Geburt
 
Auf der Rutschbahn in die Welt

Wie und wohin wird das Gel geschmiert?

Während der Geburt führt die Hebamme bei den Vaginaluntersuchungen jeweils 3-5 Milliliter des durchsichtigen Gels mit sterilen Handschuhen in den vaginalen Geburtskanal ein und verteilt es dort. Die insgesamt erforderliche Dosis liegt im Durchschnitt zwischen 10 und 30 Milliliter.

Der Vorteil des Geburtsgels: es wirkt nicht chemisch, sondern physikalisch. Bei den klinischen Untersuchungen zeigten sich keine Nebenwirklungen. Das Gel sei sehr sicher für Mutter und Kind, so Kühnert.

Schwangere, die eine Geburt mit Gel probieren möchten, sollten sich frühzeitig in ihrer Wunschklinik oder bei ihrer Hebamme und ihrem Gynäkologen erkundigen.

Das „Dianatal“ Geburtsgel gibt’s über Krankenhäuser, Ärzte, Hebammen oder Apotheken. Einziger Nachteil: der stattliche Preis von etwa 125 Euro (die Kosten werden bisher nicht von den Krankenkassen übernommen).