Umfrage: Geburtshelfer
 
Eine männliche Hebamme als Geburtsbegleiter

Es gibt sie, aber sie bleiben Exoten auf den Entbindungsstationen: männliche Hebammen, offiziell Entbindungspfleger genannt. Die Wahrscheinlichkeit, bei der Geburt zufällig von einem Mann betreut zu werden, ist also relativ gering. Was aber, wenn doch?

Für viele Frauen ist die Vorstellung, dass ihnen – sagen wir, wie es ist – ein anderer Mann als ihr Liebster zwischen die Beine schaut, oder gar fasst, so unangenehm, dass sie, haben sie die Wahl, immer eine FrauenärztIN wählen würden.

Aber auch Frauen, für die eine Behandlung bei einem männlichen Gynäkologen kein Problem ist, finden die Vorstellung, von einer männlichen Hebamme betreut zu werden, eventuell doch auch befremdlich. Klar, gibt es Hebammen, die auch noch nie selbst schwanger waren, nie ein Kind geboren oder gestillt haben – also all ihr Wissen, genau wie die männlichen Kollegen, nur theoretisch erworben haben. "Trotzdem", so das Gefühl bei den meisten, "es ist zumindest eine Frau!"

Die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Geburt zufällig in die Schicht eines männlichen Geburtshelfers fällt, ist mit 1 : 8483 (Stand 2010, Destatis) relativ gering. Aber was wäre, wenn doch?

Uns interessiert Deine Meinung: Ein männliche Hebamme – super, egal oder No-go?