Alkopops
 
Süß, klebrig und hochprozentig

Viele Jugendliche unterschätzen die Gefahr, die in Alkopops schlummert. Denn die Mixgetränke schmecken vor allem süß. Wie Eltern reagieren sollten, wenn ihre Kinder Alkohol trinken.

Was sind Alkopops?

Alkopops: Süß, klebrig und hochprozentig
corbis

"Alcopop" (deutsch: Alkopop) ist eine englische Wortschöpfung aus den Worten "alcohole" und "pop". "Pop" übersetzt man in diesem Zusammenhang mit "Limonade". Alkopops sind also fertig abgefüllte Getränke, in denen Limonade mit starken Alkoholika wie Rum oder Wodka vermischt sind. Besonders populär sind in Deutschland "Smirnoff Ice", "Bacardi Rigo" und "Bacardi Breezer".

Warum sind die Mixgetränke gerade bei Jugendlichen so beliebt?

Verbotene Früchte sind immer die süßesten - bei den Mixgetränken trifft diese Volksweisheit im doppelten Sinne zu. Anders als die meisten anderen alkoholischen Getränke stoßen Smirnoff Ice und Co. Jugendliche nicht durch einen bitteren Geschmack ab, sie könnten glatt als ganz normales Erfrischungsgetränk durchgehen. Den Herstellern von Alkopops wird außerdem oft vorgeworfen, ihren Produkten bewusst ein jugendliches Image zu verpassen um auch die junge Käuferschicht anzusprechen, die sie eigentlich gar nicht bedienen dürfte.

Was ist an den Mixgetränken so gefährlich?

In der Regel steckt in einer 0,3-Liter-Flasche knapp sechs Prozent Alkohol. Das ist etwas mehr als in einer ähnlich großen Flasche Bier enthalten ist und entspricht in etwa dem Alkoholgehalt von zwei Gläschen Schnaps. Durch den Zucker und die Kohlensäure gelangt der Alkohol jedoch schneller ins Blut. Ein weiteres Problem an Alkopops ist, dass man den Alkohol kaum herausschmeckt, weil Zucker und süße Geschmacksstoffe ihn überdecken. Es besteht deshalb die Gefahr, zu schnell zu viel Alkohol zu trinken, ohne dass man gleich merkt, dass man betrunken wird. Gerade für Kinder und Jugendliche, deren Körper Alkohol noch nicht so gut abbauen können, sind Alkopops deshalb besonders problematisch.

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