Schwangerschaft
 
Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Schwangerschaft

Ist unsere Liebe stark genug fürs Baby?

Es ist Unsicherheit, vielleicht ein wenig Eifersucht. Auf jeden Fall die plötzliche Erkenntnis: Da sind zwei, die sich ganz nahe sind. Das wachsende Leben im Bauch ist ein so schönes Frauenprivileg, dass viele Männer sich zunächst als Außenseiter fühlen. Sie fürchten um die Exklusivität ihrer Beziehung zu der Frau, die sie lieben. Und auch um ein Stück Freiheit. Verantwortung für ein winziges Leben zu übernehmen, dass einen ganz und gar braucht - dieser Gedanke fühlt sich für viele Männer zunächst ungewohnt an. Die Frau dagegen erlebt die Schwangerschaft von Anfang an viel konkreter. Doch auch ihr stellen sich viele Fragen, etwa: Wird er die nächsten 20 Jahre bei mir bleiben? Oder auch: Was ist mit seinen Macken, wird mein Baby sie "erben"? Aber keine Sorge: Nicht umsonst dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen - das ist ausreichend Zeit, damit sich die erste Aufregung bei beiden legen kann. Und wenn Männer die Großartigkeit dieser Neuigkeiten erst einmal verarbeitet haben, sind werdende Papas ganz schnell auf dem Weg ins nächste Babygeschäft, schmieden genauso gerne Zukunftspläne und sind ebenso begeistert von den ersten Ultraschallbildern.

Wann sag ich's wem?

Zunächst einmal: Niemand hat ein Recht darauf, gleich von Ihrer Schwangerschaft zu erfahren. Aber wenn Sie's erzählen, achten Sie auf die Reihenfolge: Werdende Großeltern reagieren oft verschnupft, wenn sie nicht von Ihnen persönlich erfahren, dass ein Enkelkind unterwegs ist. Unschön ist auch, wenn Ihr Chef per Flurfunk davon hört. Klassische Variante: Werdender Papa, beste Freundin, werdende Großeltern und Chef vor der zwölften Woche, alle anderen danach. Warum der Chef? Weil Ihnen dann ab sofort besondere Rechte zustehen - zum Beispiel ein körperlich weniger belastender Arbeitsplatz oder Kündigungsschutz. Und warum die Dreimonatsfrist? Nach dieser Zeit sinkt das Risiko einer Fehlgeburt rapide. Für manche Frauen ein Grund, zu warten: Sie haben Angst, sonst in einer Phase der Trauer ständig angesprochen zu werden, wie sich das Baby denn entwickle.