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Wissenschaft 5 überraschende Gründe, warum Septemberkinder mehr Glück im Leben haben

Septemberkinder haben mehr Glück im Leben
© Aliaksei Lasevich / Adobe Stock
Du bekommst dein Baby im September? Glückwunsch! Septemberkinder haben es aus wissenschaftlicher Sicht häufig leichter im Leben als andere.

Was bedeutet der Geburtsmonat für das Leben eines Menschen? Mit diesem Thema beschäftigen sich nicht nur Astrologie und Esoterik, sondern auch zahlreiche wissenschaftliche Studien. Hier kommen 5 überraschende Erkenntnisse über Septemberkinder.

5 Gründe, warum September-Babys so besonders sind

1. Septemberkinder sind erfolgreicher in der Schule

Eine Studie, die vom "National Bureau of Economic Research" in den USA veröffentlicht wurde, zeigt, dass Kinder, die im September geboren wurden, häufiger erfolgreich in der Schule sind als ihre Mitschüler:innen. Das hat allerdings nichts mit Astrologie oder Biologie zu tun, sondern damit, wie wir das Schuljahr strukturieren. Denn wer im September geboren wurde und nicht vorzeitig eingeschult wird, zählt zu den ältesten Kindern in der Klasse, ist daher in der Entwicklung weiter und dem Schulstoff besser gewachsen.

2. Septemberkinder sind gute Sportler:innen

Nicht nur in der Schule, auch beim Sport sind Septemberkinder häufiger erfolgreicher als andere. Der Grund: "Kinder, die im Herbst auf der Nordhalbkugel geboren werden, haben tendenziell eine größere Knochen- und Muskelmasse", so Gavin Sandercock vom "Centre for Sports and Exercise Science" an der Essex University. "Sie starten mit mehr Muskeln, sind früher aktiv und beginnen auch früher mit Sport. Es ist ein positiver Kreislauf." Frühere Studien legen nahe, dass die relativ großen Mengen an Vitamin D, die Herbstbabys im Mutterleib bekommen, den Unterschied machen.

3. Septemberkinder entwickeln seltener bipolare Störungen

Nach einer weiteren britischen Studie leiden Septemberkinder als Erwachsene seltener an einer bipolaren Störung als andere. Auch hier wird angenommen, dass das pränatal aufgenommene Vitamin D in den Sommermonaten eine Rolle spielt.

4. Septemberkinder sind bei der Geburt weder zu klein, noch zu groß

Der Geburtsmonat hat offenbar auch Einfluss auf die Größe von Neugeborenen. Septemberkinder sind tendenziell nicht so groß wie Sommerbabys, aber auch nicht so klein wie Winterbabys, so eine britische Studie.

5. Septemberkinder werden seltener kriminell

Dieselbe Studie, die herausfand, dass Septemberkinder es in der Schule tendenziell leichter haben, kam auch zu dem Ergebnis, dass diese seltener mit dem Gesetz in Konflikt geraten und häufiger eine akademische Laufbahn einschlagen. "Beim Schuleintritt älter zu sein, erhöht die Wahrscheinlichkeit, zu studieren und verringert die Wahrscheinlichkeit, ins Gefängnis zu kommen", so die Autor:innen der Studie "School Starting Age and Cognitive Development."

Klingt, als wäre der September tatsächlich ein guter Monat, um geboren zu werden! Übrigens: Auch Greta Garbo, Caspar David Friedrich, Carl Zeiss, Freddie Mercury und Romy Schneider wurden in diesem Monat geboren.

Quellen: Motherly, geboren.am

sar ELTERN

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