Unterricht
 
Der Durchhänger in der Achten gehört dazu

  • An Aufmerksamkeit im Unterricht ist kaum zu denken, wenn einen der eigene Körper gerade völlig fremd und man mit sich und der Welt unzufrieden ist. Lenken Sie den Blick Ihres Kindes deshalb ab und zu auf die Zukunft, in der sein Leben wieder glatter verlaufen wird. Ein Termin bei der Berufsberatung zeigt zum Beispiel auf, welche Möglichkeiten sich einmal bieten werden. Im Gespräch inklusive: ein frischer Motivationskick, weil das Büffeln wieder mehr Sinn macht.

  • Hat sich Ihr Kind im Zwischenzeugnis in einem Fach um mehr als eine Note verschlechtert, sollten Sie sich das unbedingt vom Fachlehrer erklären lassen. Sprechen Sie zusätzlich mit dem Klassenlehrer. Werben Sie für Ihr Kind mit dem Ziel, irgendwie durchzukommen und die Durststrecke Pubertät möglichst ohne Sitzenbleiben zu überstehen. Anders sieht es aus, wenn es schon in den Anfangsklassen der weiterführenden Schule Probleme gab - dann kann ein Wiederholungsjahr die bessere Lösung sein.

  • Gymnasiasten leiden oft darunter, alles immer nur theoretisch zu bearbeiten. Warum also nicht mal per Ferienjob ein bisschen Feldforschung betreiben? Wer einmal mit Kindern arbeiten möchte, könnte sich als Betreuer von Freizeiten engagieren. Wer Medizin spannend findet, kann in einem Pflegeheim jobben. Kontakte lassen sich am besten über private Netzwerke herstellen.

  • Die Entwarnung

    Die Pubertät verwandelt auch die nettesten Mädchen und Jungen manchmal in fiese Monster. Aber: Spätestens in der Oberstufe werden aus pubertierenden Verweigerern wieder ansprechbare Familienmitglieder, die mit großer Wahrscheinlichkeit ein ordentliches Abi hinlegen.