf die Schüler eingehe. Die Wissenschaftler kamen zu dem Fazit, dass die Lehrer die Chancen kleinerer Klassen häufig ungenutzt lassen. Ob viele oder wenig Kinder - am Ende kommt es dann wohl doch auf die Klassengemeinschaft und den Lehrer als Persönlichkeit an.


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