Geburtstermin
 
Wir erwarten ein Christkind

Im Mutterpass steht es schwarz auf weiß: Das Baby wird wahrscheinlich ein Christkind werden. Doch läuft der Klinikbetrieb an den Feiertagen wirklich reibungslos? Oder kann man vielleicht versuchen die Geburt des Babys ein bisschen über die Feiertage hinauszuzögern?

Wir erwarten ein Christkind
Thinkstock, iStock

Eine gute Nachricht vorweg: Wer denkt, dass Weihnachten in der Klinik bedeutet, mit dünnen Dienstplänen und Notversorgung im Kreißsaal abgespeist zu werden, liegt falsch. Eine mangelhafte Versorgung muss man in großen Kliniken auch über die Weihnachtsfeiertage nicht fürchten.Bei uns gibt es keine kleinere Besetzung als an einem ganz normal Sonntag", sagt Dr. Stephanie Pildner von Steinburg, Leitende Oberärztin der Perinatalabteilung der Frauenklinik Rechts der Isar in München. Für die Sicherheit bei einer Entbindung spiele es keine Rolle, ob gerade Weihnachten ist oder nicht. "Wir sind das ganze Jahr über gleichbleibend ausgestattet und arbeiten über die Feiertage in derselben Besetzung, die wir an Sonntagen zur Verfügung haben", sagt die Gynäkologin. Auch wenn eine Gebärende einen Notkaiserschnitt benötigen sollte, ist dies kein Problem. Ein Team von Anästhesisten ist ebenfalls im Dienst.

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Geburtstermin beeinflussbar?

Angesichts der Aussichten, künftig an Weihnachten auch noch Kindergeburtstag zu feiern, drängt sich manchen Eltern der Gedanke auf, die Geburt des Kindes ein bisschen zu beeinflussen.Bei Kaiserschnitten ist dies längst an der Tagesordnung. "Auffallend ist, dass es immer weniger Sonntags- und Feiertagskinder gibt", meint Dr. Edith Wolber, Sprecherin des Deutschen Hebammenverbandes. Geplante Kaiserschnitte werden in der Regel nicht am Wochenende sondern von Montag bis Freitag durchgeführt.Wer jedoch mit dem Gedanken spielt, den Geburtstermin nicht vorzuverlegen, sondern um ein paar Tage hinauszuzögern, hat nur wenig Chancen auf Erfolg. "Das einzige was man tun kann ist darauf zu achten, Wehen nicht unnötig zu provozieren", sagt Dr. Edith Wolber. Vermeiden sollten hochschwangere Frauen deshalb ausgedehnte Spaziergänge, langes Sitzen, schweres Heben und heiße Bäder. Aber auch Sex und die Stimulierung erogener Zonen können Wehen locken.Am besten ist es jedoch auch an Weihnachten der Natur einfach ihren Lauf zu lassen. "Dann klappt die Geburt am allerbesten", rät Dr. Edith Wolber.

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