Babybauch
 
Leichter leben mit der Kugel

Babybauch: Leichter leben mit der Kugel
iStock, DeanDrobot

Erste Erleichterung: Einkaufen - weniger Last mit List(e)

Das Schleppen der Einkaufstüten macht Ihnen immer mehr Mühe? Da hilft ein Wochenplan, damit Sie an einzelnen Tagen nicht zu viel tragen müssen. Zum Großeinkauf am festgelegten Wochentag fahren Sie am besten mit Ihrem Partner, einer Freundin oder Bekannten. Vorteilhaft: ein Supermarkt, der die Ware nach Hause liefert (meist ab einem gewissen Mindestumsatz). Obst und Gemüse vom Markt oder andere Frischwaren transportieren Sie am besten im Einkaufsroller, den Sie bequem hinter sich herziehen können. Und bevor Sie ihn in der Küche ausräumen, stellen Sie ihn auf einen Stuhl; so müssen Sie sich nicht bücken.

Zweite Erleichterung: Atmen - Ruhe bringt Luft!

Viel Platz bleibt nicht, um tief Luft zu holen,wenn das Baby in den letzten Wochen der Schwangerschaft von unten gegen das Zwerchfell drückt. Gegen Kurzatmigkeit hilft nur, das Essen auf viele kleine Mahlzeiten zu verteilen und notwendige körperliche Anstrengungen ruhig anzugehen. Das heißt: Planen Sie immer doppelt Zeit ein, beispielsweise fürs Bügeln oder staubsaugen.

Dritte Erleichterung: Schlafen - besser mit sanftem Halt

Kleiner Trick mit großer Wirkung, wenn Sie nicht mehr in Bauch- oder Rückenlage schlafen können: Legen Sie in Seitenlage ein Stillkissen oder jeweils ein kleines Kissen zwischen die Knöchel und die Knie - das entlastet. Wenn Sie außerdem unter schweren Beinen leiden: Heben Sie das Fußende der Matratze leicht an, indem Sie Bücher oder eine Decke darunterlegen. So kann das gestaute Blut leichter abfließen.

Sie sehen jetzt morgens leicht verquollen aus? Das liegt an den Wassereinlagerungen, die in der Schwangerschaft dazugehören. Kälte wirkt abschwellend: Legen Sie für zwei, drei Minuten einen kühlen Teebeutel (mit Kamille oder Pfefferminze) auf jedes Augenlid. Und bleiben Sie einfach noch ein wenig liegen.

Vierte Erleichterung: Kind hochheben - nur mit Steighilfe

"Mama, Arm!" - Kleinkindern ist es ziemlich egal, wie dick der Bauch ist: Sie wollen (möglichst oft) getragen werden. Was tun? Wenn das Kind einen Schemel benutzt, kann es ebenfalls in der Küche mitarbeiten oder sich die Hände waschen. Und wenn Sie es doch mal auf den Arm nehmen: Bücken Sie sich nicht bis zum Boden, sondern lassen Sie es erst auf einen Stuhl krabbeln. Überhaupt: Heben Sie alles (nicht nur Ihr Kind) richtig - nämlich mit möglichst geradem Rücken.