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Ernste Probleme! Wegen Corona: Erstklässler sind durch Kita-Ausfälle weniger teamfähig

Ernste Probleme!: Wegen Corona: Erstklässler sind durch Kita-Ausfälle weniger teamfähig
© Pressmaster / Shutterstock
Die langen Kita-Schließungen während der Corona-Pandemie zeigen jetzt ihre Folgen. Erstklässler haben ernste Probleme in Gruppen.

Nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Schulleitungsverbands zeigen sich bei Erstklässlern, die in diesem Jahr eingeschult wurden, die Nachteile der pandemiebedingten Schließungen von Kitas. Viele Kinder waren monatelang nur unregelmäßig oder gar nicht im Kindergarten.

Wegen Corona: Erstklässler sind weniger gruppenfähig

Bei vielen habe das dazu geführt, dass die Kinder weniger gruppenfähig seien, sagte die Verbandsvorsitzende Gudrun Wolters-Vogeler der Zeitung "Welt". "Sich einordnen, eigene Bedürfnisse zurückstellen, abwarten, bis man dran ist: Solche Grundkompetenzen werden in Familien weniger vermittelt als in der Kita. Diese Gruppenprozesse sind aber enorm wichtig", so Wolters-Vogeler weiter.

Bereits in normalen Jahren rechne man bei Erstklässlern in der Regel mit einer Spanne von bis zu drei Entwicklungsjahren, so Wolters-Vogeler. "Inzwischen sind wir bei mindestens vier Jahren." Für einige Kinder sei der Gruppenprozess gänzlich neu gewesen und sie würden in der ersten Klasse ihre ersten Erfahrungen damit machen.

Wegen Corona: Statt in der Kita findet die Eingewöhnung an den Schulen statt

Das führe dazu, dass die Eingewöhnung, die eigentlich in der Kita stattfindet, jetzt auf die Schule übertragen werde, erklärt die Verbandsvorsitzende. "Dies stellt Schulen vor eine ähnliche Herausforderung wie die Integration von Kindern ohne Schulerfahrung in der Flüchtlingskrise 2015", so Wolters-Vogeler.

Verwendete Quellen: welt.de, zeit.de

slr ELTERN

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